DE558598C - Messvorrichtung zur Bestimmung von Druecken - Google Patents

Messvorrichtung zur Bestimmung von Druecken

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DE558598C
DE558598C DEA61753D DEA0061753D DE558598C DE 558598 C DE558598 C DE 558598C DE A61753 D DEA61753 D DE A61753D DE A0061753 D DEA0061753 D DE A0061753D DE 558598 C DE558598 C DE 558598C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L11/00Measuring steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by means not provided for in group G01L7/00 or G01L9/00
    • G01L11/004Measuring steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by means not provided for in group G01L7/00 or G01L9/00 by the use of counterbalancing forces
    • G01L11/008Measuring steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by means not provided for in group G01L7/00 or G01L9/00 by the use of counterbalancing forces electrostatic or electromagnetic counterbalancing forces
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L9/00Measuring steady of quasi-steady pressure of fluid or fluent solid material by electric or magnetic pressure-sensitive elements; Transmitting or indicating the displacement of mechanical pressure-sensitive elements, used to measure the steady or quasi-steady pressure of a fluid or fluent solid material, by electric or magnetic means
    • G01L9/0041Transmitting or indicating the displacement of flexible diaphragms
    • G01L9/0051Transmitting or indicating the displacement of flexible diaphragms using variations in ohmic resistance
    • G01L9/0058Transmitting or indicating the displacement of flexible diaphragms using variations in ohmic resistance of pressure sensitive conductive solid or liquid material, e.g. carbon granules

