DE167909C - - Google Patents

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DE167909C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F1/00Bending wire other than coiling; Straightening wire
    • B21F1/04Undulating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

pat
ΛΛΛΟΪ
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To
KAISERLICHES
PATENTAMT
Um bei weitmaschigen Geweben aus dickem Drahte die Drahtteile, welche die einzelnen Maschen umgeben, in eine Ebene zu bringen, ist es erforderlich, die Drähte an den Kreuzungsstellen zu kröpfen, so daß jeder Draht um seine halbe Dicke in den ihn kreuzenden Draht versenkt wird. Zur Erzielung gefälligeren Aussehens wird bei solchen Geweben (Gittern) der Draht auch in der Ebene des Gewebes nach beiden Seiten gekröpft.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Maschine hat nun den Zweck, den Draht mit den erforderlichen Kröpfungen in zwei aufeinander senkrechten Ebenen zu versehen.
Die Maschine besteht aus zwei umlaufenden, in derselben Ebene liegenden' Scheiben, zwischen welchen ein der Drahtdicke entsprechender Zwischenraum vorhanden ist und welche Zähne und Randausschnitte zum Herstellen der Kröpfungen in der Scheibenebene besitzen, während zum Kröpfen des Drahtes in der darauf senkrechten Ebene zu beiden Seiten der einen Scheibe verschiebbare Stempel angebracht sind, welche an derselben Stelle zur Wirkung gelangen wie die konkaven und konvexen Kerbungen der Scheiben. Diese Stempel werden durch Federn zurückgezogen und in entsprechenden Zeitabschnitten durch radial gestellte Schieber vermittels Keilflächen gegeneinander bewegt.
In den Zeichnungen stellt
Fig. ι ein Gitter dar, welches aus Drähten zusammengesetzt ist, die in zwei aufeinander senkrechten Ebenen gekröpft sind.
Fig. 2 veranschaulicht, wie durch das Kröpfen der Drähte das Gitter ebene Form erhält.
Fig. 3 ist ein Querschnitt, Fig. 4 ein Längsschnitt der Maschine. ' ■
Fig. 5 stellt ein· Paar Kröpfstempel dar.
Aus Fig. ι und 2 ist ersichtlich, daß jeder Draht mit abwechselnd nach entgegengesetzten Seiten gerichteten Kröpfungen a b versehen ist, um die Drahtstäbe in eine Ebene zu bringen. An den Kreuzungsstellen der Drähte greifen die Kröpfungen ineinander ein. Um dem Gitter gefälliges Aussehen zu geben, sind auch die zwischen den Kreuzungsstellen der Drähte liegenden Drahtabschnitte in der Gitterebene mit nach verschiedenen Seiten gerichteten Kröpfungen c und d versehen.
Die wirksamen Teile der Maschine zum Kröpfen von Draht auf die oben angegebene Weise sind die zwei gezahnten Scheiben e und f und die beiderseits der Scheibe f verschiebbar gelagerten Stempelpaare g h. Jede Scheibe ist am Umfange mit einer Anzahl von Ausschnitten i und einer gleichen Anzahl
von Zähnen j versehen, welche einander in der Weise entsprechen, daß die Zähne j der einen Scheibe in die Ausschnitte i der anderen Scheibe eingreifen. In Fig. 3 ist dargestellt, auf welche Weise durch das Zusammenwirken der beiden Scheiben der Draht mit den Kröpfungen c und d versehen wird.
Die Stempel g h, von welchen der Stempel h am Ende mit einer mittleren Nut / und der Stempel g mit einer -entsprechenden Rippe versehen ist, kommen an den Stellen zur Wirkung, an denen die Ausschnitte k der beiden Scheiben bei der Drehung gegenüber zu stehen kommen. Da abwechselnd Kröpfungen α und b von entgegengesetzter Richtung in den Draht gepreßt werden sollen, sind die Stempel g abwechselnd rechts und links von der Scheibe f angeordnet. . Die Stempel g und h ruhen in Längskanälen einer starken zylindrischen Nabe n, welche mit der Scheibe f fest verbunden und auf die die Scheibe tragende Welle 0 aufgekeilt ist. Schraubenfedern p, welche sich einerseits auf die inneren Abschlußplatten q der die Stempel enthaltenden Kanäle und andererseits auf die Köpfe r der Stempel stützen, sind beständig bestrebt, die Stempel zurückgezogen zu erhalten, dadurch, daß sie die Ansätze s der Köpfe r gegen die Keilflächen der Schieber t, welche in Radialkanälen der Nabe η beweglich sind, pressen. Die Innenenden der Schieber t stützen sich auf Schraubenfedern. Den Keilen s wenden die Schieber t eine von zwei Schrägflächen begrenzte Aussparung ν zu. Wenn ein Keil s mit dem tiefsten Punkte einer Aussparung ν in Berührung ist, so steht das keilförmige Außenende des Schiebers um ein gewisses Maß aus dem Radialkanale der Nabe η heraus. Zum Hineindrücken der Schieber t ist auf der Welle w der Scheibe e der zylindrische Block χ angebracht. Bei dieser Bewegung der Schieber drücken alsdann die Schrägflächen derselben auf die Stempelansätze und setzen die Stempel in Tätigkeit.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zum Biegen von Draht in zwei aufeinander senkrechten Ebenen, dadurch gekennzeichnet, daß zwei mit Zähnen und Randausschnitten (i j) versehene, zusammen arbeitende Scheiben (e f) die Krümmungen in der einen Ebene hervorbringen, während senkrecht zu dieser Ebene bewegliche Preßstempel (g h) den Draht an derselben Arbeitsstelle zugleich senkrecht zur ersten Biegungsebene kröpfen.
2. Eine Ausführungsform der unter 1. angegebenen Maschine, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Scheibe umlaufenden Stempel durch Federdruck zurückgezogen erhalten werden und durch radial geführte, sich auf Federn stützende Schieber (t) vermittels Schrägflächen (v) zur Kröpfung des Drahtes gegeneinander geführt werden, wenn die über die Nabe (n) vorstehenden Schieber durch die Nabe der zweiten Scheibe zurückgedrückt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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