DE55475C - Maschine zum Bohren der Speichenlöcher in die Radnaben - Google Patents
Maschine zum Bohren der Speichenlöcher in die RadnabenInfo
- Publication number
- DE55475C DE55475C DE189055475D DE55475DA DE55475C DE 55475 C DE55475 C DE 55475C DE 189055475 D DE189055475 D DE 189055475D DE 55475D A DE55475D A DE 55475DA DE 55475 C DE55475 C DE 55475C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- drilling
- shaft
- hub
- spindles
- machine
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000005553 drilling Methods 0.000 title claims description 16
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 claims description 5
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 claims description 4
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B39/00—General-purpose boring or drilling machines or devices; Sets of boring and/or drilling machines
- B23B39/16—Drilling machines with a plurality of working-spindles; Drilling automatons
- B23B39/22—Drilling machines with a plurality of working-spindles; Drilling automatons with working-spindles in opposite headstocks
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Drilling And Boring (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Den Gegenstand- der Erfindung bildet eine Maschine zum Bohren der Speichenlöcher in
die Naben von Fahr- und anderen Rädern.
In der Zeichnung ist:
Fig. ι eine Vorderansicht,
Fig. 2 eine Oberansicht,
Fig. 3 eine Hinteransicht,
Fig. 4 eine Seitenansicht, theilweise geschnitten,
der Bohrmaschine,
Fig. 5 eine Oberansicht der Theilvorrichtung,
Fig. 6 die Ansicht des Spindelstockes des Bohrapparates, theilweise geschnitten,
Fig. 7 die Hinteransicht desselben.
Fig. 8 und 9 sind Seitenansichten der Böcke, welche die Antriebswelle tragen.
Fig. 10 und 11 sind Abwickelungen der
Druckscheiben e4 und d*.
Die Antriebswelle a, die von irgend einer
Kraftquelle mittelst der durch Hebel ae und
Kupplung aB ausrückbaren Riemscheibe ai in
Bewegung gesetzt wird, trägt die beiden' Scheiben a1 a3, deren Rotation .durch offenen
und gekreuzten Riemen auf die die Bohrwerkzeuge tragenden Bohrspindeln d e übertragen
wird. Aufserdem sitzt auf der Welle α das Kettenrad αl, welches durch eine Kette das
Kettenrad c1 und den daran festen Zahntrieb c2
bewegt. Die mit dem übrigen Maschinengestell verbundenen beiden Böcke b b tragen in den
Lagern bl die Welle α und aufserdem die
Lager für die Welle c. An dem in den Fig. ι und 2 linksseitigen Bock b ist ein
Stift c5 fest, auf dem sich die mit einander . verbundenen Vorgelegeräder c3 c4 drehen, von
denen c3 in den Trieb c2 und c4 in das- auf
der Welle c feste Rad c6 eingreifen, während
das Kettenrad cl mit seinem Trieb c2 lose
auf der Welle c sich dreht. Auf der Welle c sind noch die beiden Druckscheiben d* e4
und die Daumen i1 g3 aufgesetzt.
Die zu bohrende Radnabe χ ist zwischen zwei Stöcken mit einstellbaren Spindeln g h
eingespannt. Die eine g besitzt einen Konus g1
oder dergleichen mit Mitnehmer, während die andere h, wie gewöhnlich, mit Schraubengewinde
und Spitze versehen ist. Auf der Spindel g ist noch eine Theilscheibe g2 befestigt,'
die zeitweise um einen bestimmten Winkel gedreht, dann aber während des
Bohrens festgehalten werden kann, je nach der Anzahl der in die Nabe zu bohrenden
Speichenlöcher. Die Winkelbewegung wird der Spindel g durch die Daumenscheibe g3
ertheilt, die auf den Hebel gl wirkt, Fig. 3 bis 5, der durch die verstellbare Stange g5
den Arm g6 leer bewegt, dessen Klinke g1,
in einen Theilschnitt der Theilscheibe g2 einfallend,
letztere mit herumnimmt, wenn die Feder gB den Arm g® (in der Zeichnung rechts)
nach unten zieht.
Wenn gewünscht, kann die Daumenscheibe auch umgekehrt, wie eben beschrieben, wirken,
d. h. positiv die Drehung der Scheibe g2 veranlassen,
während die Feder gs den Arm g6
leer zurückzieht.
Nachdem die Spindel g bezw. die Nabe χ gedreht ist, schnappt der Zahn il des Hebels i,
durch die Daumenscheibe i2 veranlafst, in einen Einschnitt der Theilscheibe g2 und hält dadurch
die Nabe χ in ihrer Lage, während das Loch gebohrt wird, fest. Die Daumen-
scheiben g3 und z2 sind so gesetzt und abgepafst,
dafs der Zahn i1 aus dem Einschnitt der
Scheibe g2 ausgehoben wird, kurz bevor letztere durch den Arm ge gedreht wird, und
dafs er wieder in den Einschnitt einfällt, sobald die Drehung der Scheibe g2 vollendet ist.
