DE55331C - Umsetzvorrichtung für Gestein-Bohr- und Schrämmaschinen - Google Patents
Umsetzvorrichtung für Gestein-Bohr- und SchrämmaschinenInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B6/00—Drives for drilling with combined rotary and percussive action
- E21B6/06—Drives for drilling with combined rotary and percussive action the rotation being intermittent, e.g. obtained by ratchet device
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE S: Bergbau.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Umsetzvorrichtung für Gesteinbohr- und Schräm-Maschinen,
durch welche der Stofskolben bei jedem Hube selbsttätig ein Stück gedreht
wird. . , ■
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung stellt die Umsetzvorrichtung in Verbindung mit einer
Gesteinbohr- und Schräm-Maschine dar, und zwar im Längsschnitt.
Fig. 2, 3 und 6 zeigen Querschnitte durch den vorderen Theil der Maschine,
Fig. 4 und 5 Querschnitte durch die Umsetzvorrichtung
und .
Fig. 7, 8 und 9 Einzelheiten der Umsetzvorrichtung.
Der im vorderen Theil des Arbeitscylinders befindliche Stofskolben wird am besten durch
Druckluft, welche bei α ein-, bei/1 ausströmt,
vor- und zurückgetrieben und dabei durch die Umsetzvorrichtung gleichzeitig gedreht.
Letztere hat folgende Einrichtung:
Im Stofskolben ist die mit geraden Federn h1
versehene Mutter h befestigt (Fig. 1 und 3), welche nebst dem »Kolben auf der mit entsprechenden
geraden Nuthen il versehenen Spindel i vor- und zurückgleitet. Die Spindel
wird bei jedem Kolbenhub etwas gedreht und nimmt den Stofskolben mit. Diese Drehung
der Spindel erfolgt in folgender Weise. Im hinteren Theil des Arbeitscylinders sitzt ,ein
zweiter kleinerer Cylinder k. Dieser besitzt zwei gegenüberliegende Längsschlitze /1\ an
welche sich knieförmig die Querschlitze mm1
anschliefsen (Fig. 7 und 8). In dem Cylinder k steckt der Hohlkolben η, welcher mit
zwei gegenüberliegenden schrägen Längsschlitzen ο o1, Fig. 9, versehen und im Cylinder k mit
kurzem Hub beweglich ist.
Die an η befindlichen Zapfen ppx, welche in
den geraden Schlitzen / ll des Cylinders k
gleiten, verhindern eine Drehung des Hohlkolbens «; derselbe kann also seinen Weg nur
geradeaus nehmen. ' Die runde Scheibe q sitzt drehbar auf der Spindel i und hat zwei Zapfen
r r1, welche durch die schrägen Schlitze des Hohlkolbens hindurch bis in die Querschlitze
mm1 des Cylinders k greifen. Zwischen der
Scheibe q und der ebenfalls drehbar auf der Spindel i sitzenden Scheibe 5 sind die Schaltklinken
t tl gelagert, welche durch Federn u gegen das auf der Spindel festsitzende Schalt-'
rad ν gedrückt werden. Die Spindel sitzt drehbar''in dem Cylinderdeckel w und wird einerseits
durch einen.Bund, andererseits durch die Mutter χ gehalten.
Wird der Hohlkolben η vor- und zurückgeschoben, so führt die Scheibe q eine schwingende
Bewegung aus, denn ihre Zapfen r r1 werden in den schrägen Schlitzen 0 o1 des gerade
geführten Hohlkolbens nach rechts und links gedrängt und schwingen in den . Querschlitzen
mm1 des Cylinders k hin und her. Diese Schwingungen werden durch die Schaltr
klinken ttl derart auf das Schaltrad ν · übertragen,
dafs letzteres sich nur nach einer Richtung dreht. Die Spindel und der Stofskolben
nehmen an dieser Drehung Theil.
Die Vor- und Rückwärtsbewegung des Hohlkolbens η geschieht, wie beim Stofskolben,
ebenfalls durch Druckluft. , Letztere strömt durch die Oeffnurig α und die Kanäle c hinter
den Stofskolben, denselben vortreibend, gleich-
zeitig strömt sie durch die im Cylinderdeckel n> befindlichen Kanäle y und schiebt den Hohlkolben
η zurück, wobei die hinter η befindliche verbrauchte Luft durch den langen Kanal %
und die Kanäle d unter dem Expansionsschieber b hindurch nach den Kanälen e strömt,
von wo sie durch die hohle Kolbenstange und die Oeffnung/1 ins Freie entweicht. Schiebt
infolge der- durch den Schieber b bewirkten Umsteuerung die Druckluft den Stofskolben
zurück, so tritt dieselbe auch durch den Kanal ^ hinter den Hohlkolben η und bewegt denselben
nach vorn; die verbrauchte Luft vor dem Kolben η entweicht dabei durch die Kanäle y
und c unter dem Schieber b hindurch nach den Kanälen e und der hohlen Kolbenstange.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Umsetzvorrichtung für Gesteinbohr- und Schräm - Maschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs eine Scheibe q bei dem Hin- und Hergang des Hohlkolbens η durch die in die schrägen Schlitze ο ol greifenden Zapfen rr1 in Schwingung versetzt wird und unter Vermittelung des Schaltwerkes tu ν die Spindel i, sowie den Stofskolben dreht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE55331T | 1890-04-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE55331C true DE55331C (de) | 1891-02-07 |
Family
ID=329865
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE189055331D Expired DE55331C (de) | 1890-04-12 | 1890-04-12 | Umsetzvorrichtung für Gestein-Bohr- und Schrämmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE55331C (de) |
-
1890
- 1890-04-12 DE DE189055331D patent/DE55331C/de not_active Expired
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