DE373442C - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von durchtraenkten Dachpappen, wie Asphaltdachpappen u. dgl., in abgepassten Stuecken (Schindelstreifen) - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von durchtraenkten Dachpappen, wie Asphaltdachpappen u. dgl., in abgepassten Stuecken (Schindelstreifen)

Info

Publication number
DE373442C
DE373442C DEF47312D DEF0047312D DE373442C DE 373442 C DE373442 C DE 373442C DE F47312 D DEF47312 D DE F47312D DE F0047312 D DEF0047312 D DE F0047312D DE 373442 C DE373442 C DE 373442C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
web
strips
rollers
fabric
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF47312D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Flintkote Co
Original Assignee
Flintkote Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Flintkote Co filed Critical Flintkote Co
Application granted granted Critical
Publication of DE373442C publication Critical patent/DE373442C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/10Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B2700/00Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
    • D06B2700/27Sizing, starching or impregnating fabrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Synthetic Leather, Interior Materials Or Flexible Sheet Materials (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zur Herstellung vön durchtränkten Dachpappen, wie Asphaltdachpappen u. dgl., in abgepaßten Stücken (Schindelstreifen). Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren nerst einer Einrichtung zur Herstellung von durchtränkten Dachpappen, wie Asphaltpappen u. dgl., in abgepaßten Stücken, sogenannten Schindelstreifen, in einem ununterbrochenen Arbeitsgang. Bei den bisherigen Herstellungsverfahren und Einrichtungen, il--ei welchen man im allgemeinen die Stoffbahn, z. B. Filzpappe, durchtränkte, mit Deckschichtmassen überzog und dann für die Gewinnung ahgepaßte Stücke ausstanzte und durchschnitt, gingen die ausgestanzten bzw. ausgeschnittenen Anteile, welche Tränkungs-und Auftragsmasse enthielten, verloren, da sie keiner weiteren Verwendung fähig waren. Es ergaben sich auch bei .der Erzeugung solcher durchtränkter, überzogener und ausgestanzter Stoffbahnen insofern bedeutende Schwierigkeiten, als die Schneide-oder Stanzw-erkzeuge ddie mit .den meist klehenden Tränk- und Überzugsmitteln sowie mit Streumitteln versehene Stoffhahn nur schwer durchschneiden konnten und beim Herausziehen Teile des Stoffes mitrissen. Dazu kam, daß das aufgebrachte Streumittel, meistens lüineral.ischer Art, die Masse in ganz kurzer Zeit zerstörte. Auch ist die zur Erhärtung der Behandlungsmittel erforderliche Kühlung und das Aneinander-Ielry'-en der zu trennenden Teile der Stoffhahn 1-ei der risherigen Arbeitsweise schwer durchzuführen, und hierdurch sowie .durch :das in der behandelten Stoffbahn erfolgende Ausstanzen und Einschneiden !ergibt sich Schwächung und Zerrung und infolgedessen häufiges Schieflaufen der Stoffbahn.
  • Von -den bisherigen Arbeitsweisen wird nun :gemäß vorliegender Erfindung unter Vermeidung der erwähnten Schwierigkeiten dadurch -abgewichen, .daß man die rohe Stoffhahn vor dem Durchtränken oder vor .dem Aufbringen oder Dückschichtmass,en und der Streumittel mit den erforderlichen Durchbrechungen oder schlitzartigen Einschnitten versieht und erst nach dem Überziehen und Bestreuen innerhalb oder außerhalb der Einschnitte in Streifen, z. B. Schindelstreifen, unterteilt, so ,daß die Tränkungsmasse kesser als bei der bisherigen Behandlungsweise eindringen kann und die ausgestanzten oder ausgeschnittenen Teile wieder verwendet werden können. Erst nachdem die ausgestanzte uni