DE557124C - Einrichtung zur Spannungsregelung von Synchroneinankerumformern - Google Patents

Einrichtung zur Spannungsregelung von Synchroneinankerumformern

Info

Publication number
DE557124C
DE557124C DE1930557124D DE557124DD DE557124C DE 557124 C DE557124 C DE 557124C DE 1930557124 D DE1930557124 D DE 1930557124D DE 557124D D DE557124D D DE 557124DD DE 557124 C DE557124 C DE 557124C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
armature
commutator
brushes
direct current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930557124D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Kurt Blatt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
C Lorenz AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
C Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG, C Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Application granted granted Critical
Publication of DE557124C publication Critical patent/DE557124C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/02DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting
    • H02K23/18DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting having displaceable main or auxiliary brushes
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K47/00Dynamo-electric converters
    • H02K47/02AC/DC converters or vice versa
    • H02K47/08Single-armature converters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 19. AUGUST 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 d 2 GRUPPE
Patentiert im Deutschen. Reiche vom 15. November 1930 ab
Bei normalen Synchroneinankerumformern ist bekanntlich das Übersetzungsverhältnis der Spannungen konstant und kann durch Veränderung der Erregung, etwa ähnlich wie bei Gleichstrommotoren, nicht beeinflußt werden. Um innerhalb bestimmter Grenzen das Übersetzungsverhältnis der Spannungen verändern zu können, wurde bereits vorgeschlagen, auf dem Anker außer der Gleich-Stromwicklung eine einseitig an diese angeschlossene offene Zusatzwicklung unterzubringen und diese mit dem anderen Ende zu einem Schleifring zu führen. Ein zweiter Schleifring steht mit der Gleichstromwicklung über eine verstellbare Bürste in Verbindung, die mit dem Kommutator umläuft. Ein derartiger regelbarer Gleichstrom-Einphasenwechselstroim-Einanberumformer ist in der Abb. ι schematisch dargestellt, g ist eine normale Gleichstromankerwicklung, deren Gleichstrom über die Bürsten B mit der Spannung Eg zugeführt wird. Die einseitig mit einem Schleifring 5* verbundene Zusatzwicklung Z ist zu einem festen Punkt der Gleichstromwicklung g geführt. Der zweite Schleifring 51 ist an die Bürste b angeschlossen, welche mit dem Kommutator umläuft und auf diesem verstellt werden kann.
Aus dem in Abb. ia dargestellten Vektordiagramm ist der Regelungsvorgang und der Regelungsbereich dieses Umformers ersichtlich. Es ist der Vektor der in die Zusatzwicklung fließenden Wechselspannung. Er ist gleichgerichtet mit dem Vektor Eg der in der Gleichstromwicklung g erzeugten Wechselspannung in dem Falle, in dem' die Bürste b mit der Gleichstromwicklung g an einem zum Anzapfpunkt der Zusatzwicklung elektrisch diametralen Punkt verbunden ist. Die an den Schleifringen S abnehmbare Spannung Es ist dabei als arithmetische Summe aus den beiden Spannungen Eg und Es ein Maximum. Wird die Bürste b auf dem Kommutator verschoben, so wandert die Spitze 2 des Vektors Eg der in der Gleichstromwicklung erzeugten Wechselspannung um den Punkt ι auf einem Kreis, welcher die maximal in der Gleichstromwicklung induzierbare Wechselstromspannung Eg zum Durchmesser hat. Im äußersten Falle, wenn die Bürste b auf der gleichen Kommutatorlamelle steht, an der die Zusatzwicklung Z angeschlossen ist, fällt der Punkt 2 des Vektordiagramms mit dem Punkt ι zusammen, d. h. die in der Gleichstromwicklung g induzierte Spannung Eg ist gleich Null. Die von den Schleifringen abnehmbare Spannung £ί hat dadurch das Minimum erreicht und ist gleich der in der Zusatzwicklung induzierten Wechselspannung Es.
Es ist also ersichtlich, daß ein derartiger Einankerumformer nur bis zu einem be-
*) Von dem Patetitsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Kurt Blatt in Berlin-Tempelhof.
stimmten Grade regelbar ist, denn die an den Schleifringen abnehmbare Spannungswelche gleich der in der Zusatzwicklung Z induzierten Wechselspannung ist, kann nicht mehr ohne weiteres vermindert werden, es sei denn, die Zusatzwicklung wird angezapft und diese Anzapfungen mit weiteren Schleifringen verbunden, die dann wahlweise eingeschaltet werden.
