DE5539C - Stiefelknecht - Google Patents

Stiefelknecht

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DE5539C
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Germany
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DENDAT5539D
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English (en)
Original Assignee
O. DALISCH, Mechaniker, in Berlin, Wilhelmstrafse Nr. 41
Publication of DE5539C publication Critical patent/DE5539C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47G—HOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G25/00—Household implements used in connection with wearing apparel; Dress, hat or umbrella holders
    • A47G25/80—Devices for putting-on or removing boots or shoes, e.g. boot-hooks, boot-jacks

Landscapes

  • Passenger Equipment (AREA)

Description

1878.
Klasse 34.
OSCAR DALISCH in BERLIN. Stiefelknecht.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. October 1878 ab.
Die in der beiliegenden Zeichnung dargestellten Stiefelknechte unterscheiden sich von den bis jetzt bekannten ähnlichen Vorrichtungen dadurch, dafs, entsprechend der Form und Gröfse des auszuziehenden Stiefels, der Fufs von der vorn angebrachten Scheere selbstthätig umfafst und festgehalten wird, wodurch nicht nur das Ausziehen kleinerer und gröfserer Fufsbekleidungen durch nur einen Stiefelknecht ermöglicht, sondern auch wesentlich zuverlässiger und bequemer bewirkt wird; hierzu kommt noch bei einigen Stücken die oft angenehme Einrichtung, dafs ein Spucknapf mit Deckel oder Putzkasten im Trittbrett enthalten ist.
Fig. ι und 5 veranschaulichen einzelne Theile des einfachen Stiefelknechtes ohne Spucknapf; Fig. 3 zeigt die obere Ansicht eines zusammengestellten offenen Stiefelknechtes mit Fräsung für Stickerei; Fig. 9 stellt die vordere Ansicht eines solchen, Fig. 2 die Rückseite eines mit Spucknapf und zwar in fast geschlossener Stellung der Griffe, und Fig. 7 die Seitenansicht desselben dar; Fig. 4 zeigt die obere Ansicht eines hirschkäferförmigen Stiefelknechtes mit geschlossener und in Fig. 6 geöffneter Scheere aus Holz oder Eisen; Fig. 8 die Seitenansicht eines solchen während des Ausziehens eines Stiefels; Fig. 4, 6 und 8 können ebenfalls mit Spucknapf angefertigt werden und würden sodann die Flügel des Käfers den Deckel bilden, während der Rumpf zur Aufnahme eines Napfes oder des Putzzeuges dienen kann.
Die einzelnen Theile des Stiefelknechtes, welche in den Figuren der Zeichnung wie folgt mit Buchstaben näher bezeichnet sind, können in beliebigen Formen und beliebigem Material, roh, polirt, gravirt u. s. w. hergestellt werden.
Es bezeichnet A den Tritt, B die Beine, C die Griffe, an denen die federnde Vorrichtung D (hier Stahlbandfedern) befestigt sein kann, α bezeichnet die Drehpunkte der Griffe.
Die Zusammenstellung des Stiefelknechtes ist folgende:
An das Trittbrett A sind die Beine B befestigt, um die erforderliche nach vorn gehobene Stellung des Stiefelknechtes gegen den Fufsboden zu erzielen.
Ferner sind an dem Tritte A die Griffe C bei α drehbar befestigt und werden dieselben durch irgend eine leicht federnde Vorrichtung nach vorn auseinandergedrückt, so dafs die Einführung des Fufses zwischen dieselben frei geschehen kann, während, sobald der Fufs angezogen wird, sich die Griffe bei α um ihre Axe drehen müssen, bis sich die Stellung derselben genau der Gröfse des Fufses entsprechend angepafst hat, wodurch der Stiefel vollständig umklammert gehalten wird und das Ausziehen desselben ohne weiteres erfolgen kann; alsdann öffnet die federnde Vorrichtung die Griffe zur Aufnahme des nächsten Fufses von selbst.
Bei den einfachen Stiefelknechten, wie Fig. 2, 3, 7, 9, wo die Griffe C unter das Trittbrett greifen, können die Beine, wie in Fig. 5 sichtbar, mit einem excentrisch angedrehten Zapfen hergestellt werden, um gleichzeitig die Spannung des Federdruckes der Griffe, sowie ein Auflager der letzteren bei der Benutzung des Stiefelknechtes zu bilden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT5539D Stiefelknecht Active DE5539C (de)

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