durchtränkte Stoffbahn l:eispielsweise durch Kühlung sich soweit mit der Tränkungsmasse, die auch die Wandungen der Einschnitte überzieht und sie dadurch sowohl gegen das Einreißen bei der weiteren Behandlung als auch gegen .die Einwirkung schädigender Einflüsse der Luft schützt, zu einer gleichförmigen Stoffmasse verbunden hat, wird die weitere Behandlung, nämlich (las Aufbringen der Überzugsmasse und des Streumittels, vorgenommen, welch letzteres nunmehr auch die Innenwände der Durchbrechungen oder Einschnitte mit überzieht und zweckmäßigerweise in die abgekühlte Überzugsmasse, gege'.:enenfalls unter Einpressen, eingebettet wird ohne Beschädigung der Stoffbahn. Um aus der so fertigen getränkten und l-estreuten und geschlitzten Stoffillahn Querstreifen abzutrennen, wie sie beispielsweise als Schindelstreifen für Dachbelagszwecke Anwendung finden, empfiehlt es sich, dies durch ein schwingendes, heilartiges Hackmesser zu bewirken, wie solche als Querschneider für verschiedene Zwecke des Papiergewerbes bereits Anwendung finden. Dadurch wird eine Zerrung der Stoffbahn, Beschädigung Ader :Messer durch das Streumittel sowie das sonst leicht erfolgende Hochheben und Mitnehmen der Stoffbahn bzw.,der abgetrennten Stücke durch die Messer vermieden. Etwa noch :gewünschte zusätzliche Einschnitte oder Längsschnitte, z. B. Erzeugung mehrerer fertiger Bahnen zur gleichen Zeit, werden zweckmäßi.gerw eis e vor dem Aufbringen des Überzuges bzw. Streumittels vorgenommen: Auf der Zeichnung, welche den Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform verdeutlicht, zeigt Abb. i schematisch eine zur Ausführung -des Verfahrens gemäß der Erfindung benutzte Einrichtung. Abb. 2 verdeutlicht eine Stoffbahn während der Herstellung von Schindelstreifen. Abb. 3 läßt erkennen, wie die Schlitze in der Längsrichtung der Bahn statt quer dazu angebracht sein können. Abb.:I zeigt die Schlitze in der Bahn versetzt zueinander angeordnet.
  • Für die Zwecke der Erfindung ist es nicht von Bedeutung, ob man .die Schindelstreifen in der Querrichtung der Bogen oder der Stoffbahn oder in der Längsrichtung der Bahn ausschneidet. In jedem Fallerfolgt die Anbrimgung der Schlitze vor dem Aufbringen der zum Durchtränken und zum Überziehen dienenden Stoffe sowie vor dem Aufbringen des Cberzugspulvers oder Streumittels. Gernäß der Zeichnung wird die Stoffbahn aus sogernanntem Filz oder anderem gleichwertigen Stoff von faseriger, poröser und Pappe aufsaugender Beschaffenheit von einer Rolle io allgezogen und gelangt in eine allgemein 1:ei ii angedeutete Schl:itzmascbine. Diese ist mit Zuführungswalzen 12, 12 und mit Schlitzwalzen 13, 14 versehen, welche im wesentlich@en derart gestaltet sein können, daß sie eine Anzahl von Querschlitzen b im Bogen oder der Stoffbahn ähnlich Abb. 2 ausschneiden; oder die Gesenke der Schlitzwalzen können so angeordnet .sein, daß sie mehrere Querreihen von Längsschlitzen einschneiden, wie ],ei c in Abb. 3 ersichtlich ist. Gewünschtenfalls können rlie Schlitzwalzen jedoch auch so angeordnet sein, .daß sie versetzt zueinander gelegene Schlitze d, d' gemäß Abb. d. ausschneiden. Die Schlitze b und die Schlitze d, d' e-ntsprechen einander, und,es werden in jedem Fall beim Schlitzen oder Einschneiden fier Bahn zwei Streifen gebildet, von welchen je- der mit einer Anzahl von Ansätzen oder Vorsprüngen versehen ist. Die sich in der Maschine i r, ergebenden ausgeschnittenen Abfälle werden durch eine Rinne oder Gleit-1)ahn 15 in den Behälter oder Korb 16 befördert.