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Meßv orrichtung zur Bestimmung von Drücken Es sind Meßvorrichtungen zur Bestimmung von Drücken bekannt, bei denen ein durch den zu messenden Druck beeinflußter Kohlewiderstand so mit dem Anker eines Elektromagneten verbunden ist, daß der durch den Kohlewiderstand gesteuerte Strom über den Elektromagneten auf den Kohlewiderstand eine dem zu messenden Druck entgegengerichtete Kraft ausübt. Auch ist bereits vorgeschlagen worden, den zu messenden Druck von einer das Gehäuse des Meßapparates in zwei Kammern unterteilenden Membran aufnehmen zu lassen, fernerhin bei derartigen Meßvorrichtungen dem Kohlewiderstand mit Hilfe von Schrauben und Federn eine Vorspannung zu geben.
  • Die Erfindung betrifft eine vorteilhafte Anordnung der einzelnen Elemente zueinander und kennzeichnet sich insbesondere dadurch, daß der Kohlewiderstand, der Anker und die Elektromagnetspule konzentrisch zueinander in einem gemeinschaftlichen Gehäuse angeordnet sind und der durch die Membran in Richtung des zu messenden Druckes bewegbare Anker den von ihm becherartig umschlossenen Kohlewiderstand unmittelbar zusammenpreßt.
  • An Hand der Zeichnung, in welcher Abb. 1 einen Achsenschnitt und die Abb. 2 bis q. Einzelteile des Meßapparates darstellen, sei die Erfindung näher erläutert. Nach der Zeichnung ist mit 2o der Boden eines eine Flüssigkeit enthaltenden Behälters bezeichnet, deren Druck zu messen ist. Der Behälter kann natürlich auch ein Gas, wie z. B. komprimierte Luft, enthalten. Die gezeigte Vorrichtung ist insbesondere zur Messung von Flüssigkeitsdrücken geeignet. Das Gehäuse des Meßapparates besteht im wesentlichen aus zwei metallenen Teilen 21 und 22, die bei 23 miteinander verschraubt sind. Der Teil 21 wird vorzugsweise aus Messing gewählt und ist in den Behälter 2o eingeschraubt, wodurch der Meßapparat gleichzeitig gehalten wird. Der Teil 22 besteht aus magnetischem Material und dient als ein Teil des Magnetstromkreises der Einrichtung. An dem unteren Ende des Gehäuses ist eine aus Isolierstoff bestehende Kammer 24 angebracht, deren Teile beispielsweise aus Bakelit bestehen können. Mit 13 ist die Spule des Elektromagneten bezeichnet. Eine Membran 25 nimmt den zu messenden Flüssigkeitsdruck auf und wird in ihrer Mitte durch eine Scheibe 26 getragen. Der Anker des Solenoids ist ein becherartig geformter Teil 27, der den Kohlewiderstand umgibt und unmittelbar auf ihm ruht. Der Kohlewiderstand besteht aus einer Schicht von Kohleblättchen 28. Der Anker 27 ist mit der Scheibe 26 durch das Zwischenstück 29 verbunden sowie durch einen Führungsbolzen 3o, der durch den oberen Teil des Ankers hindurch in den Teil 2g eingeschraubt ist. Der Führungsbolzen 3o erstreckt sich nach unten durch eine Buchse 31 aus Isoliermaterial und durch eine leicht einstellbare Schraubenfeder 32, jedoch wird das untere Ende des Bolzens nicht unterstützt, sondern ist nur gegen seitliche Bewegung gesichert. Zwischen der Buchse 31 einerseits und den Kohleblättchen und deren Stützfläche 33 andererseits besteht genügend Spiel, so daß ein Ecken und Klemmen verhindert wird. Diese Anordnung dient dazu, die Kohleblättchen in ihrer richtigen Lage zu halten. Wie ersichtlich, wird der auf die Membran 25 ausgeübte Druck über die Teile 26, 29 und 27 auf den Kohlewiderstand übertragen und der Kohlewiderstand zwischen den Teilen 27 und 33 zusammengepreßt. Die Stützfläche 33, auf welcher der Kohlewiderstand ruht, bildet den oberen Teil eines hohlen Metallstöpsels, der innen und außen mit einem Gewinde versehen ist. Eine Stellschraube 34 ist in den Boden des Stöpsels eingeschraubt und gegenüber der von ihr getragenen Schraubenfeder 32 isoliert. Ein federnder Arm 40 ist an dem unteren Ende der Stellschraube 34 befestigt und dient als Handhabe für die Verdrehung der Stellschraube 34 und zur Einstellung der Feder 32. Der die Stützfläche 33 bildende Metallstöpsel ist in einem metallenen Teil 35 eingeschraubt, der in dem aus Isolierstoff bestehenden Gehäuseteil 24 befestigt ist, welches wiederum mit dem Metallgehäuse 22 verbunden ist. Hieraus ergibt sich, daß die Stützfläche 33 gegenüber dem Gehäuse des Apparates stets eine feste Lage einnimmt, daß aber durch Verschrauben des Stöpsels von vornherein eine genaue Einstellung der die Kohle tragenden Stützfläche erzielt werden kann. Der Boden des Isoliergehäuses 24 ist leicht entfernbar, damit die genannten Einstellungen vorgenommen werden können.
  • Das von dem Solenoid ausgehende Magnetfeld umfaßt außer dem becherförmig gestalteten Anker 27 sämtliche magnetischen Teile, die rings um die Spule 13 in deren Nähe angeordnet sind. Diese Teile sind die äußere zylindrische Hülse des Gehäuseteils 22, dessen Bodenstück 36, welches sich nach dem inneren Hohlraum der Spule hin erstreckt, ein innerer zylindrischer magnetischer Teil 37, der an dem Boden 36 des Gehäuses befestigt ist und sich zu etwa zwei Drittel der Höhe des Solenoids nach oben erstreckt, sowie die magnetische Deckplatte 38, welche an ihrem äußeren Rande mit dem Gehäuse 22 leitend verbunden ist und sich nach innen hin bis zum oberen kreisringförmigen Rand des Ankers 27 erstreckt. Somit ist der magnetische Stromkreis geschlossen mit Ausnahme des zylindrischen Luftspaltes zwischen den konzentrisch ineinanderliegenden Teilen 27 und 37 und dem schmalen Luftspalt zwischen dem oberen Teil des Ankers 27 und der Deckplatte 38. Der magnetische Kraftfluß zwischen den Teilen 27 und 37 erfolgt in radialer Richtung und wird an den gegenüberliegenden Seiten des Ankers- ausgeglichen; jedoch ist der Kraftfluß zwischen der Deckplatte 38 und dem Anker 27 senkrecht gerichtet. Somit wird, wenn die Spule 13 erregt wird, der Anker 27 einer aufwärts gerichteten Magnetkraft unterworfen.
