DE554138C - Rollenlagerspindel fuer Spinn-, Zwirn- und Spulmaschinen mit nachgiebig gelagertem Halslager - Google Patents

Rollenlagerspindel fuer Spinn-, Zwirn- und Spulmaschinen mit nachgiebig gelagertem Halslager

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DE554138C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/04Spindles
    • D01H7/045Spindles provided with flexible mounting elements for damping vibration or noise, or for avoiding or reducing out-of-balance forces due to rotation
    • D01H7/047Spindles provided with flexible mounting elements for damping vibration or noise, or for avoiding or reducing out-of-balance forces due to rotation with springs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Rollenlagerspindel für Spinn-, Zwirn- und Spulmaschinen mit nachgiebig gelagertem Halslager Die Erfindung betrifft eine Verbesserung und Weiterausbildung der den Gegenstand des Patents 479 664 bildenden Rollenlagerspindel für Spinn-, Zwirn- und Spulmaschinen mit nachgiebig gelagertem Halslager, deren kennzeichnendes Merkmal darin besteht, daß in dem Halslager der Spindel eine Schraubenfeder mit eng anliegenden Windungen befestigt ist, die mit ihrem anderen Ende in ein Innengewinde der Spindellagerung eingeschraubt ist, so daß durch das zwischen Halslager und Spindelgehäuse frei bleibende Federstück eine allseitige Nachgiebigkeit des Halslagers erreicht wird.
  • Zweck der Erfindung ist, auch das Fußlager allseitig nachgiebig im Spindelgehäuse zu lagern bzw. aufzuhängen.
  • An sich ist es schon bekannt, z. B. bei Gleitlagerspindeln mit starrem Halslager, das Fußlager durch Anordnung in einer im Spindelgehäuse befestigten Schraubenfeder allseitig nachgiebig zu lagern.
  • Die Erfindung bringt die Anwendung einer solchen Fußlagerung auf Rollenlagerspindeln mit nachgiebigem Halslager. Dabei ist die das Fußlager aufnehmende Schraubenfeder im Spindelgehäuse nicht befestigt, sondern nachgiebig aufgehängt. Zu diesem Zwecke ist oben an einer das Fußlager aufnehmenden Schraubenfeder ein mit einem Tragflansch versehener Haltering angeordnet, der mittels federnder Nasen in Nuten des Spindelgehäuses greift.
  • Der Vorteil dieser Lagerung-besteht darin, daß eine allseitige Beweglichkeit sowohl des Halslagers als auch des Fußlagers erreicht wird, so daß die Spindel sich bei rascher Umdrehung zwanglos in ihre Schwerpunktlage einstellen kann. Wenn der Mittelpunkt des Fußlagers und der Mittelpunkt des Halslagers nicht ganz genau übereinanderliegen, so werden etwaige Unterschiede beim Einführen des Spindelschaftes in die Lager ausgeglichen.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist die Sicherung des Fußlagers gegen Verdrehen, ohne daß dadurch die seitliche Nachgiebigkeit beeinträchtigt wird. Diese Sicherung wird durch die das seitliche Spiel begrenzende Nase des an der Schraubenfeder angeordneten Halteringes erreicht. Die Nase greift in eine Nut des Spindellagergehäuses. Es sind mehrere Nuten vorgesehen, damit, wenn die Fußlagerung. von oben her in das Spindellagergehäuse eingeführt wird, die Nase leichter eine Nut findet. Außerdem wird eine axial nach unten wirkende Nachgiebigkeit des Fußlagers erreicht, so daß der durch die Belastung der Spindel von oben erfolgende Druck auf das Fußlager nachgiebig aufgenommen wird. Dieser Vorteil ist dadurch erreicht, daß die das Fußlager aufnehmende Schraubenfeder mittels eines mit einem Tragflansch versehenen Halteringes im Spindellagergehäuse aufgehängt ist dergestalt, daß das obere Ende der Schraubenfeder in dem Haltering befestigt ist, während dieser Haltering selbst mit dem Tragflansch auf einem Absatz im Spindellagergehäuse aufliegt.
  • Ferner wird eine bequeme Veränderung des Fußlagersitzes in der Höhe erreicht, was besonders bei denjenigen Spindeln wichtig ist, bei denen der sehr genaue Höhensitz der Spindel, von der Spinnbank aus gemessen, eine Rolle spielt. Bekanntlich läuft sich mit der Zeit die Spindel im Fußlager etwas ein, und bei dem axial nachgiebigen Fußlager kann es auch vorkofnmen, daß sich mit der Zeit die Feder etwas dehnt, so daß die genau vorgeschriebene Höhe der Spindeln, d. h. des Antriebswirtels und des Hülsensitzes, sich von selbst ändern kann. Einem solchen Mißstand begegnet die Erfindung dadurch, daß sie die das Stahlfußlager tragende Schraubenfeder innerhalb des Halteringes nach oben zu schrauben ermöglicht. DerErfindungsgegenstand ist auf derZeichnung in beispielsweiserAusführungsform veranschaulicht.
  • In dem Spindelgehäuse i ist das Halslager 2 mittels einer Schraubenfeder 3 befestigt, die mit ihrem unteren Ende :4 in das Innengewinde 5 des Spindelgehäuses i eingeschraubt ist. Im Unterteil des Spindelgehäuses i sind innen eine Reihe von Nuten 6 vorgesehen, in welche eine leicht federnde Nase? o. dgl. eines Halteringes 8 eingreift. An dem Haltering 8 ist eine Schraubenfeder 9 befestigt, die an ihrem unteren Ende das Fußlager io trägt. Obien besitzt der Haltering einen Tragflansch 12, mit dem er auf einem Absatz im Spindellagergehä.use aufliegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rollenlagerspindel für Spinn-, Zwirn-und Spulmaschinen mit nachgiebig gelagertem Halslager nach Patent 479 664, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks nachgiebiger Aufhängung des Fußlagers im Spindelgehäuse (i) oben an einer das Fußlager (io) aufnehmenden Schraubenfeder (9) ein mit einem Tragflansch (12) versehener Haltering (8) angeordnet ist, der mittels federnder Nasen (7)' in Nuten (6) des Spindelgehäuses (i) greift.
DE1930554138D 1930-08-16 1930-08-16 Rollenlagerspindel fuer Spinn-, Zwirn- und Spulmaschinen mit nachgiebig gelagertem Halslager Expired DE554138C (de)

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