DE557005C - Vorrichtung zum Einfaerben von Farbbaendern an Typendruckern - Google Patents

Vorrichtung zum Einfaerben von Farbbaendern an Typendruckern

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DE557005C
DE557005C DE1930557005D DE557005DD DE557005C DE 557005 C DE557005 C DE 557005C DE 1930557005 D DE1930557005 D DE 1930557005D DE 557005D D DE557005D D DE 557005DD DE 557005 C DE557005 C DE 557005C
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inking roller
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K3/00Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped
    • B41K3/54Inking devices
    • B41K3/58Inking devices using ink ribbons, ink sheets, or carbon tape or paper

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  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Einfärben von Farbbändern an Typendruckern Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Einfärben von Farbbändern für Typendrucker, bestehend aus je einer zu beiden Seiten der Druckvorrichtung angeordneten, von dem Farbband gedrehten Einfärbewalze, welcher die Farbe durch gezahnte Räder zugeführt wird. Während bei den bekannten Einfärbevorrichtungen das Farbband stets mit der Einfärbewalze in Berührung bleibt, wird gemäß der Erfindung dafür gesorgt, daß lediglich derjenige Teil des Farbbandes mit Farbe versorgt wird, welchür sich von der Druckstelle fortbewegt und auf die Sammelspule aufgerollt wird. Die auf das Farbband aufgetragene Farbe hat dann Gelegenheit, sich gleichmäßig auf das Farbband zu verteilen, so daß es, wenn es wieder von der Sammelspule abgerollt wird, gleichmäßig mit Farbe durchtränkt ist und einen gleichmäßigen Abdruck an der Druckstelle erzeugt. Diejenige Einfärbewalze, welche. sich jeweils an dem von der Druckstelle sich entfernenden Teil des Farbbandes befindet, wird nämlich selbsttätig durch das Farbband in Eingriff mit den gezahnten Rädern gebracht, welche die Farbe übertragen, so daß Farbe auf diese Einfärbewalze übertragen wird. Erreicht wird dieses Ziel dadurch, daß die Drehachse jeder Einfärbewalze in Längsnuten gelagert ist und durch das Farbband derart darin verschoben wird, daß bei der Bewegung des Farbbandes nach der einen Richtung die Einfärbewalze außer Eingriff mit den gezahnten Rädern gerät, während bei der Bewegung des Farbbandes nach der anderen Richtung der Eingriff der Einfärbewalze mit den gezahnten Rädern hergestellt wird.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgeg-nstand beispielsweise dargestellt; es zeigen Abb. i eine waagerechte Schnittansicht durch die Farbbandeinfärbevorrichtung, Abb.2 einen senkrechten Schnitt durch einen Farbbehälter mit Einfärbewalzen, Abb.3 eine Draufsicht auf den Farbbehälter mit Einfärbewalzen und Abb. 4. bis 3 schaubildlich verschiedene Einfärbewalzen, die an Farbbändern für Druckplatten verschiedener Zeilenzahl angewendet werden können.
  • In einem Gestell i i sind die Farbbandspulen 12 und i 2a gelagert. Diese Spulen werden auf beliebige Weise bei Betrieb des Typendruckers schrittweise gedreht, und das Farbband wird von einer Spule auf die andere aufgewickelt.
  • jeder Farbbandspule ist eine Einfärbevorrichtung zugeordnet. jede Einfärbevorrichtung besteht aus einem viereckigen Trog oder Kasten 21, der auf irgendeine Weise an dein Gestell i i der Maschine leicht angebracht werden kann. Auf dem Boden 23 dieses Kastens sind Flanschen 2.1 angeordnet, die gemäß der Abb.3 gleichförmigen Abstand voneinander haben und nach Abb.2 Bohrungen 2j zur Aufnahme einer Achse 26 haben. Auf dieser Achse sitzen lose zwischen den Flanschen 24 die Arme 27. jeder Arm 27 trägt nahe seinem freien Ende ein gezahntes Rad 28 frei drehbar. An der Innenfläche der Endwände 29 ist nach Abb. i und 2 eine senkrecht verlaufende Nut 31 angeordnet, von deren unterem Ende sich nach beiden Seiten hin -waagerechte Nuten 32 erstrecken. Die Nuten dienen zur Aufnahme einer Achse 33 einer Einfärbewalze 34, die auf diese Weise in der waagerechten Nut 32 verschoben werden kann und dadurch außer Eingriff mit den gezahnten Rädern 28 gerät, wie dies in Abb. i rechts angedeutet ist. Die Verschiebung der Einfärbewalze 34 von der Gebrauchslage (Abb. i links) in die Ruhelage (Abb. i rechts) findet durch den Reibungseingriff des Farbbandes 13 selbst statt, so daß je nach der Bewegungsrichtung des Farbbandes die Einfärbewalze selbsttätig in oder außer Gebrauchslage bewegt wird. Bei dieser Anordnung wird also erreicht, daß, eine Einfärbung des Farbbandes nicht vor der Druckstelle stattfindet, sondern erst hinter ihr, und dadurch wird der Farbe, die auf das Band übertragen worden ist, genügend Zeit gegeben, um sich quer über das Band hin durch Kapillarwirkung auszubreiten.
