DE55592C - Flaschenreinigungsmaschine - Google Patents

Flaschenreinigungsmaschine

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Publication number
DE55592C
DE55592C DENDAT55592D DE55592DA DE55592C DE 55592 C DE55592 C DE 55592C DE NDAT55592 D DENDAT55592 D DE NDAT55592D DE 55592D A DE55592D A DE 55592DA DE 55592 C DE55592 C DE 55592C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bottles
trough
lath
cloth
machine
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT55592D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Wittwe A. SAXLEHNER, geb. E. PELIKäN, Inhaberin der Firma ANDREAS SAXLEHNER, in Budapest IV., Waitznergasse 12
Publication of DE55592C publication Critical patent/DE55592C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/20Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought
    • B08B9/42Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus being characterised by means for conveying or carrying containers therethrough

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
Flaschenreinigungsmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. August 1890 ab.
Die Erfindung betrifft eine zur gleichzeitigen Reinigung einer gröfseren Anzahl von Flaschen dienende Maschine, welche durch ein endloses, durch einen mit der Reinigungsflüssigkeit gefüllten Trog ununterbrochen hindurchbewegtes Lattentuch gekennzeichne't ist, auf welchem eine oder mehrere Reihen von Flaschen zwischen geeignete Vorrichtungen eingelegt und gegen eine in dem Trog eingebaute Reinigungsfläche geführt werden, wobei sich die Flaschen auf dieser Fläche fortwälzen und dadurch an ihrer Aufsenfläcbe gereinigt werden, während die eindringende Flüssigkeit die Innenfläche säubert. Die Enden des Troges, an welchen die Flaschen in die Flüssigkeit eintauchen bezw. aus derselben heraustreten, sind derart gekrümmt, dafs ein Herausfallen der Flaschen aus dem Lattentuch verhindert wird.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine der Erfindung gemäfs ausgeführte Flaschenreinigungsmaschine in Fig. ι in Längsansicht dargestellt. Fig. 2 ist ein mittlerer Querschnitt, Fig. 3 ein Querschnitt durch die Endscheibenpaare des Lattentuches. Fig. 4 und 5 stellen Seiten- und Endansicht der Maschine im gröfseren Mafsstabe dar. Fig. 6, 7 ■ und 8 stellen einen Theil des Lattentuches in Oberansicht, im Querschnitt und im Längenschnitt dar.
Die zu reinigenden Flaschen werden parallel in Reihen neben einander auf ein über zwei oder mehrere Scheibenpaare oder Walzen A gespanntes Lattentuch B aufgelegt, dessen untere Hälfte in einen Trog C taucht, der mit Wasser oder einer anderen zum Reinigen der Flaschen dienenden Flüssigkeit gefüllt ist und dessen Seitenwände die Lager der Scheiben- oder Walzenwellen α tragen.
Das Lattentuch B besteht, wie aus den Fig. 6 bis 8 ersichtlich, aus zwei oder mehreren Garnstreifen oder Bändern b, welche in gewissen Abständen zwischen Latten bl und £2 geklemmt werden. An beiden Enden der oberen Latten b1 sind, entsprechend der äufseren Form des oberen Flaschentheiles, mit Einschnitten versehene Brettchen b3 durch Schrauben und an ihren Enden kugelförmig abgerundete Daumen oder Stifte bl befestigt.
Die unteren Latten b2 sind etwas breiter als die oberen und besitzen in ihrer Mitte prismatische Ansätze oder Holzklötzchen f>5, welche durch die Zwischenräume der oberen Latten dringen und den oberen Theil der Transportvorrichtung theilen. Die Enden b6 der Latten b2 legen sich zwischen die an dem Umfange der Scheiben A befestigten Daumen oder Zapfen al, wodurch beim Drehen der einen Scheibe A das Lattentuch in Bewegung gesetzt wird.
