DE558144C - Maschine zum Einbringen von Patronen in Ladestreifen - Google Patents

Maschine zum Einbringen von Patronen in Ladestreifen

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DE558144C
DE558144C DEP60716D DEP0060716D DE558144C DE 558144 C DE558144 C DE 558144C DE P60716 D DEP60716 D DE P60716D DE P0060716 D DEP0060716 D DE P0060716D DE 558144 C DE558144 C DE 558144C
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strip
cartridge
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/82Reloading or unloading of magazines
    • F41A9/83Apparatus or tools for reloading magazines with unbelted ammunition, e.g. cartridge clips
    • F41A9/84Clips
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Maschine zum Einbringen von Patronen in Ladestreifen Maschinen zum Einbringen von Patronen in Ladestreifen sind bereits bekannt geworden. Man kennt Ausführungen, bei denen die Patronen mit dem Geschoß nach unten in einem Futter stehen, während der Ladestreifen über die frei stehenden Böden der entsprechenden Anzahl Patronen geschoben wird. Diese Futter sind in vertikalen Revolverscheiben oder geteilt angeordnet, mit einer- feststehenden und einer beweglichen Hälfte. Solche Anordnungen besitzen jedoch den Mangel; daß das Zentrieren der Patronen am Hülsenschaft bzw. an der Hülsenschweifung stattfindet, wodurch schon bei geringen Abweichungen von der Normalform der Hülse die Höhenlage der Patronenböden zueinander derart schwanken kann, daß die in dem Ladestreifen befindliche Feder zum Festklemmen der Patronen beim Schieben des Ladestreifens über die letzteren leicht an den Patronenböden festhakt, wodurch eine Störung entsteht.
  • Es ist deshalb vorgeschlagen-worden, die Patronen mit dem Boden nach unten stehend auf den festliegenden Ladestreifen zu schieben.
  • Die bis jetzt bekannt gewordenen, in dieser Weise arbeitenden Maschinen schieben jede Patrone einzeln auf den Ladestreifen, wobei die neu eingeschobene die davor befindlichen weiter in den Ladestreifen hineindrückt. jede Patrone gelangt zunächst teilweise auf den Ladestreifen und wird dann zum Niederdrücken der Ladestreifenfeder etwas abwärts bewegt und darauf ganz auf den Ladestreifen geschoben. Man hatte. diese Arbeitsweise deshalb gewählt, da einem Einschieben der dem Ladestreifen entsprechenden Anzahl Patronen in einem Hube das schräg nach oben gerichtete Federende des Ladestreifens hindernd im Wege stand. Ferner gestattete diese Arbeitsweise die Anwendung eines treppenförmig-gebauten Zubringers, der bei jedem Hube jede Patrone eine Treppe tiefer beförderte, um zu vermeiden, daß die Geschoßspitze der einen Patrone mit dem Zündhütchen der folgenden in Berührung kommt.
  • Erfindungsgemäß wird das schräg nach oben gerichtete Federende während des Einschiebens der Patronen dadurch niedergehalten, daß eine kurz über die Feder des Ladestreifens ragende Zunge, die durch die in Führungsleisten geschobenen Patronenniedergedrückt wird, den Übergang von der Patronenschiebebahn auf den Ladestreifen vermittelt. Um beim Zuführen der Patronen auf die Patronenschiebebahri Beschädigungen am Zündhütchen der nachfolgenden Patrone durch die Geschoßspitze zu vermeiden, sind bei Patronen mit spitzen Geschossen die Kammern im Zuführungsschloß schräg gestellt.
  • Die beiliegenden Zeichnungen veranschaulichen das Wesen des Erfindungsgedankens. Es zeigen: Abb. i die Lage der Zunge in bezug auf den Ladestreifen während des Einschiebens der Patronen, Abb. 2 einen Querschnitt durch das Schloß der Maschine, Abb.3 einen Längsschnitt durch die Patronenschiebebahn, Abb. q. die Lage der Patronen mit spitzen Geschossen im Schottenschlitten, Abb.5 eine Vorderansicht des Schlosses sowie der Ladestreifenzuführrinne.
