DE554102C - Unterputzdose mit Schalter- oder Steckereinsatz - Google Patents
Unterputzdose mit Schalter- oder SteckereinsatzInfo
- Publication number
- DE554102C DE554102C DE1930554102D DE554102DD DE554102C DE 554102 C DE554102 C DE 554102C DE 1930554102 D DE1930554102 D DE 1930554102D DE 554102D D DE554102D D DE 554102DD DE 554102 C DE554102 C DE 554102C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- insert
- flush
- switch
- contacts
- box
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000013011 mating Effects 0.000 claims description 7
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 5
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 claims description 4
- 229920003002 synthetic resin Polymers 0.000 claims description 4
- 239000000057 synthetic resin Substances 0.000 claims description 4
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 2
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G3/00—Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
- H02G3/02—Details
- H02G3/08—Distribution boxes; Connection or junction boxes
- H02G3/16—Distribution boxes; Connection or junction boxes structurally associated with support for line-connecting terminals within the box
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Unterputzdose mit einem. Schalter- oder Steckereinsatz,
der unabhängig von den in der Dose verbleibenden Anschlußklemmen herausnehmbar ist.
Bei den bekannten Dosen dieser Art sind die Anschlußklemmen an einem besonderen,
am Dosenboden lösbar befestigten Einsatz angeordnet. Dabei trägt der Einsatz an seiner
Vorderseite feste Kontaktflächen, gegen die sich an der Unterseite des Schaltersockels
vorgesehene, parallel zur Achsenrichtung des Schalters und entgegen der Wirkung von
Druckfedern verschiebbare Kontaktbolzen legen. Diese Einrichtung ist einerseits wegen
des besonderen Einsatzes für die Klemmen sowie wegen der federnden Kontaktbolzen
verwickelt und kostspielig. Anderseits wird durch das Einsatzstück und insbesondere
durch die parallel zur Schalter achse geführten Kontaktstifte mit Federn sowohl in der
Achsenrichtung der Dose als auch in der Grundfläche so viel Platz in Anspruch genommen,
daß solche Kontaktstifte sich am Sockel eines normalen Drehschalters überhaupt
nicht unterbringen lassen. Vielmehr ist entweder eine Vergrößerung des Sockels und
damit natürlich auch der Unterputzdose erforderlich, oder es muß ein Spezialschalter
ausgeführt werden, bei dessen Bauart auf die Anordnung der Kontaktstifte Rücksicht genommen
ist.
Diese Mängel sind erfindungsgemäß dadurch behoben, daß die Anschlußklemmen
mit innen am Dosenmantel vorgesehenen Kontaktschienen in elektrischer Verbindung
stehen, während seitlich am Einsatz sich an diese Schienen anlegende federnde Gegenkontakte
angeordnet sind. Auf diese Weise wird erreicht, daß die die Klemmen mit dem Schalher
o. dgl. verbindenden Hilfskontakte keine
besondere Raumvergrößerung bedingen, sondern in dem regelmäßig zwischen dem Schaltereinsatz
und der Dosenwandung vorhandenen Zwischenraum liegen können. Die neue
Einrichtung ist deshalb in Verbindung mit den üblichen Dosen und den üblichen Schalter-
und Steckdoseneinsätzen anwendbar. Dabei können die aus U'-förmigen_ Blattfedern
bestehenden Gegenkontakte an ihren umgebogenen oberen Enden gemeinsam mit den Sockelkontakten des Schalters oder den Einsteckkontakten
der Steckvorrichtung am Sockel des Einsatzes angeschraubt sein, wäh- ·
rend die mit den Kontaktschienen am Dosenmantel in Verbindung stehenden Anschlußklemmen
unmittelbar am Dosenboden angebracht sein können.