  • Nach dem Einschneiden der Schlitze geht die Stoffl:ahn durch den Behälter 17, in welchem sich eine Masse zum Durchtränken hefindet, die verhältnismäßig niederen Schmelzpunkt besitzt, wie Asphalt oder anderer Kohlenwasserstoff, der durch Heizvorrichtungen, beispielsweise eine Dampfschlange 18, flüssig erhalten wird. Die Stoffbahn wird durch das Bad von flüssigem oder geschmolzenem Kohlenwasserstoff durchgeleitet und tritt alsdann nach dem Verlassendes Bades durch ein Dreirollenquetschwerk i9, .das den Ül;erschuß der Tränkflüssigkei:t aus der Stoffbahn und diese im wesentlichen trocken hinterläßt. Darauf tritt die Stoffbahn durch eine Kühlvorrichtung, .die allgemein bei 2o angedeutet ist und beispielsweise zwei Paar Hohlwalzen 21, 21, 22, 22 aufweist, welchen ein Kühlmittel zugeführt wird, um die Stoffbahn auf die gewünschte niedere Temperatur abzukühlen. Gewünschtenfalls kann unter der Annahme, daß die Schätze entweder bei b gemäß AbAb. 2 oder bei d, d' gemäß Abb. q. angebracht sind, die Stoffbahn jetzt durch .einen Längsschnitt lleteilt werden, was 1:eispielsweisedurch eine Längsschneidevorrichtung 23 .erfolgen kann, wnelche mit den Zugwalzen 2.4, 2d. und mit den zwei drehbaren Messerwalzen 125 versehen ist, um .den Bogen, wie aus Abb. 2 ersichtlich ist, längsverlaufend zu zerschneiden. Die Zugwalzen 24, 2.1 können aus mehreren Abtei- Schlitze sowohl mit der Überzugsmasse als auch mit dem Streumittel bedeckt werden, und gewöhnlich--breitet sich auch die Überzugsmasse etwas auf der Unterseite in der Nähe der Schlitze aus, so d@aß die Schl.itzränd-er ,mit davon bedeckt werden und die Dicke der Bahn an den Schlitzkanten erhöht wird. Wird die Bahn vor dem Überziehen in der Längsrichtung zerteilt, wie in Abb. i und 2 ersichtlich ist, so werden diejenigen Kanten, welche in der Folge die unteren Kantender Ansätze der Schindelstreifen werden, ebenfalls mit der Überzugsmasse üterzogen und auf der Oberfläche mit dem mineralischen oder andersartigen Überzugspulver versehen.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von durchtränkten Dachpappen, wie Asphaltdachpappen u. dgl., in abgepaßten Stücken (Schindelstreifen),dadurch gekennzeichnet, daß die zu -behändeln.de rohe Stoffbahn (i.o), z. B. Filzpappe, in einem Arbeitsgange vor dem Durchtränken oder vor Odem Aufbringen der Überzugs- oder Deckschichtmasse und der an ihr festhaftenden körnigen Streumittel mit Einschnitten oder Schlitzen versehen und nach dem Überziehen und Bestreuen innerhalb oder außerhalb der Einschnitte in Streifen (Schindelstreifen) unterteilt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, da-durch gekennzeichnet, ;daß die zu behandelnde Stoffbahn zunächst mit Durchbrechungen (b, c» z. B. Querschlitzen (b) oder Längs-,schl.itzen (c), versehen, .hierauf mit -einer Tränkungsanasse durchtränkt, bis zum Erhärten der Tränkungsmasse gekühlt, dann gegebenenfalls .nochmals mit Einschnitten, z. B. Längsschnitten (e), verseben und alsdann mit der Überzugsmasse behandelt wird. .
  3. 3. Verfahren ,nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @daß ,die beispielsweise mit Querschlitzen versehene durchtränkte und abgekühlte Stoffbahn in oder Längsrichtung zerteilt und alsdann einem seitlüchen, .die erzeugten nebeneinanderliegenden Streifen voneinander entfernenden Druck oder Zug ausgesetzt wird. q.. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Abschnei-,d@en der gegebenenfalls .noch nn ihrer Längsrichtung unterteilten überzogenen und durchtränkten Stoffbahn bzw..das Abtrennen innerhalb oder außerhalb der in der Stoffbahn erzeugten Einschnitte, Schlitze oder Durchbrechungen durch einen für ,das Querschneiiden an sich bekannten, ;benlartig wirkenden, backenden Hieb oder Schnitt geschieht. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bewegungsrichtung der zu behandelnden Stoffbahn vor der Tränkungsvorrichtung (17) ein .die Querschlitze oder Durchbrechungen. erzeugender, die Stoffbahn zwischen sich fassender Walzenschneider (13, 14) und .hinter der Tränkvorrichtung (17) in ihrer Temperatur regelbare, das Erstarren des Tränkungsmittels .in der Stoffbahn bewirkende Kühlungswalzen (21, 22) angeordnet sind, an welche sich gegebenenfalls unmittelbar ein die Längsschnitte erzeugender zweier Walzenschneider (125) anschließt. (6. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem die längisverlaufenden Ein- oder Trennschnitte erzeugenden Walzenschneider (i25) von der Bahnmitte aus winklig zueinander angeordnete Zug- oder Förderwalzen (24) angeordnet sind, welche die durch die Längsschnitte erzeugten, nebeneinander befindlichen Bahnstreifen der Stoffbahn voneinander entfernen. 7. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, 2, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufbringen oder erweichharen Überzugsmasse auf die vorbehandelte und mit Schlitzen versehene Stoffbahn oberhalb einer der Stoffbahn als Unterlage dienenden Platte oder Führung (27) geschieht, an welche sich innmittelbar in .ihrer Temperatur regelbare und gegeneinander einstellbare Platt- oder Preßwalzen (2.5), gegebenenfalls mit Abstreichern @(2$) zur Entfernung der überschüssigen Überzugsmasse, anschließen. g. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i bis 7, da- durch gekennzeichnet, @daß hinter den Vorrichtungen zum Auftragen der Überzugsmasse und der körnigen Streumittel (Kies, ,Schiefer o. dgl.) .die vorbehandelte Stoffbahn von beiden Seitenerfassende Preßurnd Förderwalzen (37) angeordnet sind, welche die gekörnte Deckschicht in -die noch erweichte Überzugsmiasse einpressen und die Stoffbahn zweiter ,einer Kühlvorrichtung mit anschließendem Querschneider (¢o, 41) zuführen. hingen bestehen und etwas winklig zueinander angeordnet sein, so daß die @1-eiden Hälften der Bahn einem seitlichen Zug ausgesetzt werden und dadurch die Schnittkanten voneinander getrennt werden können, doch ist dies nicht un':erlingt erforderlich. Nunmehr wird die Bahn mit verhältnismäßig hoch schmelzendem dickflüssigen Asphalt oder Pech überzogen, und sie wird zu diesenl Zweckeiner Vorrichtung zugeführt, «-elche zwei zweckmäßigerweise mit Dampf geheizte Preßwalzen 25, 25 aufweist, die sorgfältig auf bestimmten Abstand voneinander gestellt werden. Der Asphalt wird der Oberseite der Stoffbahn von einem Rohr 26 zugeführt und während des Durchgangs der Stofl:ahn durch die `;Talzen his zur gewünschten Dicke auf ihm ausgebreitet. Uni zu verhindern, daß der Asphalt durch die in der Bahn befindlichen Schlitze durchtropft, läßt man diese über eine feststellende Platte oder einen Tisch 27 gehen. Etwa auf der unteren Walze 25 zurückbleibender überschüss,iger Asphalt kann in an sich tekannter Weise mittels eines Scha'iers 28 abgekratzt oder entfernt werden und gelangt in den erhitzten Bottich 29. Nunmehr ist die Stoffkahn oder der Bogen zur Aufnahme des mineralischen, pulvrigen Aufstretiinittels fertig und gelangt zu -diesem Zweck unter .einen Trichter oder einen Trog so, welcher rlas Pulver oder Körner der Streumittel von gewünschter Far;:e enthält, und aus welchem es in dünnem Strome auf die Oberseite der Stoffl:alin gelangt. Da die Deckschicht der Cl:erzugsinasse sich noch ini plastischen aufgeweichten Zustande tefinrlet, so 1 leiht -das Streumittel im gewünschten Grade darauf haften. Etwa durch die Schlitze der Bahn durchfallendes Pulver wird durch eine Gleitlalin 32 einem Sainnielbehälter 31 zuggeführt. Nunmehr gelangt die Stoffbahn ü; er eine Führung srolle 33 und unter eine tiefer und zurückliegende zweite Leitrolle 3.1, so daß der f'Terschuß an Streumittel in einen unterhalb ,Ier ersten