  • Die Spule 13 und der Kohlewiderstand sind in Serie geschaltet. Die leitende Verbindung mit dem äußeren Stromkreis der Batterie 15 wird durch das Verbindungsstück 41 hergestellt, während auf der anderen Seite die Spule mit dem Teil 42 leitend verbunden ist. Ein Metallsteg 43 verbindet die Klemme 42 mit dem Metallteil 35, welcher über die Stützfläche 33 mit dem Boden des Kohlewiderstandes in leitender Verbindung steht. Die einzige elektrische Verbindung zwischen der Stützfläche 33 und dem Anker 27 führt über den Kohlewiderstand. Der Anker 27 ist mit dem Gehäuse durch eine biegsame Metallscheibe 44 verbunden, welche gleichzeitig zur Zentrierung der die Membran tragenden Scheibe 26 dient. In der Abb. 2 ist die Scheibe 44 in kleinerem Maßstab dargestellt. Sie übt auf den Anker weder einen abwärts noch aufwärts gerichteten Druck aus. Die andere Klemme des äußeren Stromkreises ist an das Gehäuse oder an den Behälter 2o oder an irgendwelche metallenen Teile angelegt, die mit dem metallenen Gehäuse oder dem Behälter in leitender Verbindung stehen.
  • Bei einem Flüssigkeitsmeßapparat, insbesondere einem solchen für die Bestimmung von Brennstoffmengen, wird zwischen dem Flüssigkeitsbehälter und der oberen Fläche der Membran 25 eine Verschlußschraube 45 angeordnet. Diese Schraube besitzt keinen flüssigkeitsdichten Sitz, sondern gestattet der in dem Behälter befindlichen Flüssigkeit, langsam durchzutropfen. Diese oder eine ähnliche Anordnung dient zur Dämpfung plötzlicher Änderungen im Flüssigkeitsdruck, wie sie beim Hinundherbewegen des Brennstoffes in dem Behälter entstehen können. Sie dient auch dazu, einen beträchtlichen Verlust an Brennstoff zu verhindern, falls der Teil 22 des Gehäuses von dem Teil 21 abgeschraubt wird, um die Membran auszuwechseln. Nachdem die Teile zusammengefügt sind, wird eine Verschlußschraube 46 gelöst, damit die in dem Druckraum enthaltene Luft oder Flüssigkeit oberhalb der Membran entweichen kann und dieser Raum sich mit der in dem Behälter befindlichen Flüssigkeit anfüllen kann. Die Membran ist, wie in der Zeichnung veranschaulicht, mit ihrem äußeren Rande eingeklemmt und besteht natürlich aus nicht porösem Material oder ist derart behandelt, daß sie flüssigkeitsdicht ist. Die Größe der durch die Scheibe 26 unterstützten Fläche der Membran hängt von dem zu messenden Druck ab. Wie die Abb. 3 und q. zeigen, kann diese Fläche durch Austausch der Stützfläche 26 geändert werden. In Abb.3 ist der wirksame Durchmesser der Membran mit D und in Abb. q. mit D' bezeichnet.
  • Nachdem eine geeignete Stützfläche für die Membran ausgewählt ist, wird die Meßvorrichtung an dem Behälter angebracht, mit dem Anzeigeinstrument 16 in einen Stromkreis geschlossen und einreguliert. Die Größe des Luftspaltes zwischen dem Deckel 38 und dem Anker 27 wird durch Verschraubung des Stöpsels 33 verändert. Wenn der durch die Spule fließende Strom bei gegebenem Druck zu stark ist, so wird der Luftspalt verkleinert, so daß der magnetische Kraftfluß bei gegebener Stromstärke größer ist. Die Nulleinstellung erfolgt mittels der Stellschraube 34 und der Feder 32. Wenn der Druck gleich Null ist, so wird durch das Gewicht des Ankers und der zugeordneten Teile ein leichter Druck auf den Kohlewiderstand ausgeübt, und ein Strom geringer Stärke fließt durch den Stromkreis hindurch. Die Größe dieses Anfangsdruckes kann mit Hilfe der Feder 32 einreguliert werden, so daß bei der Eichung des Anzeigeinstrumentes ein willkürlicher Nullpunkt gewählt werden kann, der einem Druck von der Größe Null entspricht, wenn ein geringer Strom durch den Stromkreis hindurchfließt. Dieser kleinste Strom muß natürlich so groß sein, daß der Apparat anspricht. Nachdem die Eichung vorgenommen ist, arbeitet die Anzeigevorrichtung sehr genau und behält diese Wirkungsweise bei.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Meßvorrichtung zur Bestimmung von Drücken, insbesondere von Flüssigkeitsmengen in Behältern in Abhängigkeit von dem auf die Bodenfläche ausgeübten Druck, bei der ein durch den zu messenden Druck beeinflußter Kohlewiderstand so mit dem Anker eines Elektromagneten verbunden ist, daß der durch den Kohlewiderstand gesteuerte Strom über den Elektromagneten auf den Kohlewiderstand eine dem zu messenden Druck entgegengerichtete Kraft ausübt, dadurch gekennzeichnet, daß der Kohlewiderstand (28), der Anker (27) und die Elektromagnetspule (z3) konzentrisch zueinander in einem gemeinschaftlichen Gehäuse angeordnet sind und der durch die Membran (25) in Richtung des zu messenden Druckes bewegbare Anker den von ihm becherartig umschlossenen Kohlewiderstand unmittelbar zusammenpreßt.
DEA61753D 1930-04-30 1931-05-01 Messvorrichtung zur Bestimmung von Druecken Expired DE558598C (de)

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US558598XA 1930-04-30 1930-04-30

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ID=22000623

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DEA61753D Expired DE558598C (de) 1930-04-30 1931-05-01 Messvorrichtung zur Bestimmung von Druecken

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DE (1) DE558598C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969895C (de) * 1949-10-26 1958-07-31 Gen Electric Co Ltd Elektronischer Vorwaehler nach dem Zeitmultiplexsystem
DE3514564A1 (de) * 1984-09-27 1986-04-03 Nihon Radiator Co., Ltd., Tokio/Tokyo Messumformer fuer druck

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969895C (de) * 1949-10-26 1958-07-31 Gen Electric Co Ltd Elektronischer Vorwaehler nach dem Zeitmultiplexsystem
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