DE557232C - Einphaseninduktionsmotor mit einer zweiten ueber einen Kondensator gespeisten Phasenwicklung - Google Patents

Einphaseninduktionsmotor mit einer zweiten ueber einen Kondensator gespeisten Phasenwicklung

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Publication number
DE557232C
DE557232C DEA46743D DEA0046743D DE557232C DE 557232 C DE557232 C DE 557232C DE A46743 D DEA46743 D DE A46743D DE A0046743 D DEA0046743 D DE A0046743D DE 557232 C DE557232 C DE 557232C
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DE
Germany
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phase
capacitor
induction motor
voltage
phase winding
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Expired
Application number
DEA46743D
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Biermanns
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/04Asynchronous induction motors for single phase current
    • H02K17/08Motors with auxiliary phase obtained by externally fed auxiliary windings, e.g. capacitor motors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Ac Motors In General (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
25. AUGUST 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Vi 557232 KLASSE 21 d2 GRUPPE
Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft in Berlin*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Januar 1926 ab
Es sind bereits Einphaseninduktionsmotoren bekannt, die den Dreihstrominduktionsmotoren gleichwertig sind tmd deren günstige Eigenschaften auf der Verwendung eines mit einer Hilfsphase in Reihe liegenden Kondensators beruhen. Es ist ferner bekannt, die Kapazität dieses Kondensators für sich allein regelbar zu machen. Hierdurch läßt sich aber noch keine genügende, allen Betriebsverhältnissen gerecht werdende Verbesserung erreichen. Es ist anderseits bereits eine Regelung sowohl der Kapazität des Kondensators als auch der Windungszahl der Phasenwicklung bekannt geworden. Diese An-Ordnung besitzt jedoch den Nachteil, daß eine Regulierung von etwa 1 : 3 erforderlich ist, wodurch sich viele Anzapfungen ' und außerdem schlecht ausgenutzte Wicklungen ergeben.
Gegenstand der Erfindung ist es, sowohl die Spannung, an der die Serienschaltung Hilfsphase plus Kondensator liegt, als auch die Kapazität des Kondensators selbst zu ändern. Diese Art der Regelung ermöglicht bei einer einfachen Anordnung die Erzielung günstiger Anlauf- und Betriebsverhältnisse. Hierbei erweist sich die Regelung der Spannung und der Kapazität in einem sehr weiten Bereich als vorteilhaft. Die Größe der für jeden Belastungszustand günstigsten Werte der Spannung und der Kapazität ergibt sich aus folgenden in einem Aufsatz von Bierm a η η s im Archiv für Elektrotechnik, Band 17, Seite 5190. abgeleiteten Gleichungen:
ι _ E1
h
'1I,,
C -ω
E --
C1 — -
Sind die Windungszahlen, der Haupt- und Hilfsphase Z1 und Z2 nicht gleich, so ist
C ■ ω
1- -
lb
In diesen Formeln bedeutet ω die Kreisfrequenz, E1 die Spannung an der Hauptphase, E2 die Spannung an der Reihenschaltung von Hilfsphase und Kondensator mit der Kapazität C, /„, tmd Ij1 den Wirk- und Blindstrom, den derselbe Motor bei derselben Belastung bei symmetrischer Zweiphasenwicklung mit der Windungszahl Z1 aufnehmen würde, wenn er aus einem symmetrischen Zweiphasennetz und dementsprechend ohne vorgeschalteten Kondensator gespeist würde. Diese Bemessungswerte gelten sowohl für den
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Josef-Biermanns in Berlin-Karlshorst.
Betrieb als auch für den Anlauf. Selbstverständlich genügt es, diese Werte angenähert zu erreichen.
Entsprechend gelten für den Motor mit Drehstromwicklung die Formeln:
ι E1
— 2 ·
- — L -x-w
En
(siehe Aufsatz von Biermanns Formel 24).
Dabei bedeutet in diesen Formeln L die Selbstinduktion der Phasen und τ den totalen Streufaktor des Motors.
Die Spannungseinstellung kann, entweder von Hand oder selbsttätig in Abhängigkeit von irgendeiner Größe, wie Strom, Leistung, Drehzahl oder Drehmoment, erfolgen.
Es kann auch die Spannung für den Stromkreis der zweiten Phase von der in diesem Falle mit Anzapfungen versehenen Hauptphasenwicklung abgenommen werden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    I. Einphaseninduktionsmotor mit einer zweiten über einen Kondensator gespeisten Phasenwicklung, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Spannung, an der die zweite Phasenwicklung und der Kondensator liegt, als auch die Kapazität des Kondensators selbst während des normalen Betriebes regelbar sind.
  2. 2. Einphaseninduktionsmotor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannung und die Kapazität entsprechend den Gleichungen
    C -ω
    E2--E1---~
    b 1
    77 r γ "ι 2
    gewählt sind, wobei E1 die Spannung an der Hauptphase, /„, den Wirkstrom, I/, den Blindstrom, Z1 die Windungszahl der Hauptphase und Z2 die Windungszahl der Hilfsphase bedeuten.
  3. 3. Einphaseninduktionsmotor nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung von Hand oder automatisch in Abhängigkeit von dem Strom, der Leistung, der Drehzahl oder dem Drehmoment erfolgt.
  4. 4. Einphaseninduktionsmotor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannung für den Stromkreis der zweiten Phase von der mit Anzapfungen versehenen Hauptphasenwicklung abgenommen wird.
DEA46743D 1926-01-06 1926-01-06 Einphaseninduktionsmotor mit einer zweiten ueber einen Kondensator gespeisten Phasenwicklung Expired DE557232C (de)

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