Führungsrolle 33 angeordneten Behältier 35 gelangen kann. hachrle;n die Balin weiter unter eine Rolle 36 gegailgen ist, ge-'angt sie schließlich zwischen rlie Preß- oder Förderwalzen 37, welche (las anhaften#1-2 Mineralpulver oder Streumittel teilweise in die Deckschichtinasse des auf der Stofttahn i efin:llichen L'l:erzugs unter Druck einbetten. Alsdann wird die Bahn einer Kühlvorrichtung zugeführt werrlen, die nach der Zeichnung schematisch als eine Aufhängevorrichtung mit Leitwalzen 38 angedeutet ist, der sich eine Ouerschneidevorrichtung anschließt, mittels welcher die einzelnen Schindelstreifen abgeschnitten werden. Diese Ouerschneidevorrichtung ist gemäß der schematischen Darstellung beispielsweise mit Zuführungswalze 39 und einer Schneidevorrichtung versehen, die aus einem feststellenden Schermesser .1o und einem schwingenden beilartig wirkenden Schneide- oder Hackmesser .f1 besteht. Wird @d,ie Stoffl:alin gemäß der Darstellung nach Abb.2 erzeugt, so wird die Schneidevorrichtung q i derart angeordnet, daß sie die Bahn quer entsprechend der Linie h-h. in Alb. z durchschneidet, so daß zwei Schindelstreifen i-i, dersel'l1=en Länge und :Breite entstehen, von welchen jeder längs einer Längskante eine :llehrzahl voneinander entfernter. Ansätze oder Vorsprünge aufweist. Wenn die Schlitze .in der Bahn .gemäß der Darstellung nach AM). 3 angebracht sind, so kann die Schneidevorrichtung .1o, 41 so gedreht werden, rlaß sie die Bahn quer nach den Ebenen j-j und k-la durchschneidet, von welchen der eine Schnitt sich zwischen den Enden von zwei benachbarten Schlitzreihen und der anfiere Schnitt zwischen,den Enden der Schlitze jeder Reihe befindet. Sind die Schlitze versetzt angeordnet gemäß Abb. q, so ist die Schneidevorrichtung .1i in zwei Teilen aus-; gebildet, um die bei in, -ni, und iz, st ersichtliehen Schnitte zu erzeugen, was durch die vorhergehende Längszerteilung des Bogens erleichtert wird. Die Erfindung ist jedoch in keiner Weise auf eine hesondere Gestaltung und Anordnung Ier Schlitze beschränkt, sondern ist gekennzeichnet durch die Ani ringung der Schlitze in der Stoffbahn vor dein Tränken und @.`herziehen (lerselbeii. E s ist sorgfältig darauf zu sehen, daß `.;ei der Ausführung des hier teschriel:enen Verfahrens die einzelnen Rollen oder Walzeh zwischen der Filzpappenrolle io und den Preß- und Förderwalzen 37 sich gleichförmig 1:ewegen, so rlaß sie die richtige Umfanhsgescli@vin:-ligkeit hat en und die Bahn durch die einzelnen Teile gier Vorrichtung durchgeführt «-erden kann, ohne zerrissen oder geschlitzt zti werden. Die Schlitze sind derart anzuordnen, rlaß sie, wenn die Bahn schließlich in Streifen zerteilt wird, die Einschnitte zwischen den Vorsprüngen orler Ansätzen 1ilrlen. Diese Schlitze können l.eispiels,.veise i2'(" mm weit und so lang sein, daß sie die Ansätze bilden können, die ungefähr i i'/, his 12','.# cm lang sind. Dadurch, riaß man den Bogen zuerst schlitzt, wird offenbar eine wesentliche Ersparnis an Durchtränk- und L`berzugsmasse und Streumittel bei der Herstellung von Dachschindelstreifen erzielt, und es ergibt sich ferner eine Ersparnis an Filzpappe, weil die Abfälle von roher Filzpappe bei der Her-', Stellung neuer Filzpappenmengen wieder ]#enutzt werden können. Ein weiterer Erfolg wird dadurch erzielt, daß die Wände der
DEF47312D 1919-08-26 1920-07-18 Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von durchtraenkten Dachpappen, wie Asphaltdachpappen u. dgl., in abgepassten Stuecken (Schindelstreifen) Expired DE373442C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US373442XA 1919-08-26 1919-08-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE373442C true DE373442C (de) 1923-04-12

