DE55569C - Strohmattennähmaschine - Google Patents
StrohmattennähmaschineInfo
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- DE55569C DE55569C DENDAT55569D DE55569DA DE55569C DE 55569 C DE55569 C DE 55569C DE NDAT55569 D DENDAT55569 D DE NDAT55569D DE 55569D A DE55569D A DE 55569DA DE 55569 C DE55569 C DE 55569C
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- DE
- Germany
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- straw
- grippers
- needle
- sewing machine
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B23/00—Sewing apparatus or machines not otherwise provided for
- D05B23/003—Sewing machines for straw cases, wisps of straw or canvas shoes
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B85/00—Needles
- D05B85/006—Hooked needles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung hat eine Maschine zum Zusammennähen von Stroh zu
Matten, die zum Bedecken von Getreideschobern oder Mieten und zu anderen Zwecken verwendet
werden können, zum Gegenstande und ist dadurch gekennzeichnet, dafs das Stroh
mittelst schwingender Greifer bündelweise in eine keilförmige Bahn geführt und so zusammengeprefst
wird; in dieser Bahn arbeitet eine Zungennadel, um die einzelnen Bündel
zusammenzunähen.
In der beiliegenden Zeichnung ist:
Fig. ι eine Vorderansicht, zum Theil Schnitt,
einer nach vorliegender Erfindung eingerichteten Maschine,
Fig. 2 eine Endansicht,
Fig. 3 ein Querschnitt,
Fig. 4 ein Schnitt des Endes des Armes mit der Nadel in dessen Durchbrechung.
Fig. 5 zeigt die Nadel in zwei Ansichten.
Fig. 6 ist ein Querschnitt mit einer gegenüber Fig. 3 veränderten Stellung der Theile.
Fig. 7 zeigt die Greifer in einer anderen Stellung.
Das zu verarbeitende Stroh wird von Hand
aus auf dem Tisch α der Maschine ausgebreitet und den Greifern c zugeführt. Um die Speisung
zu erleichtern, wird ein schiefes Brett al
am Tisch befestigt, das in Fig. 1 weggelassen ist.
Die Greifer c haben die Aufgabe, das Stroh in kleinen Bündeln der Nadel d zuzuführen
und zugleich zusammenzupressen. Zu dem Zweck sind diese Greifer c c mit Kurbeln auf
einer im Tischgestell gelagerten Welle b befestigt, welche durch das Rad bl und den Grifft2 gedreht
werden kann. Die unteren Enden der Greifer sind in senkrechten Führungen ge-'halten,
während ihre oberen Enden durch Schlitze in der Tischplatte hinaufgehen können. Bei der Drehung der Kurbelwelle b — ausgehend
von der in Fig. 3 gezeigten Stellung — schwingen die Greifer c c zunächst von der
Nadel d weg und dringen, indem sie gehoben werden und durch die Schlitze in der Tischplatte
hindurchgehen, in das Stroh ein, Fig. 7; bei der weiteren Drehung der Kurbelwelle b
schwingen sie gegen die Nadel hin und schieben ein Strohbündel vor sich hin, welches, indem
es in eine keilförmige Bahn, zwischen einer schiefen Ebene e auf der Tischplatte und
einer anderen schiefen Ebene f an einen Arm g gelangt, fest zusammengedrückt wird
(s. Fig. 6).
Die Zungennadel d, welche von einer Kurbel an der Welle b bethätigt wird, die gegen die
Kurbeln der Greifer um 18o° verstellt ist, beginnt emporzugehen, wenn die Greifer ihre
Abwärtsbewegung beginnen. Da sich die Greifer aber im ersten Theil dieser Bewegung
noch immer der Nadel nähern, so sticht die Nadel durch das Stroh, während es sehr fest
zusammengeprefst ist. Die Greifer gehen dann abwärts und zurück in die Stellung Fig. 3,
worauf sich das beschriebene Spiel wiederholt, so lange das Stroh von Hand aus nachgeschoben
wird.
Die Greifer dienen hier zugleich als Stoffrücker.
Die Nadel d wird unter dem Arbeitstisch senkrecht geführt und tritt oberhalb des
Tisches in eine Durchbohruhg des Armes g, durch welche der Faden i hindurchgeht, der
von einer Spule in einem Behälter h abgezogen wird. So oft die Nadel herabgeht, erfafst
ihr Haken den Faden und zieht eine Schleife durch das Stroh und die frühere auf der Nadel befindliche Schleife, wodurch der,
aus Fig. 6 ersichtlich, bekannte einfache Kettenstich gebildet wird, zwischen dessen Maschen
das Stroh festgehalten wird.
Auf diese Weise können Matten von beliebiger Länge und von einer der Länge des
Strohes entsprechenden Breite hergestellt werden. Für viele Zwecke ist eine Naht hinreichend,
aber wenn gewünscht, können zwei oder mehr Nähte hergestellt werden, indem man die Matte mehrere Mal durch die Maschine
gehen, läfst.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Strohmattennähmaschine, bei welcher das Stroh mittelst schwingender Greifer (c c) bündelweise in eine keilförmige Bahn (ef) zugeführt wird, in welcher eine Zungennadel (d) arbeitet, um die einzelnen Bündel zusammenzunähen.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE55569C true DE55569C (de) |
Family
ID=330085
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT55569D Expired - Lifetime DE55569C (de) | Strohmattennähmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE55569C (de) |
-
0
- DE DENDAT55569D patent/DE55569C/de not_active Expired - Lifetime
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