Die Erfindung ist vornehmlich bei solchen Unterputzdosen anwendbar, die ganz aus Isolierstoff,
z. B. Kunstharze dgl., bestehen. Sie ist aber auch bei Dosen mit Metallmantel und
einer inneren Isolierbekleidung anwendbar.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfmdungsgegenstandes dargestellt,
und zwar zeigen
Fig. ι einen Längsschnitt der Dose mit
Einsatz nach der geknickten Linie A-A der Fig. 2,
Fig. 2 eine Draufsicht der Dose allein,
Fig. 3 eine Draufsicht des Einsatzes allein, wobei ein Teil des Deckelrandes weg-
gebrochen ist, um die darunterliegenden Teile
sichtbar zu machen. :
ι ist der Boden und 2 der Mantel der ganz
aus Kunstharz oder- einem ähnlichen festen Isolierstoff bestehenden Unterputzdose. 3 ist
der Einsatz, der im Ausführungsbeispiel einen Drehschalter trägt. Der Dosenboden 1
weist in der Nähe des Mantels 2 vier um 90°
gegeneinander versetzte öffnungen 4, 5, 6, 7 von begrenzter Tiefe zur Aufnahme von Anschlußklemmen
für die elektrischen Leitungen auf. Bei jeder Öffnung befindet sich im Dosenmantel 2 eine parallel zur Dosenachse
verlaufende Nut 8, 9, 10, 11 von schwalbenschwanzförmigem
Querschnitt, die an ihrem vorderen Ende offen ist. Im Ausführungsbeispiel sind nur zwei gegenüberliegende öffnungen
4, 6 mit Klemmen besetzt. Die Klemmen bestehen je aus einer in der öffnung 4 bzw. 6
ao sitzenden Gewindebüchse 12 mit viereckigem Flansch 13 und einer in der Büchse verschraubbaren
Kopf schraube 14. . Mit jeder . Klemme ist eine Kontaktschiene 15 verbunden,
die am einfachsten mit dem Flansch 13 der Büchse 12 aus einem Stück besteht. Diese
Kontaktschiene ist in der der Klemme benachbarten Nut 8 bzw. 10 des Dösenmantels 2
untergebracht, wobei ihre Längsränder, wie
gezeichnet, derart aufgebogen sein können, daß die Schiene 15 ebenfalls einen schwalbenschwanzförmigen
Querschnitt besitzt. Die Schiene 15 ist zusammen mit der Klemme 12,
13 von vorn her in die Nut 8 bzw. 10 der
Dosenwandung bzw. in die Öffnung 4, 6 des Bodens eingeschoben. Um die Teile gegen
ungewolltes Herausziehen zu sichern, sind aus der Schiene 15 eine oder mehrere Zacken 16
herausgedrückt, die in Vertiefungen am Grund der Nut 8 bzw. 10 eingreifen, Natür-Hch
könnte die Befestigung der Klemmen und Kontaktschienen auch eine andere sein,
. Der in bekannter Weise als Schaltersockel ausgebildete Einsatz 3, der ebenfalls aus
Kunstharz oder einem ähnlichen Isolierstoff bestehen kann, trägt an zwei gegenüberliegenden
Seiten je eine U-förmig gebogene Kontaktfeder 17 Von solcher Breite, daß diese
Feder in die schwalbenschwanzförmigeKontaktschiene
15 paßt. Die beiden Federn 17 stehen je mit einem Sockelkontakt 18 des beispielsweise
als einfacher Ein- und Ausschalter ausgebildeten Schalters in Verbindung.
Zur Befestigung in der Dose ist der Einsatz 3 mit bekannten Spreizhebeln 19 versehen. Diese
sind gegenüber den Kontaktfedern 17 um 45°
versetzt "angeordnet.
