DE102001C - - Google Patents

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DE102001C
DE102001C DENDAT102001D DE102001DC DE102001C DE 102001 C DE102001 C DE 102001C DE NDAT102001 D DENDAT102001 D DE NDAT102001D DE 102001D C DE102001D C DE 102001DC DE 102001 C DE102001 C DE 102001C
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KAISERLICHES
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Glasblasmaschine nach dem Patente Nr. 915 1 2 und besteht darin, dafs man bei senkrecht verstellbarem Obergestell die Geschwindigkeit der Pfeifendrehung mit Rücksicht auf diejenige des Gestelles vermöge eines Wechsel rad satzes nach Belieben ändern kann. .:
Die senkrechte Verstellbarkeit des Obergestelles bezw. der oberen Halterkreuzarme bildet den Gegenstand des, früheren Zusatz-Patentes Nr. 101998 und wird, jm Nachstehenden nur insofern beschrieben, als einige bauliche Aenderungen dies erforderlich machen.
Die durch Fig. 1 in. Vorderansicht, durch. Fig. 2 in theilweiser Seitenansicht dargestellte Glasblasmaschine umfafst als Gestell ; des Sockels A die drei aufrechten, an der Hinterseite zusammenstehend angeordneten, vorn die Maschine frei zugänglich lassenden Tragpfosten A1A2A3 und die oben daran festgelegte dreiarmige Jochplatte B. Letztere ist in der vergröfserten Oberansicht (Fig. 3) ersichtlich, wo ferner das Getriebe dargestellt ist, von welchem Fig. 4 eine stückweise Seitenansicht in gleichem Mafsstabe zeigt. Der ebenfalls in der Oberansicht Fig. 4 (wegen Fortlassung der unterhalb B befindlichen Theile) ersichtliche Sockel Ά der Maschine wird von Laufrollen α α1 α3 getragen,-yon denen die.zuletzt genannte, hauptsächlich in Fig. ,2 ersichtliche (a3) eine Lenkeinstellung ermöglicht, damit man die Maschine leicht ihren Standort ändern lassen kann. Die Glasmacherpfeifeh werden durch Halterarme S S1 in der bekannten Weise über den Formen T1 und unterhalb der Luftzuführung abnehmbar befestigt.
·. Fig. 5 ist ein in vergröfsertem Mafsstabe ausgeführter Verticalschnitt durch den oberen Theil der. Drehständerspindel C mit dazu gehörigen Theilen. Den oberen Theil der Spindel C umgiebt eine mit Aufsengewinde versehene. Hülse D; indem der unterhalb des Kopfflantsches 4 an C festgelegte Widerlagsring 5, wie aus der Nebenfigur 5 a ersichtlich ist, mit; Vorsprüngen 5b in entsprechende Kerben 5a des Hülsenkopfes eingreift, wird die den Spindelkopf in dieser Weise stützende Hülse D an Eigendrehung auf der Spindel C gehindert. Zugleich überträgt die genannte Hülse D den Drehungsantrieb, da sie mit einer Längsnuth zum Eingriff für einen Keil an der Nabe des Rades E versehen ist, welches über dem an, dem Joch B gebildeten Lager 3 lagert und mit seiner die Hülse D umgebenden Nabe :in dieses Lager hineinreicht. Unten wird letztere von der Gegenmutter G gestützt, wäh-
*) Frühere Zusatz - Patente Nr. 101998 und 101999.
rend oben die Handradmutter F die Feststellung des Rades E in der hiermit bestimmten Hublage ermöglicht. Sofern man die Gegenmutter G lockert und die Handradmutter F in Schraubeneingriff mit der Gewindehülse D in der einen oder anderen Richtung dreht, alsdann wiederum jene Gegenmutter G fest anzieht, . kann man eine gewünschte Hubverstellung der Spindel C, welche Trägerin des Drehgestelles ist, herbeiführen. Trotz der Verstellbarkeit der Spindel wird der Antrieb dem in seiner Lage unbeeinflufsten Rad E durch ein eingreifendes Kegelrad W an der Welle W'2 mitgetheilt, welche mittelst des Schneckenrades 21 und der Schnecke 22 in Getriebverbindung mit der quer in Lagern 24 angeordneten Welle 23 steht, die mit der Riemscheibe 25 zur Aufnahme des Kraftantriebes versehen ist.
