DE556992C - Verfahren zur Herstellung von Farb- oder Bronzefolien fuer Praegedruckzwecke - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Farb- oder Bronzefolien fuer Praegedruckzwecke

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DE556992C
DE556992C DEG61543D DEG0061543D DE556992C DE 556992 C DE556992 C DE 556992C DE G61543 D DEG61543 D DE G61543D DE G0061543 D DEG0061543 D DE G0061543D DE 556992 C DE556992 C DE 556992C
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D13/00Pencil-leads; Crayon compositions; Chalk compositions

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Description

Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Bronze- oder Farbfolien für Prägedruckzwecke durch schichtweise Auftragung der Bestandteile auf ein Transportband und Verwendung eines schmelzflüssigen Stoffes zwecks Erleichterung der Ablösung der fertigen Folien von dem Bande und besteht darin, daß die als erste Schicht in geschmolzenem Zustand auf das ίο Transportband aufgetragene, als Prägehaftschicht für die fertige Prägefolie dienende Harzschicht nach dem Erstarren mit Bronze oder Farbstaub und flüchtige Lösungsmittel enthaltendem Lack überzogen, der Lackfilm nach Verdunsten der Lösungsmittel durch Erhitzen an die Harzfolie angeschmolzen, nach dem Erstarren durch Erwärmen die Harz-Lack-Schicht von dem Transportband abgezogen, zum restlosen Entfernen der Lackso lösungsmittel die Doppelschicht (Harz-Lack) für sich allein ohne Transportband erhitzt, darauf wieder mit dem Transportband vereinigt und unter Benutzung an sich bekannter Mitnehmerorgane nunmehr einer Schneidevorrichtung zugeführt wird.
Durch dieses Verfahren wird die Möglichkeit geschaffen, Folien beliebiger Länge und ohne irgendeine Handarbeit, also automatisch im prägefertigen Zustand während des ununterbrochenen einmaligen Transportbandlaufes herzustellen und der Folie gleichzeitig die Eigenschaft höchster Bröcklichkeit zu erteilen. Das Verfahren gewährleistet auch das Vorhandensein einer lückenlosen Prägehaftschicht und gestattet die Verwendung einer Papierbahn als Transportband.
Als Trägerschichtmaterial kommt hauptsächlich eine Harzmischung, z. B. Sansibaroder Manilaharz, Schellack o. dgl. in Frage, welcher geringe Mengen Asphalt und Öl oder Fett zugesetzt sind. Hierdurch wird die Folie gleich prägefertig hergestellt.
Die Bronze- oder Farbstaubmischung besteht hauptsächlich aus Bronze- oder Farbstaub und einem leichtflüssige und leichtflüchtige Lösungsmittel enthaltenden Lack, ζ. B. Nitrocelluloselack, der sowohl als Bindemittel dient, als auch die Folie wetterbeständig macht.
Als Arbeitsunterlage und Fördermittel wird gemäß der Erfindung ein laufendes Papier- o. dgl. Band verwendet, unterhalb welchem die abgedeckten Heizkörper angeordnet sind, welche durch das laufende Papier hindurchwirken, und zwar vorerst, um die geschmolzene Masse flüssig zu halten, ferner um das erstarrte Häutchen aufzuschmelzen und mit der aufgebrachten Bronzemischung innig zu vereinen, weiter um die fertige Folie von noch vorhandenen Lösungsmitteln zu befreien. In letzerem Falle wirkt der Heizkörper unmittelbar, was ohne Gefahr für das Zer-
fallen der Folie erfolgen kann, da die Tragschicht im geschmolzenen Zustande gebildet wurde.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach der Erfindung schematisch dargestellt.
Auf dieser Vorrichtung erfolgt die Herstellung der Folien in folgender Weise:
ίο Das Papierband a, das sich von der Rolle b ab- und auf die angetriebene Rolle c aufwickelt und über Führungsrollen d gleitet, nimmt auf der etwas geneigten Strecke e die geschmolzene Harzmischung g aus dem Schmelztiegel h auf und führt sie durch einen Spalt k, der durch ein lotrecht verstellbares Staulineal / mit der Papierbandoberfläche gebildet wird, als feinstes Häutchen weiter, wobei während der Häutchenbildung das Schmelzgut durch den Heizkörper i in flüssigem Zustande erhalten wird. Auf der folgenden Bahnstrecke I wird dem Häutchen, das mittlerweile erstarrte, eine Mischung von Bronze- oder Farbstoff mit einer Lacklösung in gut vermischtem und fein verteiltem Zustande zugeführt und mit Hilfe eines um eine waagerechte Achse verschwenkbaren Staulineales m in dünner Schicht mitgenommen. Hinter diesem Staulinealm auf der Bahnstrecke η erfolgt durch Heizkörper 0 ein Auf- und Verschmelzen, also eine innige Verbindung der beiden Schichten, die dann auf der langen nächsten Strecke zum Erstarren gebracht werden. Die nunmehr entstandene Fo-He haftet noch auf der Papierbandoberfläche und ist vom Lösungsmittel noch nicht ganz befreit. Um sie nun abzulösen, wird sie auf der Bahnstrecke p abermals von unten erhitzt, wird infolge der Fettlösung von der Unterlage abgestoßen und kann von dieser getrennt werden. In diesem Stadium wird das Folienhäutchen unmittelbar erhitzt (durch Heizkörper q), wodurch die letzten Reste der Lösungsmittel ausgetrieben werden. Nachher werden beide Streifen (Papierbahn und Folienstreifen) wieder vereint weitergeführt, wobei eine Mitnehmerwalze r den Vorschub des Folienstreifens vermittelt, der im weiteren Verlaufe geschnitten und abgelegt wird, während das Papierband nach abwärts geführt und auf die Rolle c aufgewickelt wird.
Das Verfahren kann wohl auch auf einer endlosen Bahn durchgeführt werden, doch empfiehlt es sich, das Papierband auszuwechseln, da es unrein und uneben wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Bronzeoder Farbfolien für Prägedruckzwecke durch schichtweise Auftragung der Bestandteile auf ein Transportband und Verwendung eines schmelzflüssigen Stoffes zwecks Erleichterung der Ablösung der fertigen Folien von dem Bande, dadurch gekennzeichnet, daß die als erste Schicht im geschmolzenen Zustand auf das Transportband aufgetragene, als Prägehaftschicht für die fertige Prägefolie dienende Harzschicht nach dem Erstarren mit Bronze oder Farbstaub und flüchtige Lösungsmittel enthaltendem Lack überzogen, der Lackfilm nach Verdunsten der Lösungsmittel durch Erhitzen an die Harzfolie verankert, nach dem Erstarren durch Erwärmen' die Harz-Lack-Schicht von dem Transportband abgezogen, zum restlosen Entfernen der Lacklösungsmittel die Doppelschicht (Harz-Lack) für sich allein ohne Transportband erhitzt, darauf wieder mit dem Transportband vereinigt und unter Benutzung an sich bekannter Mitnehmerorgane nunmehr einer Schneidevorrichtung zugeführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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