ίο Durch die Erfindung wird es möglich, den Regelbereich eines Synchroneinankerumformers ohne Anzapfung der Zusatzwicklung noch weiter zu vergrößern, so daß auf einfache Weise eine Spannungsregelung zwischen Null und einem Maximum möglich wird. Dies wird dadurch erreicht, daß die Zusatzwicklung mit einem Ende mit einem Schleifring verbunden ist, während deren anderes Ende sowie ein zweiter Schleifring- über je eine ao mit dem Kommutator umlaufende Bürste zu zwei elektrisch diametralen Punkten der Gleichstromwicklung führen. Die Lage dieser Anzapfungen kann durch Verstellung- der Bürsten betriebsmäßig· verändert werden. In der beiliegenden Abb. 2 ist ein Schaltungsbeispiel des erfindungsgemäßen Einankerumformers dargestellt. Mit g· ist wiederum die Gleichstromwicklung des Ankers bezeichnet, während B die auf dem Kommutator schleifenden Kommutierungsbürsten darstellen. B1 und b2 sind die zwei mit dem Kommutator umlaufenden Bürsten, welche auf um 180 elektrische Grade versetzten Kommutatorlamellen aufliegen. Die Bürste O1 ist mit dem einen der Schleifringe S verbunden, während die zweite Bürste b2 an die Zusatzwicklung Z angeschlossen ist, die beispielsweise in denselben Nuten wie die normale Gleichstromwicklung untergebracht sein kann. Das andere Ende der Zusatzwicklung ist zum zweiten Schleifring 6* geführt.
Aus Abb. 2a ist der Regelungsvorgang und der Regelbereich ersichtlich. Zum besseren Vergleich mit dem in der Abb. 1 dargestellten Einankerumformer sind die Vektoren der in der Gleichstromwicklung g und in der Zusatzwicklung s induzierten Spannungen Eg und Es gleich groß angenommen wie in Abb. ia. Die an den Schleifringen abnehmbare Wechselspannung Es ist im dargestellten Beispiel die maximal erreichbare Schleifringspannung. Bei einer Verstellung der Bürsten bt und b2 dreht sich der- Vektor Eg der in der Gleichstromwicklung induzierten Spannung gegenüber dem Vektor Es der in der Zusatzwicklung induzierten Wechselspannung derart, daß die Spitze 2 des Vektors Eg sich auf einem Kreis um den Punkt 1 bewegt. Die an den Schleifringen abnehmbare Wechselspannung Es, Es', Es" usw. ist jeweils gleich der geometrischen Summe beider Vektoren Eg und Es. Werden die beiden Bürsten bt und b2 um 180 elektrische Grade gegenüber der erstbeschriebenen Stellung verdreht, so dreht sich gleichzeitig auch der Vektor Eg der in der .Gleichstromwicklung induzierten Wechselspannung um i8o°, und die an den Schleifringen abnehmbare Wechselspannung Es wird dadurch ein Minimum. Bei gleicher Wahl der Spannungen in der Gleichstromwicklung und in der Zusatzwicklung läßt sich eine Regelung der Gesamtspannung des Einankerumformers bis auf Null erreichen. Der Regelungsbereich des erfindungsgemäßen Einankerumformers wird dadurch doppelt so groß als bei dem bekannten nach Abb. 1 und ia.
In der Abb. 3 ist eine beispielsweise Einrichtung dargestellt, mit der während des Betriebes die beiden mit dem Kommutator K umlaufenden Bürsten bt und b2 des Einankerumformers verstellt werden können. Sie sind zu diesem Zwecke an einer auf der Achse A des Rotors drehbaren Muffe M befestigt, die einen schrägen Führungsschlitz F trägt. Die Achsel besitzt eine zentrale Bohrung, in welcher eine einen Stift R tragende Steuerstange D geführt ist. Dieser Stift R ragt durch einen Längsschlitz.T der Achsel in den schrägen Führungsschlitz F der Muffe M. Wird die Steuerstange D beispielsweise durch eine Gabel mit daran gelenkig befestigtem Kugellager o. dgl. in der Achsrichtung verschoben, so· verschiebt sich mit ihr der Stift R und verdreht dabei die Muffe M mit den Bürsten bx und b2. Die Verstellung der Bürsten kann von Hand und auch selbsttätig erfolgen durch einen Magneten oder Servomotor u. dgl. etwa in Abhängigkeit von der erforderlichen Schleifringspannung.
Die beschriebene Regelungseinrichtung für Einankerumformer arbeitet vollkommen verlustlos und ist sowohl für Gleichstrom-Wechselstrom- als auch: für Wechselstrom-Gleiahstrom-Einankerumformer jeder Phasenzahl anwendbar.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Einrichtung zur Spannungsregelung no von Synchroneinankerumformern, bei der eine von dem Betriebswechselstrom durchflossene offene Zusatzankerwicklung mit einem Ende mit einem Schleifring verbunden ist und ein zweiter Schleifring über eine mit dem Kommutator umlaufende verstellbare Bürste mit der Gleichstromankerwicklung in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß das andere Ende der Zusatzwicklung mit einer zweiten mit dem Kommutator umlaufenden verstellbaren Bürste verbunden ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden mit dem Kommutator umlaufenden Bürsten an zwei elektrisch diametralen Punkten der Gleichstromankerwicklung liegen.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch f, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichstromwicklung und Zusatzwicklung des Ankers derart bemessen sind, daß die in ihnen induzierten Spannungen gleich groß sind.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürsten um 180 elektrische Grade verstellbar sind.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Kommutator umlaufenden Bürsten Q)1, b2) an einer drehbaren Muffe (M) mit einem schrägen Führungsschlitz (F) befestigt und durch eine in einer axialen Bohrung der Ankerwelle angeordnete, axial verschiebbare S teuer stange (D) mittels eines in den schrägen Führungsschlitz (F) ragenden Stiftes (R) verstellbar sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930557124D 1930-11-15 1930-11-15 Einrichtung zur Spannungsregelung von Synchroneinankerumformern Expired DE557124C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE557124T 1930-11-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE557124C true DE557124C (de) 1932-08-19

