DE55434C - Verfahren und Maschine zur Herstellung flacher Schraubenfedern! - Google Patents
Verfahren und Maschine zur Herstellung flacher Schraubenfedern!Info
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- DE55434C DE55434C DENDAT55434D DE55434DA DE55434C DE 55434 C DE55434 C DE 55434C DE NDAT55434 D DENDAT55434 D DE NDAT55434D DE 55434D A DE55434D A DE 55434DA DE 55434 C DE55434 C DE 55434C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F35/00—Making springs from wire
- B21F35/04—Making flat springs, e.g. sinus springs
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F3/00—Coiling wire into particular forms
- B21F3/02—Coiling wire into particular forms helically
- B21F3/04—Coiling wire into particular forms helically externally on a mandrel or the like
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Verfahren besteht darin, dafs das zur Feder zu verarbeitende draht-, stangen- oder
bandförmige Material in Schraubenwindungen um einen flachen Dorn gewickelt wird, und
dafs jede Windung einzeln in dem Mafse, wie sie entsteht, einer das «Setzen« veranlassenden
Prägung mit entsprechend absatzweise wirkendem Druck unterworfen wird.
Zur Ausführung des Verfahrens eignet sich die durch die Zeichnung veranschaulichte Vorrichtung,
und zwar sind Fig. 1 die Oberansicht und Fig. 2 eine Vorderansicht derselben.
Fig. 3, 4 und 5 sind schematische Darstellungen abgeänderter Anordnungen, durch welche das »Setzen« der einzelnen eben gebildeten
Federwindungen, durch -Prägung in der beschriebenen Weise stattfindet.
Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Vorrichtung ist der flache Dorn 1 mittelst eines
Klemmfutters oder eines ähnlichen Hülfsmittels an der Antriebswelle. 2 der Maschine befestigt.
Auf jeder Seite des Domes sind die am Umfange mehrfach eingeschnittenen Scheiben 3
und 4 angeordnet, deren Mitnehmerwellen. 5 und 6 in dem Gestell oder Vorbau der Maschine
gelagert sind und mittelst der Zahnräder 7 und 9 ihren Antrieb von. dem Zahnrad 8 der Welle 2 erhalten. Der Umfang der
Scheiben 3 und 4 ist nach epicycloidischen Curven derart ausgeschnitten, dafs zwischen
diesen Scheiben und dem Dorn bezw. dem aufgewickelten Metall jederzeit Berührung stattfindet.
Der das »Setzen« bewirkende Druck auf die einzelne Windung ist ein unterbrochener
und erfolgt dann, wenn die schmale Seite des flachen Domes sich in die Lücke
zwischen zwei auf einander folgenden Blättern der Scheibe 3 hineinbewegt, wobei das Metall
der Feder um diese Dornkante angebogen wird. Dieser Druck wiederholt sich beim Zusammentreffen
der Dornkante mit der Lobenlücke der Hülfsscheibe 4, wenn eine solche
angewendet wird. Die Scheibe 3 bewirkt neben dem Setzen der Windung das Einziehen
des stangen-, draht- oder bandförmigen Materiales, wie es sich auf den Dorn aufwickeln
mufs; der Vorgang wird in seiner Wirkung bei Anwendnng der Hülfsscheibe 4 verstärkt,
welche den weiteren Zweck hat, als Gegenlager für den Dorn zu dienen und ihn in axialer Stellung zu halten.
Falls runder Draht zu verarbeiten ist, werden zweckmäfsig die Scheiben 3 und 4, wie
dargestellt, mit Nuthen versehen, um dem Draht einen sicheren Halt zu gewähren und
jede Neigung zur Abplattung auszuschliefsen. Damit eine gleichartige und regelmäfsige
Zwischenraumbildung zwischen den Federwindungen zu Stande kommt, wird zweckmäfsig
an einer der beiden Scheiben 3 und 4, wie an der Scheibe 3 dargestellt, eine Verbreiterung ι ο
vorgesehen, die mit dem epicycloidisch gestalteten Umfang . jederzeit an dem Dorn selbst
anliegt und den Abstand je zweier benachbarten Windungen ausfüllt. Durch diese Einrichtung
wird nicht nur ein durchweg gleicher Abstand der Wickelung erzielt, sondern die
Windungen werden auch in dem Mafse, wie sie gebildet werden, selbsttätig von dem die
Gestalt bestimmenden Dorn abgeschoben.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Anordnung kommen zwei Umdrehungen des Domes auf
eine Umdrehung der Scheiben 3 und 4, welche demgemäfs vier Einsenkungen an ihrem Umfange
haben. Bei Wahl eines anderen Umdrehungsverhältnisses würde auch die Zahl der Einsenkungen eine andere werden, was für das
Wesen der Neuerung ohne Belang ist.