Die beiden Stöcke der Spindeln g und h sind auf einem Bett y angeordnet, das sich
um den Bolzen jrl des Gestellfundaments j
drehen und in irgend einer Stellung feststellen läfst. ■
Die Bohrspindeln de sind in Rahmen d1 e1
gelagert, die sich auf den auf dem Gestellfundament j einstellbar befestigten Betten d'2 e2
verschieben lassen, so dafs die Bohrspindeln für Nab.en eingestellt werden können, bei
denen die Lochreihen verschieden weit von einander stehen^ Die Bohrspindeln wirken auf
entgegengesetzten Seiten der Nabe. Jeder Rahmen d1 el besitzt auf der der Welle c
zugekehrten Seite einen Stift mit Frictionsrolle d3 e3, gegen welche der geformte Seitenrand
der Druckscheiben d 4 e4 arbeitet. Dadurch
bekommen die Rahmen d1 e1, also auch
die Bohrer f die nöthige Vor- und Rückwärtsbewegung, die einestheils für das Bohren
selbst j anderenteils für das ruckweise Drehen der Nabe χ erforderlich ist. Die Federn d& e5
■halten die Rollen d3 e3 in Berührung mit den
Druckscheiben d* e*.
Die Bohrspindelrahmen dl el sind parallel
zur Welle c angeordnet und die Nabe χ im. schrägen Winkel zu ihr; die Anordnung kann
aber, wenn gewünscht, auch umgekehrt werden.
In der Zeichnung liegen die beiden Bohrer auf entgegengesetzten Seiten der Nabe in einer
Ebene und die Anzahl der Löcher mufs sich daher durch 2 theilen lassen. Ist die Anzahl
derselben eine ungerade, so mufs der eine (oder beide Bohrapparate) um so viel geneigt
werden, dafs die Achse des Bohrers durch die Achse der Nabe geht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Bohrmaschine zum Bohren der Speichenlöcher in die Naben von Fahr- und anderen Rädern, charakterisirt dadurch, dafs zwei Bohrer ~(f) von entgegengesetzten Seiten auf die Nabe χ einwirken, die unter passendem Winkel zwischen den die Bohrspindeln tragenden Rahmen (d1 e'J zwischen zwei einstellbaren Spindeln f'g hj,. von denen die eine mit Theilscheibe (g2) verbunden ist, eingespannt ist, und dafs von der Welle (c) aus selbsttätig die Hin- und Herbewegung der Bohrspindeln (de) durch die Druckscheiben (d* el) und die ruckweise Drehung und Feststellung der Nabe (x) durch die Daumenscheiben (g3 i"1) erfolgt, während die die Welle (c) bewegende Befriebswelle (a) die Bohrspindeln (d e) dreht.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE55475T | 1890-08-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE55475C true DE55475C (de) | 1891-03-04 |
Family
ID=330002
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE189055475D Expired DE55475C (de) | 1890-08-06 | 1890-08-06 | Maschine zum Bohren der Speichenlöcher in die Radnaben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE55475C (de) |
-
1890
- 1890-08-06 DE DE189055475D patent/DE55475C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE55475C (de) | Maschine zum Bohren der Speichenlöcher in die Radnaben | |
| DE101544C (de) | ||
| DE55192C (de) | Combinirte Bohr-, Dreh-und Fräsmaschine | |
| DE125435C (de) | ||
| DE158384C (de) | ||
| DE136585C (de) | ||
| DE6079C (de) | Neuerungen an Maschinen zum Abrichten der Lagerschaalen für Achsbüchsen, der Eisenbahnwagen | |
| DE155155C (de) | ||
| DE67783C (de) | Fräsvorrichtung für Support-Drehbänke | |
| DE129446C (de) | ||
| DE156181C (de) | ||
| DE146514C (de) | ||
| DE104511C (de) | ||
| DE156882C (de) | ||
| DE28039C (de) | Neuerung in der Kammfabrikation | |
| DE108140C (de) | ||
| DE3557C (de) | Vierkantdrehwerk | |
| DE492730C (de) | Messerscheibenwalze zur Nachahmung von Holzporen | |
| DE102001C (de) | ||
| DE88697C (de) | ||
| DE258524C (de) | ||
| DE76917C (de) | Einspannvorrichtung für Zahnrad-, Fräs-, Hobel- oder Stofsroaschinen | |
| DE247073C (de) | ||
| DE196543C (de) | ||
| DE63476C (de) | Sägen- Feil- und Schränkmaschine. - Ll |