Die beiden durch den Stützen 20 in die
Dose i, 2 eingeführten Leitungsenden 21 werden je an einer der beiden Klemmen 12, 14
des Dosenbodens befestigt. Der Einsatz 3 wird dann so in die Dose eingeführt, daß
seine beiden seitlichen Kontaktfedern! 17 in die ■ Schwalbenschwanznuten 8, 10 eintreten
und sich dann an die beiden Kontaktschienen 15 anlegen, wodurch die Sockelkontakte 18
des Schalters mit den Leitungen 21 elektrisch leitend verbunden werden. Alsdann wird der
Einsatz 3 mittels seiner Spreizhebel 19 in der Dose festgemacht. Beim Auswechseln des
Schalters braucht nur der Einsatz 3 aus der Döse herausgenommen zu werden, 'wohingegen
der Anschluß der Leitungen 21 unverändert bestehen bleibt.
An Stelle von nur zwei Anschlußklemmen 12,14 und Kontaktschienen 15 können in der
Dose i, 2 natürlich auch drei oder vier Klemmen mit zugehörigen Kontaktschienen angebracht
werden, in welchem Falle am Einsatz 3 eine übereinstimmende Zahl von seitlichen
Kontakten 17" anzuordnen ist. Die Erfindung
ist nicht nur bei Unterputzdosen für Drehschalter,, sondern auch bei Dosen für Kippschalter
oder Schwingschalter, z. B. Druckknopfschalter oder sogenannte Tumblerschalter, sowie bei Dosen für Steckvorrichtungen
anwendbar. Wenngleich die Anordnung von vier öffnungen 4 bis 7 und vier Nuten 8 bis
11 besonders vorteilhaft ist, weil die Dose
dann für alle Zwecke verwendet werden kann, ist es natürlich auch möglich, die Dose nur g0
mit zwei oder drei Öffnungen und Nuten für Anschlußklemmen und Kontaktschienen auszustatten.
Die Anordnung der Kontaktschienen 15
und Federn 17 könnte auch umgekehrt als gezeichnet,
nämlich so sein, daß in der Dose mit den Anschlußklemmen verbundene
federnde Kontakte sich befinden, während der Einsatz starre Gegenkontakte trägt. Ferner
könnten die Anschlußklemmen für die Leitungsenden in anderer als der gezeichneten
Weise ausgebildet sein, insbesondere können sie, wie üblich, aus einem Metallklötzchen
mit einer Querbohrung zum Einstecken des Leitungsendes und einer im Klötzchen verschfiaubbaren,
von oben her anzuziehenden Klemmschraube bestehen.
Die Länge der Kontaktschienen 15 ist vorteilhaft
so gewählt, daß die Entfernung ihrer vorderen Enden vom Dosenrand etwas größer
ist, als die Länge der seitlichen Kontakte 17 am Einsatz beträgt. Das hat den Vorteil,
daß die Kontakte 17 erst dann mit den Schienen 15 in Berührung kommen, nachdem sie
vollständig in die Dose eingetreten sind, wodurch verhindert ist, daß die Kontakte 17,
sobald sie Spannung führen, noch berührt werden können. Weiter ist es empfehlenswert,
die Spreizhebel 19 sowie die Stützen des Deckelrandes des Einsatzes 3 sowie sonstige
an der Stromführung nicht beteiligte seitlich vorspringende Metallteile am Einsatz
so zu bemessen und anzuordnen, daß sie bei vollständig in die Dose eingeführtem Einsatz
noch vor den Kontaktschienen 15 liegen. Dadurch ist verhindert, daß diese Metallteile,
wenn der Einsatz in falscher Stellung in die Dose eingeführt wird, mit den Kontaktschienen
15 in Berührung kommen und dadurch Spannung führen.
Claims (6)
1. Unterputzdose mit unabhängig von den in der Dose verbleibenden Anschlußklemmen
herausnehmbarem Schalter- oder Steckereinsatz, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußklemmen (12, 13) mit
innen am Dosenmantel (2) vorgesehenen Kontaktschienen (15) in elektrischer Verbindung
stehen,· während seitlich am Einsatz sich an diese Schienen anlegende
federnde Gegenkontakte (17) angeordnet sind.
2. Unterputzdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußklemmen (12, 13) unmittelbar am Dosenboden
(1) angebracht sind. '
3. Unterputzdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus U-förmigen
Blattfedern bestehenden Gegenkontakte (17) an ihren umgebogenen oberen
Enden gemeinsam mit den Sockelkontakten (18) des Schalters oder den Einsteckkontakten
der Steckvorrichtung am Sockel (3) des Einsatzes angeschraubt sind.
4. Unterputzdose aus Kunstharz oder einem ähnlichen Isolierstoff nach Anspruch
r, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktschienen (15) in zur Führung der
Gegenkontakte (17) des Einsatzes dienenden Nuten (8 bis 11) des Dosenmantels
(2) eingebettet sind.
■ 5. Unterputzdose nach Anspruch χ und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Entfernung der vorderen Enden der Kontaktschienen (15) vom Dosenrand etwas
größer ist als die Länge der Gegenkontakte (17) am Einsatz.
6. Unterputzdose nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Spreizhebel (19) sowie sonstige an der Stromführung nicht beteiligte, seitlich
vorspringende Metallteile am Einsatz so bemessen und angeordnet sind, daß sie bei
in die Dose eingeführtem Einsatz noch vor den Kontaktschienen (15) liegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE554102T | 1930-01-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE554102C true DE554102C (de) | 1932-07-07 |
Family
ID=6563967
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930554102D Expired DE554102C (de) | 1930-01-24 | 1930-01-24 | Unterputzdose mit Schalter- oder Steckereinsatz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE554102C (de) |
-
1930
- 1930-01-24 DE DE1930554102D patent/DE554102C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19835459C2 (de) | Anschlußklemme für elektrische Leiter | |
| DE1911315A1 (de) | Elektrische Installationseinrichtung mit mindestens einer Stromfuehrungsschiene | |
| CH631579A5 (de) | Elektrische klemme zum anbringen an einer tragschiene. | |
| EP0334975A1 (de) | Leiteranschluss | |
| DE7834938U1 (de) | Elektrische Anschlußklemme | |
| DE4034204A1 (de) | Elektrische klemme mit sammelschienenanschluss | |
| DE3146914C1 (de) | Trennklemme | |
| DE1109758B (de) | Abzweigkasten mit Deckel zur elektrischen Anzapfung von blanken Verteilerschienen | |
| DE1490752B2 (de) | Elektrische schaltgeraete tragende tafel | |
| DE3101532A1 (de) | Stecksockel fuer niederspannungs-schutzschalter | |
| WO2019076537A1 (de) | Befestigungsklemme | |
| DE554102C (de) | Unterputzdose mit Schalter- oder Steckereinsatz | |
| DE102008024142A1 (de) | Elektrische Schalteinheit für eine elektrische Schaltanlage insbesondere für den Bereich der Mittelspannung | |
| DE8805069U1 (de) | Explosionsgeschütztes elektrisches Installationsgerät | |
| DE2900700C2 (de) | ||
| DE1162443B (de) | Anordnung zur Befestigung elektrischer Installationsgeraete, insbesondere Leitungsschutzschalter | |
| DE536092C (de) | Steckdose | |
| DE4327172C2 (de) | Vorrichtung zur lösbaren Befestigung mindestens eines elektrischen Bauteils an einer Profilschiene | |
| CH653181A5 (en) | Electrical connecting element | |
| DE4422123A1 (de) | Adapter für Stromsammelschienen | |
| DE2606130B2 (de) | Anschlußvorrichtung | |
| DE9201816U1 (de) | Abgangskasten, insbesondere für Schienenverteiler | |
| AT130570B (de) | Wanddose mit Schalter oder Steckvorrichtung. | |
| DE68912366T2 (de) | Kontaktelement. | |
| DE697666C (de) | Geraetesteckdose |