  • Benutzt man beispielsweise Druckplatten mit je sechs Zeilen auf der Arbeitsfläche, so mag als Einfärbewalze die in Abb.4 dargestellte Bauart benutzt werden. Die Walze 34 hat auf dem Umfang in reihenweiser Verlegung gegeneinander versetzte Vertiefungen 35, die in an sich bekannter Weise die Farbe auf das Farbband auftragen. Die Drehung wird dieser Walze 34 dadurch übermittelt, daß die Zacken 36 der Räder 28 in die Vertiefungen 35 eingreifen. Wie in Abb. 2 gezeigt, wird dieser Eingriff nachgiebig durch Blattfedern 4o aufrechterhalten, die auf die Tragarme 27 der Räder z8 -einwirken.
  • Die jeweils unteren Zacken dieser Räder 28 tauchen beständig in die Farbflüssigkeit im Kasten 2i ein. Jede Zacke 36 nimmt eine ganz geringe Menge Flüssigkeit mit und gibt sie an die Vertiefung 35 ab. Wenn dann die betreffende Vertiefung in Gegenüberstellung zum Farbband gerät, so wird diese Flüssigkeit aus der Vertiefung 35 auf das Farbband übertragen.
  • Haben die Druckplatten nun fünf Zeilen, so kann die Einfärbewalze nach Abb. 5 benutzt werden, in welcher die Anzahl der Umfangsreihen von Vertiefungen ebenfalls geringer ist. Diese Walze hat außerdem eine Umfangsnut 36, in welche die Spitzen jenes gezahnten Rades eindringen, ohne die Walze zu berühren, die keine Farbe übertragen soll.
  • Die in Abb. 6 dargestellte Einfärb.ewalze 34' ist zum Gebrauch mit Druckplatten von nur vier Typenzeilen bestimmt, und es befinden sich deshalb nahe den Enden der Walze zwei Umfangsnuten 36' in Gegenüberstellung mit den gezahnten Rädern an den Enden der Reihe.
  • Die Einfärbewalze der Abb.7 besteht aus zwei Endscheiben 38 und einer Anzahl gleichmäßig verteilter Verbindungsstäbe 39. Beider durch Reibung herbeigeführten Drehung dieser Walze treten die Stäbe 39 in die Zacken der Räder 28 hinein, und die in den Zahnlücken sitzende Farbe wird bei Berührung mit den Stäben 39 auf dieselben übertragen. Die Übertragung der Farbe findet durch diese Einfärbewalze gewissermaßen in dünnen Querlinien statt oder wenigstens in Punkten, die auf Querlinien des Farbbandes liegen, im Gegenteil zu den erstbeschriebenen Einfärbewalzen, in welchen die einzelnen Einfärbstellen in der Querrichtung versetzt zueinander sind.
  • Die in Abb.8 dargestellte Einfärbewalze eignet sich ebenfalls zur Verwendung von Druckplatten, die sechs Zeilen aufweisen, und ist so ausgebildet, daß die gezahnten Räder 28 bei jeder vollen Umdrehung der Walze nur um einen Schritt weiter gedreht werden. Dieses wird durch eine Anzahl von Umfangsnuten 41 erreicht, welche je durch einen schmalen Steg 42 überbrückt sind. Dieser Steg tritt zwischen die Zähne 36 der Räder 28 ein und beeinfluß.t diese ähnlich, wie dies die Stäbe 39 der Einfärbewalze nach Abb. 7 tun. Diese Einfärbewalze eignet sich insbesonders zur Übertragung von nur ganz geringen Farbmengen auf das Farbband 13.
  • Die dargestellten Ausführungsformen der Einfärbewalzen haben an ihren Enden geraufte Ränder 43, um bei der Bewegung des Farbbandes mit Sicherheit gedreht zu werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Einfärben von Farbbändern für Typendrucker, bestehend aus je einer zu beiden Seiten der Druckvorrichtung angeordneten, von dem Farbband gedrehten Einfärbewalze, welcher die Farbe durch gezahnte Räder zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Einfärbewalzen (34) in Längsschlitzen (32) der Farbkasten gelagert sind und durch das Farbband derart darin verschoben werden, daß bei der Bewegung des Farbbandes in der einen Richtung die der jeweiligen Farbbandaufwickelwalze zugeteilte Einfärbewalze mit den gezahnten Rädern (28) in Eingriff steht, während die der Abwickelrolle zugeteilte Einfärbewalze durch das Farbband in dem Längsschlitz verschoben ist und außer Eingriff mit den gezahnten Rädern (28) steht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i mit einer mit Vertiefungen versehenen Einfärbewalze, dadurch gekennzeichnet, daß die auswechselbare Einfärbewalze (34') an Stelle einer oder mehrerer Reihen von Vertiefungen (35') eine oder mehrere Umfangsnuten (36 bzw. 36') hat, in die die Zackenräder (z8) hineinragen, ohne gedreht zu werden und ohne Farbe zu übertragen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zackenräder (a8) an schwingbar gelagerten Hebeln (z7) drehbar befestigt sind und durch je eine Feder (40) nachgiebig in Eingriff mit den Einfärbewalzen (34) gehalten werden.
DE1930557005D 1930-07-05 1930-07-05 Vorrichtung zum Einfaerben von Farbbaendern an Typendruckern Expired DE557005C (de)

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