DE556440C - Rippenplatte mit etwa in der Schienenrichtung verlaufenden Laengsrippen - Google Patents

Rippenplatte mit etwa in der Schienenrichtung verlaufenden Laengsrippen

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DE556440C
DE556440C DEV25682D DEV0025682D DE556440C DE 556440 C DE556440 C DE 556440C DE V25682 D DEV25682 D DE V25682D DE V0025682 D DEV0025682 D DE V0025682D DE 556440 C DE556440 C DE 556440C
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plate
rails
ribbed plate
rail
longitudinal ribs
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Expired
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DEV25682D
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Vereinigte Stahlwerke AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C3/00Milling particular work; Special milling operations; Machines therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM
8. AUGUST 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVe 556440 KLASSE 49 b GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. August 1929 ab
Die Erfindung betrifft eine Schienenunterlagsplatte, vor allem für Holzschwellen, die in bekannter Weise mit etwa in der Schienenrichtung verlaufenden Rippen zur Aufnahme von Klemmplatten o. dgl. auf den Schienenfuß anpressenden Schraubenbolzen versehen ist. Insbesondere handelt es sich um Rippenplatten zur Verwendung in Weichen und Schienenkreuzungen, bei denen die Rippenpaare zur Befestigung der sich stark nähernden nebeneinanderliegenden Schienen beider Gleise zueinander schräg angeordnet sein müssen. Derartige Unterlagsplatten können nicht, wie es bei der Herstellung von Unterlagsplatten mit parallelen Rippen üblich ist, durch Walzen in Richtung der Rippen in längeren Enden hergestellt werden, die dann nachher in einzelne Platten quer zu den Rippen zerschnitten werden. Werden Platten mit zueinander schräg stehenden Rippenpaaren in der Weise hergestellt, daß die Rippen auf gewalzte Platten, die keine weitere Bearbeitung erfahren, aufgeschweißt werden, so ergeben sich die Nachteile, daß dabei zeitraubende, teure Schweißarbeit in verhältnismäßig großem Umfange nötig ist, da außer dem Aufschweißen der Rippen auf die Platten auch noch ein Zusammenschweißen der meist aus einzelnen Plattenstücken bestehenden Platten erforderlich ist. Ferner bilden die gewalzten, unbearbeiteten Platten keine genaue, saubere Auflage für die Schienen, was für die einwandfreie Herstellung des Schienehoberbaues sehr nachteilig ist.
Diese Mängel werden durch die Erfindung beseitigt, die eine ohne jegliche Schweißarbeit hergestellte und eine genaue Unterlage für die Schienen bildende Rippenplatte vorsieht.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Rippenplatte aus einem die Längs- und Höhenabmessung der Rippe und Platte als Walzprofil aufweisenden Walzstab, der quer zur Richtung der Rippen gewalzt ist, dadurch gebildet ist, daß nach Ablängen eines der Plattenbreite entsprechenden Stükkes der Werkstoff an den Stellen normaler Plattenstärke, also an dem oder den Schienensitzen und gegebenenfalls an den Plattenenden, durch spanabhebende Werkzeuge (Fräsen, Hobeln o. dgl.) entfernt ist. Als besonderer Vorteil dieser Herstellungsweise ist die Möglichkeit anzusehen, daß die Platte beliebig lang gemacht werden kann, so daß in allen Fällen, z. B. auch bei Weichen, ein Zusammenschweißen mehrerer Plattenstücke vermieden wird. Ferner kann die Anzahl der Rippen einer Platte, ihr Abstand voneinander und ihre Neigung zueinander bzw. zur Plattenachse beliebig gewählt werden, so daß derartige Rippenplatten leicht für alle in Frage kommenden Fälle verwendbar gemacht werden können. Die so hergestellten Platten ergeben durch ihre bearbeitete Oberfläche eine äußerst saubere, genaue Auflage für die Schienen, wie sie bisher nicht vorhanden war.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Abb. ι zeigt in perspektivischer Ansicht ein Stück eines Walzstabes, der als Walz-
profil die Längen- und Höhenabmessungen der Platte mit Rippe besitzt, in
Abb. 2 ist eine fertige Rippenplatte im Grundriß dargestellt, die vier Rippenpaare aufweist, von denen je zwei zusammengehören und zur Befestigung einer Schiene dienen. Wie die Neigung der Rippenpaare zur Plattenlängsachse erkennen läßt, würde eine solche Platte beispielsweise für eine Wei.che Verwendung finden können.
Wie in Abb. 3, die einen Schnitt nach III-III der Abb. 2 bildet, angedeutet ist, sind die Rippen durch Ausarbeiten an den Stellen, die als Schienenunterlage dienen sollen, bzw. an den Plattenenden entstanden.
Abb. 4 zeigt einen Schnitt nach IV-IV der Abb. 2, aus dem die Rippenform noch besonders deutlich hervorgeht.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Rippenplatte mit etwa in der Schienenrichtung verlaufenden Längsrippen, insbesondere für Weichen und Schienenkreuzungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippenplatte aus einem die Längsund Höhenabmessung der Rippe und Platte als Walzprofil aufweisenden Walzstab dadurch gebildet ist, daß nach Ablängen eines der Plattenbreite entsprechenden Stückes der Werkstoff an den Stellen normaler Plattenstärke, also an dem oder den Schienensitzen und gegebenenfalls an den Plattenenden, durch spanabhebende Werkzeuge (Fräsen, Hobeln o. dgl.) entfernt ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEV25682D 1929-08-28 1929-08-28 Rippenplatte mit etwa in der Schienenrichtung verlaufenden Laengsrippen Expired DE556440C (de)

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