DE557124C - Einrichtung zur Spannungsregelung von Synchroneinankerumformern - Google Patents
Einrichtung zur Spannungsregelung von SynchroneinankerumformernInfo
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K23/00—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
- H02K23/02—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting
- H02K23/18—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting having displaceable main or auxiliary brushes
-
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
19. AUGUST 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 d 2 GRUPPE
Patentiert im Deutschen. Reiche vom 15. November 1930 ab
Bei normalen Synchroneinankerumformern ist bekanntlich das Übersetzungsverhältnis
der Spannungen konstant und kann durch Veränderung der Erregung, etwa ähnlich wie
bei Gleichstrommotoren, nicht beeinflußt werden. Um innerhalb bestimmter Grenzen das
Übersetzungsverhältnis der Spannungen verändern zu können, wurde bereits vorgeschlagen,
auf dem Anker außer der Gleich-Stromwicklung eine einseitig an diese angeschlossene
offene Zusatzwicklung unterzubringen und diese mit dem anderen Ende zu einem Schleifring zu führen. Ein zweiter
Schleifring steht mit der Gleichstromwicklung über eine verstellbare Bürste in Verbindung,
die mit dem Kommutator umläuft. Ein derartiger regelbarer Gleichstrom-Einphasenwechselstroim-Einanberumformer
ist in der Abb. ι schematisch dargestellt, g ist eine
normale Gleichstromankerwicklung, deren Gleichstrom über die Bürsten B mit der Spannung
Eg zugeführt wird. Die einseitig mit einem Schleifring 5* verbundene Zusatzwicklung
Z ist zu einem festen Punkt der Gleichstromwicklung g geführt. Der zweite Schleifring
51 ist an die Bürste b angeschlossen,
welche mit dem Kommutator umläuft und auf diesem verstellt werden kann.
Aus dem in Abb. ia dargestellten Vektordiagramm
ist der Regelungsvorgang und der Regelungsbereich dieses Umformers ersichtlich. Es ist der Vektor der in die Zusatzwicklung
fließenden Wechselspannung. Er ist gleichgerichtet mit dem Vektor Eg der in der
Gleichstromwicklung g erzeugten Wechselspannung in dem Falle, in dem' die Bürste b
mit der Gleichstromwicklung g an einem zum Anzapfpunkt der Zusatzwicklung elektrisch
diametralen Punkt verbunden ist. Die an den Schleifringen S abnehmbare Spannung Es ist
dabei als arithmetische Summe aus den beiden Spannungen Eg und Es ein Maximum.
Wird die Bürste b auf dem Kommutator verschoben, so wandert die Spitze 2 des Vektors
Eg der in der Gleichstromwicklung erzeugten Wechselspannung um den Punkt ι
auf einem Kreis, welcher die maximal in der Gleichstromwicklung induzierbare Wechselstromspannung
Eg zum Durchmesser hat. Im äußersten Falle, wenn die Bürste b auf der gleichen Kommutatorlamelle steht, an der
die Zusatzwicklung Z angeschlossen ist, fällt der Punkt 2 des Vektordiagramms mit dem
Punkt ι zusammen, d. h. die in der Gleichstromwicklung g induzierte Spannung Eg ist
gleich Null. Die von den Schleifringen abnehmbare Spannung £ί hat dadurch das
Minimum erreicht und ist gleich der in der Zusatzwicklung induzierten Wechselspannung
Es.
Es ist also ersichtlich, daß ein derartiger Einankerumformer nur bis zu einem be-
*) Von dem Patetitsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Kurt Blatt in Berlin-Tempelhof.
stimmten Grade regelbar ist, denn die an den Schleifringen abnehmbare Spannungswelche
gleich der in der Zusatzwicklung Z induzierten Wechselspannung ist, kann nicht mehr ohne weiteres vermindert werden, es sei
denn, die Zusatzwicklung wird angezapft und diese Anzapfungen mit weiteren Schleifringen
verbunden, die dann wahlweise eingeschaltet werden.
ίο Durch die Erfindung wird es möglich, den
Regelbereich eines Synchroneinankerumformers ohne Anzapfung der Zusatzwicklung noch
weiter zu vergrößern, so daß auf einfache Weise eine Spannungsregelung zwischen Null
und einem Maximum möglich wird. Dies wird dadurch erreicht, daß die Zusatzwicklung
mit einem Ende mit einem Schleifring verbunden ist, während deren anderes Ende sowie ein zweiter Schleifring- über je eine
ao mit dem Kommutator umlaufende Bürste zu zwei elektrisch diametralen Punkten der
Gleichstromwicklung führen. Die Lage dieser Anzapfungen kann durch Verstellung- der
Bürsten betriebsmäßig· verändert werden. In der beiliegenden Abb. 2 ist ein Schaltungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Einankerumformers dargestellt. Mit g· ist wiederum die Gleichstromwicklung des Ankers
bezeichnet, während B die auf dem Kommutator schleifenden Kommutierungsbürsten
darstellen. B1 und b2 sind die zwei mit dem
Kommutator umlaufenden Bürsten, welche auf um 180 elektrische Grade versetzten
Kommutatorlamellen aufliegen. Die Bürste O1
ist mit dem einen der Schleifringe S verbunden, während die zweite Bürste b2 an die Zusatzwicklung
Z angeschlossen ist, die beispielsweise in denselben Nuten wie die normale Gleichstromwicklung untergebracht sein
kann. Das andere Ende der Zusatzwicklung ist zum zweiten Schleifring 6* geführt.