Family

ID=21893837

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF47313D Expired DE373443C (de) 1919-08-26 1920-07-18 Einrichtung zur Herstellung von durchtraenkten Dachpappen, wie Asphaltpappen u. dgl.,in abgepassten Stuecken (Schindelstreifen)
DEF47312D Expired DE373442C (de) 1919-08-26 1920-07-18 Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von durchtraenkten Dachpappen, wie Asphaltdachpappen u. dgl., in abgepassten Stuecken (Schindelstreifen)

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF47313D Expired DE373443C (de) 1919-08-26 1920-07-18 Einrichtung zur Herstellung von durchtraenkten Dachpappen, wie Asphaltpappen u. dgl.,in abgepassten Stuecken (Schindelstreifen)

Country Status (1)

Country Link
DE (2) DE373443C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1076069B (de) * 1957-01-18 1960-02-25 Wilhelm Kettler Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Korrosionsschutzbinden
US20080108004A1 (en) * 2006-11-07 2008-05-08 Augustine Caruso Lighter with built-in clip

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1076069B (de) * 1957-01-18 1960-02-25 Wilhelm Kettler Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Korrosionsschutzbinden
US20080108004A1 (en) * 2006-11-07 2008-05-08 Augustine Caruso Lighter with built-in clip

Also Published As

Publication number Publication date
DE373443C (de) 1923-04-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0360108A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Spenden von Etiketten
DE2538736A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von gipsbauplatten
DE373442C (de) Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von durchtraenkten Dachpappen, wie Asphaltdachpappen u. dgl., in abgepassten Stuecken (Schindelstreifen)
DE60304853T2 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von gipsplatten mit vier verdünnten rändern an ihrem umfang
CH637610A5 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von formkoerpern aus einem hydraulisch gebundenen stoff.
DE102012223871B4 (de) Verfahren für die Vorbereitung eines Halbzeugs aus Fasermaterial auf ein Nasspressverfahren sowie Vorbereitungsvorrichtung für die Vorbereitung eines Halbzeugs aus Fasermaterial auf ein Nasspressverfahren
DE2408319C3 (de) Schneidvorrichtung zum spanlosen Schneiden von Hartschaumstoffkörpern
DE1071040B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Tcppichen und anderen Florrzeugnissen
DE839328C (de) Verfahren und Einrichtung zur fortlaufenden Herstellung von Isolierstoffbahnen
DE670960C (de) Vorrichtung zum ein- oder beidseitigen Mustern von Geweben, Tuell, Papier, Leder, Kautschuk, Metall- und anderen Folien o. dgl. durch Aufblasen von Fasern
DE2835500A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur maschinellen herstellung von keramischen steinen
DE2348600A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung einer geschichteten bahn aus vernadelten faservliesschichten
DE649402C (de) Verfahren zur Herstellung von plattenfoermigen elektrischen Isolierstoffen
DE102011003923A1 (de) Verfahren zum Beschichten eines Stoffes unter Verwendung einer Rakelbeschichtungsvorrichtung
DE861661C (de) Verfahren und Maschine zur Herstellung von Zigarettenpapier mit ausgefranster Laengskante zum Selbstherstellen von Zigaretten
DE3103359C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum gleichmäßigen Aufbringen einer kleinen Menge eines Behandlungsmittels in Schaumform
DE1278996B (de) Filterschicht sowie Verfahren zu deren Herstellung
DE1062887B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines luftdurchlaessigen, wasserdichten Klebpflasters
DE299734C (de)
DE685642C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Zerkleinern von Papierrohstoff in Blatt- oder Bahnform
DE537722C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Decken o. dgl. aus Zellstoffwatte mit gepraegten Raendern
AT117518B (de) Verfahren zum Schneiden von Einlagetabak für Zigarrenwickel.
DE1197373B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Vlieses aus Glas- oder aehnlichen mineralischen Fasern
DE2819547A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum versteifen textiler flaechengebilde durch beschichten derselben mit kunststoff
AT143525B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Auftragen einer Überzugsmasse auf eine wandernde Stoffbahn.