DE556C - Eimerkunst mit pendelnden Fördeigefäfsen - Google Patents

Eimerkunst mit pendelnden Fördeigefäfsen

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DE556C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B19/00Machines or pumps having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B17/00
    • F04B19/08Scoop devices
    • F04B19/14Scoop devices of endless-chain type, e.g. with the chains carrying pistons co-operating with open-ended cylinders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

1877.
Klasse 59.
G. AX in DUISBURG. Eimerkunst mit pendelnden Fördergefäß en.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18, September 1877 ab.
Fig. ι bezeichnet einen Aufrifs, Fig. 2 die Seitenansicht von rechts; beide Ansichten sind theils im Schnitt gezeichnet.
α α sind zwei verzahnte Rollen, welche auf eine Axe b, Fig., 2, so aufgekeilt sind, dafs sie eine freie Schwingung der Fördergefäfse g g . . . innerhalb gestatten. Die Axe b wird mittelst Riemscheibe, Zahnrad oder Kurbel durch irgend eine Kraft, in der Richtung des Pfeiles in Umdrehung gebracht, so dafs man auf der oberen Seite der zwei endlosen Ketten i i die grofse und auf der unteren die kleine Spannung hat.
Diese endlosen Ketten i i führen sich um zwei glatte Kettenrollen c c, Fig. 1 und 2.
Die Axe b ist so nahe wie möglich aufserhalb der beiden verzahnten Rollen a a, Fig. 2, gelagert.
Die glatten Kettenrollen c c laufen lose auf einer Axe d, welche, wie aus Fig. 2 ersichtlich, aufserhalb der Rollen ecm einer entsprechenden Entfernung L, Fig. 1, von der Axe b befestigt ist.
In der Art der Befestigung der Axe d und Lagerung h h der Axe b zu einander, lassen sich zwei Fälle unterscheiden.
i. Fall. Der ganze Mechanismus soll frei um die Axe b bewegt werden können, um hierdurch nach Belieben den Winkel α gröfser oder kleiner von ο bis 90 ° zu bekommen. Dieser Vortheil kommt bei variablem Niveau des Wassers oder sonstigen Förderkörpern, als Getreide, Sand etc. zu statten z. B. Anordnung nach Fig. 3.
In diesem Falle mufs die Lagerung der Axe b und die Befestigung der Axe d durch zwei Streben e e, Fig. 1 und 2, verbunden werden; ferner mufs die Axe b noch durch zwei feststehende Lager //, Fig. 3, aufserhalb der beiden Streben e e gelagert werden. Auch ist es rathsam, die Lagerung h h in den Streben e e verstellbar zu machen, um die Entfernung L nach den Ketten i i genau adjustiren zu können.
Um bei einer Wasserförderung, wie sie Fig. 3 zeigt, das Aufstreichen der Gefäfse, sowie der Rollen c c auf dem Boden zu verhindern, würde man auf der Axe d, zu beiden Seiten der Streben e e aufserhalb Räder 0 0 anbringen, welche auch gleichzeitig dazu dienten, das Eigengewicht der Streben χ χ zu tragen.
Ebenso müfste man eine Vorrichtung anbringen, um das Ganze theils aufhängen bezw. heben zu können.
2. Fall. Der ganze Mechanismus ist ein stationärer, der Winkel α wird nicht während des Betriebes verändert, z. B. Fig. 4.
In diesem Falle ist keine feste Verbindung der Lagerung der Axe b, und der Befestigung der Axe d zu einander nöthig, und sind demzufolge die Lager f f der Axe b in Fig. 3 überflüssig, weil man die Lagerung h h, Fig. 1 und 2 als Stehlager construirt und befestigt.
In beiden Fällen sind in den endlosen Ketten / i in entsprechenden Entfernungen Ohrenglieder kk . . ., Fig. 1 und 2, eingeschweifst.
Dieselben sitzen zu je zwei einander gegenüber und dienen zur Aufnahme der Axen //...; an letzteren hängen lose die Fördergefäfse. Um etwaiges Schwanken der Ketten auf der Tragseite, bei einer grofsen Entfernung L zu verhindern, sind nach Bedarf Tragrollen mm... angebracht.
Die Form der Fördergefäfse gg.-· ist hier der einfachen Herstellungsweise wegen rund gewählt, welche man für Sand, Getreide etc. besser trapezförmig macht.
Die Förderung. Die gefüllten Gefäfse g1 g' hängen stets, sobald sie aus dem Wasser, Sand etc. treten senkrecht; es ist also kein Verlust der zu fördernden Masse unterwegs möglich, ebenso werden die Gefäfse vollständig durch die Axe b entleert, wie aus Fig. 1 ersichtlich. Unter den Verhältnissen, wie in Fig. ι und 2 gezeichnet, kippen die Gefäfse vollständig um.
Das Füllen der Gefafse geschieht, indem das Gefäfs zuerst auf dem Wasserspiegel aufruht, der Aufhängepunkt desselben sich weiter bewegt und schliefslich das Gefäfs kippt.
Das Wasser hat nun Eintritt in das Gefäfs, bei Sand oder Steinen würde man an der Axe d eine Führungsschiene mit passender Curve anbringen und so die Gefäfse zum Füllen zwingen.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE556DA 1877-09-17 1877-09-17 Eimerkunst mit pendelnden Fördeigefäfsen Expired - Lifetime DE556C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4456119A (en) * 1980-08-08 1984-06-26 Ihc Holland N. V. Device for elevating a liquid

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4456119A (en) * 1980-08-08 1984-06-26 Ihc Holland N. V. Device for elevating a liquid

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