Die Drehung der Antriebsscheiben A des Lattentuches B erfolgt entweder von Hand aus durch Räderübersetzung und Kurbelantrieb oder durch einen Riemenantrieb von einer Transmission aus.'
Während der Bewegung des Lattentuches werden die Flaschen in den durch die Daumen oder Stifte b*, Brettchen b3 und Ansätze b5 abgegrenzten Theil desselben eingelegt und ge-
langen bis auf die Endscheibe A, wo sie, infolge ihrer Schwere auf den genannten Daumen aufruhend, längs der kreiscylindrisch gekrümmten Wand c des Troges C herabrutschen und schliefslich durch die Daumen b* nach Ueberwindung ihres Auftriebes untergetaucht werden. Die Flaschen kommen nun auf einen in den Trog eingesetzten ebenen Holzboden D zu liegen, der aus schmalen, durch Längshölzer d verbundenen Querbrettern d1 besteht, deren rauhes Hirnholz nach oben gekehrt ist. Die Flaschen werden zwischen Lattentuch und dem rauhen Boden fortgewälzt und hierbei an ihrer Aufsenseite gründlich gereinigt, während die Reinigungsflüssigkeit in die Flaschen eindringt.
Da die eingetauchten Flaschen Luft enthalten, würden sie das Lattentuch in der Flüssigkeit infolge ihres Auftriebes heben. Um dies zu verhindern, ist oberhalb des im Trog befindlichen, in die Flüssigkeit tauchenden Lattentuch theiles ein Rahmen k angeordnet, dessen Ende bei k2 am Trog befestigt ist und Belastungsgewichte k3 trägt, wodurch die Flaschen gegen den rauhen Boden D gedrückt werden.
Sind die Flaschen bis ans Ende des Bodens gekommen, so werden sie infolge ihres Auftriebes emporgehoben und durch die Daumen längs der gekrümmten Wand c des Troges C wieder auf die Oberseite der Maschine gebracht, wo sie gereinigt, abgenommen und ausgeleert werden.
Der jeweilig aufserhalb des Troges befindliche Theil des Lattentuches wird zwischen den Scheiben A durch am Trog drehbar befestigte Rollen c2 unterstützt, damit er sich nicht zu stark durchbiegt. Die Längswände des Troges C sind nach oben hin verlängert, um das Herausspritzen von Wasser aus dem Trog zu verhindern.
Die gereinigten Flaschen sowohl als die der Reinigung zu unterziehenden Flaschen werden auf einem am Trog befestigten Tisch c3 aufgestellt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Flaschenreinigungsmaschine, gekennzeichnet durch ein über Walzen oder Schei-
■ benvl gelegtes, durch einen mit Reinigungsflüssigkeit gefüllten Trog C ununterbrochen hindurchgeführtes endloses Lattentuch B, auf welches die Flaschen gelegt werden und welches dieselben im Trog unter Druck über eine rauhe Fläche D hinführt, so dafs sie sich wälzend auf derselben fortbewegen, wobei die Flaschen beim Ein- und Austritt aus der Flüssigkeit durch die entsprechend gekrümmten Trogwände c c1 im Lattentuch gehalten werden.
2. Bei einer Maschine der unter i. angegebenen Art ein Lattentuch zum Auflegen der Flaschen, bestehend aus zwei zwischen Querlatten b1 b2 geklemmten Garnstreifen b, wobei die obere Querlatte b1, Brettchen b3 und mit kugelförmigen Enden versehene Stifte b* zur Führung der Flaschen und die untere breitere Querlatte b2, Lappen έ6 zur Fortbewegung des Lattentuches und in der Mitte Klötzchen b5 trägt.
3. Bei einer Maschine der unter r. angegebenen Art ein im Trog eingebauter Boden, bestehend aus durch Längshölzer d zusammengehaltene, mit ihrem rauhen Hirnholz nach aufwärts gerichtete Querbrettchen d\ gegen welche die Flaschen angedrückt und durch das Lattentuch darüber hingewälzt werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT55592D Flaschenreinigungsmaschine Expired - Lifetime DE55592C (de)

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