In Fig. 3 sind an Stelle der Scheiben ein Paar aussetzend vor- und zurückschwingende
Klemmbacken 1 1 auf beiden Seiten des Dornes ι angeordnet, um die das Setzen herbeiführende
Pressung auf den aufgewickelten Theil jedesmal dann zu veranlassen, wenn die schmalen
Seiten des Dornes gerade rechtwinklig vor den Angriffsflächen jener Backen liegen. In Fig. 4
sind ein Paar unterbrochen bethätigter Hebel 12 mit besonderen Druckflächen 13 dargestellt,
die ähnlich wie die Klemmbacken der Fig. 3 bei rechtwinkliger Darstellung zur Wirkung
kommen. Fig. 5 zeigt ein Paar Hammer 14, welche unter Einwirkung geeigneter Daumenwellen
15 in entgegengesetzter Richtung »Setzschläge« auf die Windung abgeben, sobald der
Dorn in gehöriger Stellung zwischen den Hammerflächen ist. .
Durch das beschriebene Verfahren kann eine ununterbrochene flache Schraubenfeder von beliebiger Länge hergestellt werden, und weil der
Vorgang des Setzens sich auf die einzelnen Windungen vertheilt und während der Dauer
ihres Entstehens stattfindet, so fällt die erforderliche Betriebskraft so gering wie möglich
aus und bleibt während der Arbeitszeit durchaus gleichmäfsig.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung flacher Schrauben-, federn, darin bestehend, dafs die Feder auf
einen flachen Dorn aufgewunden wird und intermittirend eine das »Setzen« veranlassende
Pressung oder Prägung erfährt, welche auf jede einzelne Windung oder jeden Umgang
in dem Verhältnifs ausgeübt wird, wie sich die Feder aufwickelt.
2. Zur Ausübung des im Anspruch 1. gekennzeichneten Verfahrens zur Herstellung flacher
Schraubenfedern eine Maschine, im wesentlichen bestehend aus dem mit der Antriebswelle
2 verbundenen Dorn 1 und einer oder mehreren, durch Zahnrädereingriff mit
der Welle 2 oder in ähnlicher Weise bewegten ,. einspringende Randlücken tragenden
Einziehscheiben 3 und 4, welche durch ihren Eingriff die Windungen des zu verarbeitenden
Materials um den Dorn 1 biegen und auf diese Windungen den erforderlichen,
das »Setzen« veranlassenden Druck ausüben, wobei eine oder die andere der Scheiben 3 und 4 eine Verbreiterung
10 haben kann, um gleichmä'fsige „ Abstände der Windungen herbeizuführen und
diese selbstthätig vom Dorn abzuschieben. 3·. An der unter 2. beschriebenen Maschine
der Ersatz der Einziehscheiben 3 und 4 durch die Klemmbacken 11 (Fig. 3), oder
die intermittirend bethätigten Hebel 12 (Fig. 4), oder die unter Einwirkung geeigneter
Daumenwellen 15 stehenden Hämmer 14 (Fig. 5), zum Zwecke, den das
»Setzen« veranlassenden Druck auszuüben.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE55434C true DE55434C (de) |
Family
ID=329962
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT55434D Expired - Lifetime DE55434C (de) | Verfahren und Maschine zur Herstellung flacher Schraubenfedern! |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE55434C (de) |
-
0
- DE DENDAT55434D patent/DE55434C/de not_active Expired - Lifetime
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