Family

ID=6564976

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930557124D Expired DE557124C (de) 1930-11-15 1930-11-15 Einrichtung zur Spannungsregelung von Synchroneinankerumformern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE557124C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0154808A1 (de) Vorrichtung zum Verstellen des Anstellwinkels einer Luftschraube
DE557124C (de) Einrichtung zur Spannungsregelung von Synchroneinankerumformern
DE159394C (de)
DE882114C (de) Einrichtung zum Antrieb von Schleifspindeln, insbesondere von Innenschleifspindeln
DE259517C (de)
DE167844C (de)
DE366548C (de) Elektrisch synchrone Fernsteuerung
DE220551C (de)
DE196433C (de)
DE902346C (de) Anordnung zur elektrischen Fernanzeige der Winkelstellung von Gegenstaenden gegenueber einem rotierenden Bezugskoerper, insbesondere zur Fernanzeige bei Verstellpropellern
DE438981C (de) Anordnung zur stabilen Regelung von selbsterregten Gleichstrommaschinen
DE568798C (de) Kaskade aus Induktionsvordermaschine und staendererregter kompensierter Drehstrom-Kommutatorhintermaschine
DE581736C (de) Wendepolerregung fuer Mehrphasenstromerzeuger
DE336782C (de) Einrichtung zur Erzielung einer vorgeschriebenen Umlaufzahl einer Welle
DE200884C (de)
DE180223C (de)
DE657383C (de) Gruppensteuerung von staendergespeisten Drehstrom-Kollektornebenschlussmotoren mit feststehenden Buersten
DE269982C (de)
DE865610C (de) Einrichtung zur elektrischen Fernverstellung oder Fernregelung
DE195967C (de)
DE925781C (de) Einrichtung zur UEbertragung, insbesondere Fernuebertragung, von Bewegungen
DE432163C (de) Stromerzeuger fuer elektrische Metallbearbeitung (Schneiden und Schweissen)
DE224147C (de)
DE621744C (de) Anordnung zur Erzeugung von Dreiphasenstrom aus Einphasenstrom und umgekehrt
DE728777C (de) Einrichtung zur Erzeugung eines Stromes als lineare Funktion der Summe von n unabhaengig voneinander veraenderlichen Stroemen (n>l) mit Hilfe einer Gleichstrommaschine