  • In Abb. i ist das Einbringen der Patronen i in den Ladestreifen 2 gemäß der Erfindung dargestellt. Zum Herunterdrücken der Feder 3 am Einschiebeende des Ladestreifens 2 dient eine Zunge q., die z. B. - wie Abb. 3 zeigt - in einem Schlitten 5 drehbar gelagert ist; sie ragt kurz über die Feder 3 und wird durch die in Führungsleisten 6 laufenden Patronen niedergedrückt und bildet dann eine Brücke zwischen Patronenschiebebahn und Ladestreifen. Bevor nun die Patronen auf die Schiebebahn gelangen, durchlaufen sie - von Hand oder selbsttätig zugeführt - ein Schloß, das mit Tastsperren 7 versehen ist. Das Schloß besteht im wesentlichen aus einem Einzeldurchlaß 8 für Patronen (etwa in Form einer doppelseitigen Klappe) und einem Schottenschlitten 9, die so viel nebeneinanderbefindliche Kammern io aufweisen, wie der Ladestreifen Patronen erhält. Die Beschickung der IKammern mit Patronen geschieht zweckmäßig durch eine Zuführungsvorrichtung mit entsprechend vielen Ausgängen.
  • Bei Patronen mit spitzen Geschossen ist es vorteilhaft, die Kammern i o des Schottenschlittens 9 schräg zu legen, damit die spitzen Geschosse nicht die Zündhütchen der nachfolgenden Patronen beschädigen können (Abb. q.). Der Einzeldurchlaß 8 in Verbindung mit dem Schottenschlitten 9 halten nun die Patronen so lange fest, bis die dem Ladestreifen entsprechende Anzahl Patronen, sowie dieser selbst für. den Arbeitsgang bereit liegen. Sind die Tastsperren 7 durch das Gewicht der Patrone i ausgelöst und hat der Einfallhebel i i durch das Einschieben des Ladestreifens 2 in den Ladestreifenzuführer 12 die in Abb. 5 strichpunktiert gezeichnete Stellung eingenommen, so kann der mit seinem Antriebsmechanismus elastisch gekuppelte Einzeldurchlaß 8 den Steuerbewegungen folgen und läßt die Patronen auf die Schiebebahn fallen, während sie die darüber befindlichen mit ihrer oberen Steuerleiste 13 auffängt. Durch das untere Öffnen der Klappe 8 wird eine Verriegelung gelöst, worauf der Schottenschlitten 9 zurückgehen kann. Inzwischen ist der Führungsschlitten i a, vorgegangen und hat sich mit seiner Leiste in die Ausziehernut 15 bzw. über den Rand der Patronen gelegt, so daß diese, längsseits geführt, ohne Schwierigkeiten von dem Stößel 17 in den Ladestreifen geschoben werden. Der Ladestreifen 2 selbst kommt von Hand oder selbsttätig zugeführt durch die Zuführrinne 18, durchläuft einen Einzelzuführmechanismus i g, gelangt darauf in die in Abb. 5 angegebene Lage und wird von dem Schieber 2o in den Ladestreifenzuführer 12 hineingeschoben, wobei er durch seine Endbewegung den Einfallhebel i i zu dem erwähnten Zweck in die strichpunktierte Stellung drückt.
  • Die Ladestreifenzuführung geschieht zweckmäßig neben der Patroneneinschiebestelle, damit der gefüllte Ladestreifen durch Zurückgehen des Ladestreifenzuführers 12 nach unten abfällt. Unmittelbar vor dem Abfallen wird durch eine kurze Rückwärtsbewegung des Schlittens 5 die Zunge q: -aus dem Ladestreifen gezogen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Einbringen von Patronen in Ladestreifen, in der die Patronen mit dem Boden nach unten stehend auf den festliegenden Ladestreifen geschoben werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine kurz über die Feder (3) des Ladestreifens (2) ragende Zunge (q.), die durch die zwischen Führungsleisten (6) vorgeschobenen Patronen (i) niedergedrückt wird, den Übergang von der Patronenschiebebahn auf den Ladestreifen (2) vermittelt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Patronen mit spitzen Geschossen die Kammern (i o) schräg gestellt sind, um Beschädigungen am Zündhütchen der nachfolgenden Patrone durch die Geschoßspitze zu vermeiden.
DEP60716D 1929-07-09 1929-07-09 Maschine zum Einbringen von Patronen in Ladestreifen Expired DE558144C (de)

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DE558144C true DE558144C (de) 1932-09-02

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