Aus Abb. 2a ist der Regelungsvorgang und der Regelbereich ersichtlich. Zum besseren
Vergleich mit dem in der Abb. 1 dargestellten Einankerumformer sind die Vektoren der in
der Gleichstromwicklung g und in der Zusatzwicklung s induzierten Spannungen Eg
und Es gleich groß angenommen wie in Abb. ia. Die an den Schleifringen abnehmbare
Wechselspannung Es ist im dargestellten Beispiel die maximal erreichbare Schleifringspannung.
Bei einer Verstellung der Bürsten bt und b2 dreht sich der- Vektor Eg
der in der Gleichstromwicklung induzierten Spannung gegenüber dem Vektor Es der in
der Zusatzwicklung induzierten Wechselspannung derart, daß die Spitze 2 des Vektors
Eg sich auf einem Kreis um den Punkt 1 bewegt. Die an den Schleifringen abnehmbare
Wechselspannung Es, Es', Es" usw. ist
jeweils gleich der geometrischen Summe beider Vektoren Eg und Es. Werden die beiden
Bürsten bt und b2 um 180 elektrische Grade
gegenüber der erstbeschriebenen Stellung verdreht, so dreht sich gleichzeitig auch der
Vektor Eg der in der .Gleichstromwicklung induzierten Wechselspannung um i8o°, und
die an den Schleifringen abnehmbare Wechselspannung Es wird dadurch ein Minimum.
Bei gleicher Wahl der Spannungen in der Gleichstromwicklung und in der Zusatzwicklung
läßt sich eine Regelung der Gesamtspannung des Einankerumformers bis auf Null erreichen. Der Regelungsbereich des erfindungsgemäßen
Einankerumformers wird dadurch doppelt so groß als bei dem bekannten nach Abb. 1 und ia.
In der Abb. 3 ist eine beispielsweise Einrichtung dargestellt, mit der während des
Betriebes die beiden mit dem Kommutator K umlaufenden Bürsten bt und b2 des Einankerumformers
verstellt werden können. Sie sind zu diesem Zwecke an einer auf der Achse A
des Rotors drehbaren Muffe M befestigt, die einen schrägen Führungsschlitz F trägt. Die
Achsel besitzt eine zentrale Bohrung, in welcher eine einen Stift R tragende Steuerstange
D geführt ist. Dieser Stift R ragt durch einen Längsschlitz.T der Achsel in
den schrägen Führungsschlitz F der Muffe M. Wird die Steuerstange D beispielsweise durch
eine Gabel mit daran gelenkig befestigtem Kugellager o. dgl. in der Achsrichtung verschoben,
so· verschiebt sich mit ihr der Stift R und verdreht dabei die Muffe M mit den
Bürsten bx und b2. Die Verstellung der
Bürsten kann von Hand und auch selbsttätig erfolgen durch einen Magneten oder Servomotor
u. dgl. etwa in Abhängigkeit von der erforderlichen Schleifringspannung.
Die beschriebene Regelungseinrichtung für Einankerumformer arbeitet vollkommen verlustlos
und ist sowohl für Gleichstrom-Wechselstrom- als auch: für Wechselstrom-Gleiahstrom-Einankerumformer
jeder Phasenzahl anwendbar.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Einrichtung zur Spannungsregelung no von Synchroneinankerumformern, bei der eine von dem Betriebswechselstrom durchflossene offene Zusatzankerwicklung mit einem Ende mit einem Schleifring verbunden ist und ein zweiter Schleifring über eine mit dem Kommutator umlaufende verstellbare Bürste mit der Gleichstromankerwicklung in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß das andere Ende der Zusatzwicklung mit einer zweiten mit dem Kommutator umlaufenden verstellbaren Bürste verbunden ist.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden mit dem Kommutator umlaufenden Bürsten an zwei elektrisch diametralen Punkten der Gleichstromankerwicklung liegen.
- 3. Einrichtung nach Anspruch f, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichstromwicklung und Zusatzwicklung des Ankers derart bemessen sind, daß die in ihnen induzierten Spannungen gleich groß sind.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürsten um 180 elektrische Grade verstellbar sind.
- 5. Einrichtung nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Kommutator umlaufenden Bürsten Q)1, b2) an einer drehbaren Muffe (M) mit einem schrägen Führungsschlitz (F) befestigt und durch eine in einer axialen Bohrung der Ankerwelle angeordnete, axial verschiebbare S teuer stange (D) mittels eines in den schrägen Führungsschlitz (F) ragenden Stiftes (R) verstellbar sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE557124T | 1930-11-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE557124C true DE557124C (de) | 1932-08-19 |
Family
ID=6564976
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930557124D Expired DE557124C (de) | 1930-11-15 | 1930-11-15 | Einrichtung zur Spannungsregelung von Synchroneinankerumformern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE557124C (de) |
-
1930
- 1930-11-15 DE DE1930557124D patent/DE557124C/de not_active Expired
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