Der nach der Anzahl der unterhalb einzusetzenden Pfeifen mehrarmige Trägerkopf M sitzt vertical verstellbar auf der Spindel C fest, indem er daran bei 7 aufgekeilt ist und indem als Verstellungshülfsmittel eine Muttergewindehülse O1 dient, die sich auf einem Schraubengewindetheil O der Spindel C auf- und niederschrauben läfst. Die abwärtsreichende Nabe 8 des Trägerkopfes M stützt sich an der Hülse O1, und die bezügliche Einstellungslage wird durch eine an dem Keil wirkende Klemmschraube 9 gesichert. Die hier in der Vierzahl vorhandenen Arme des Trägerkopfes M endigen mit Consolen und Haltern N für Paare von Lagern, in denen mit verticalen Armen die hohlen Mitnehmerspindeln 12 über den Oberenden der Pfeifen T lagern.
Zwischen dem Ende der kurzen Nabe 13 des Trägerkopfes M und dem Unterende der Hülse D ist auf der Spindel C ein mit langer Nabe versehenes bezw. lose drehbares Kettenrad K angeordnet. Dieses Kettenrad erhält den unabhängigen Drehungsantrieb durch eine um den Radzahnkranz gelegte, von einem Treibrad ausgehende Kette 14, und das von dem unteren Nabenende getragene Zahnrad 15 überträgt die Drehung an vier auf Zapfen 17 am Trägerkopf M drehbare Räder 16. Die Anordnung dieser Räder ist namentlich auch aus Fig. 6 ersichtlich. Man ersieht, dafs jedes Rad 16 mit einem Kettenrade 18 verbunden ist, und dafs eine von hier um das Rad ig jeder Mitnehmerspindel 12 führende Kette 20 den Antrieb weiter überträgt, so dafs die Spindeln mit den darunter eingefügten Pfeifen sich drehen müssen, wenn jenes Kettenrad K den Antrieb empfängt. Letzterer wird mittelbar von dem Zahnrade E abgeleitet, welches zu diesem Zwecke aufser mit der Kegelradverzahnung mit Stirnradverzahnung versehen ist. Hiermit steht, wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich, ein Räderwerk in Eingriff, bestehend aus dem am Zapfen 27 drehbaren Zahnrade 26, einem zweitriebigen, am Zapfen 34 laufenden Wechselrade und dem Zahnrade 31, dessen bei 28 und unten bei 30 am Gestell gelagerte Welle 2g (Fig. 2) das Keltenrad 37 trägt, von welchem aus durch die Kette 14 der Antrieb des Kettenrades bezw. der Hülse K erfolgt. Zur Veränderung der Drehgeschwindigkeit der Welle 2g und folglich des Kettenrades K braucht man nur die in Fig. 2 mit 32 und 33 bezeichneten Wechselnder auf dem Zapfen 34 durch andere zu ersetzen. Letztgenannter Zapfen 34 ist an dem Ende eines Tragstückes 35 befestigt, welches mittelst Bolzens 36 (Fig. 3) eine Verstellung nach Mafsgabe der Gröfse der Wechselräder zuläfst, die beide auf derselben Nabe oder Muffe fest anzuordnen sind, und von denen das eine kleinere (33) mit dem Zahnrad 26, das gröfsere (32) mit dem Zahnrad 31 in Eingriff stehen soll. Diese Wechselradvorrichtung ermöglicht eine Veränderung der Drehgeschwindigkeit für den Antrieb der Mitnehmerspindeln 12, während die Hauptspindel C mit gleichbleibender Geschwindigkeit rotiren kann.
Damit die Mitnehmerspindeln 1 2 eine Hebung und Senkung trotz unveränderten Drehungsantriebes erfahren können, sind die Kettenräder 19 an denselben aufgefedert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ausführungsform einer Glasblasmaschine, welche nach Art des Patentes Nr. 91512 aus einem drehbaren Pfeifenständer, einem an dessen verticaler Spindel verstellbaren Trägerkopf mit den Luftzuführungshülfsmitteln und aus einem mitdrehbaren Klappformenkranz mit an schwingenden Armen behufs rechtzeitiger Auf- und Zuklappung bethätigten Klappformen besteht, dadurch gekennzeichnet, dafs die Eigendrehung der Pfeifen, sofern sie unterhalb der drehbaren Mundstückrohre (12) aufrecht über den Formen (T1) eingesetzt werden, von einem durch das Antriebsrad (E) Bewegung aufnehmenden Wechselradgetriebe ausgeht, welches durch ein Kettenrad-Umlaufgetriebe, dessen Mitteltriebmuffe [K, 15), auf der Ständerspindel mit dem Trägerkopf verstellbar gelagert, die Drehung den innerhalb ihrer Kettentrieblinge hebbar angeordneten Mundstückrohren (12) unter Ermöglichung der Geschwindigkeitsänderung mittheilt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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