DE55206C - Selbstthätig an- und abgestellte Schmiervorrichtung mit durch Luft-Ueber- oder Unterdruck und biegsame Platte beeinflufstem Ventil - Google Patents

Selbstthätig an- und abgestellte Schmiervorrichtung mit durch Luft-Ueber- oder Unterdruck und biegsame Platte beeinflufstem Ventil

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DE55206C
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Germany
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valve
flexible plate
housing
excess
air pressure
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT55206D
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English (en)
Original Assignee
M. ARNDT in Aachen, Kölnsteinweg Nr. 37
Publication of DE55206C publication Critical patent/DE55206C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N7/00Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)
  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 47: Maschinenelemente.
MAX ARNDT in AACHEN.
und biegsame Platte beeinflurstem Ventil.
Die dargestellte Einrichtung hat den Zweck, aus einem Schmiergefäfs dem durch dasselbe zu schmierendem Theile das Schmiermittel nur während des Betriebes zuzuführen, dagegen den Austritt, des Schmiermittels während der Betriebspausen zu verhindern, und zwar dadurch , dafs eine durch Luft - Unter - oder Ueberdruck beeinflufste biegsame Platte auf ein Austrittsventil einwirkt.
In Fig. ι ist als bewegendes Mittel verdünnte Luft und als Schmierbehälter ein Glasgefäfs angenommen, welches auf einem Metallfufs in üblicher Weise festgekittet ist und den Deckel D trägt. Am Deckel befindet sich . oben der Schlauchstutzen S, unten das Gehäuse G, welches durch die in verschiedenen Formen und aus verschiedenen Stoffen, beispielsweise aus Gummi herzustellende biegsame Platte M dicht abgeschlossen wird. An M wird das Austrittsventil V befestigt, und zwar am einfachsten durch eine schlauchförrriige Verlängerung L. Das Gehäuse G hat einen dem Ventil V zur Führung dienenden Boden B, welcher behufs Verhinderung des Festsaugens von M vielfach durchbrochen ist.
Während der Betriebszeit wird die Luft in dem Gehäuse G verdünnt, hierdurch die Platte M angesaugt und das Ventil V geöffnet, wobei die Ausflufsmenge durch die Schraube R geregelt werden kann. In den Betriebspausen wird die Luftverdünnung im Gehäuse G aufgehoben, und das Ventil V schliefst sich.
Bei der Ausführung nach Fig. 2 ist das wirkende Mittel Druckluft. Die Platte M verschliefst das Gehäuse G und trägt an der schlauchförmigen Verlängerung L die das Gehäuse G abschliefsende Kapsel K. In dem Ventilsitz U befindet sich das nach unten öffnende, von der Feder f getragene Ventil V, dessen Spindel oben die Kapsel K trägt.
Bei Druck im Gehäuse G tritt durch dessen Boden B die Druckluft über M und öffnet das Ventil. Wird der Druck aufgehoben, so schliefst die Feder f das Ventil.
Nach Fig. 3 ist die Vorrichtung neben dem Schmierstoff behälter angeordnet. Das Säulchen A trägt das Gehäuse G mit der Platte M und dem Ventil V. Ein seitlicher durchbohrter Stutzen E nimmt den Schmierstoffbehälter O auf, beispielsweise ein gewöhnliches Nadelschmierglas. Die Wirkungsweise ist dieselbe wie bei Fig. 1.
Die Verdünnung oder Verdichtung der Luft geschieht am einfachsten durch eine Luftpumpe Fig. 4 bis 6. Fig. 4 zeigt den auch auf andere Weise zu erreichenden Antrieb der Luftpumpe durch die während des -Betriebes umlaufende Welle W mit der Kurbel K. Die Ein- und Abstellung der Saug- oder Druckluft wird durch einen Centrifugalregulator C bewirkt, Fig. 5, dessen federnde Schenkel /Ί/2 an der Stufenschnurscheibe T befestigt und am anderen Ende mit der Spindel s verbunden sind. '
Während der Bewegung hält der Regulator das Ventil V1 geschlossen, und die Wirkung der Pumpe pflanzt sich durch die Rohrleitung r g zu den einzelnen Schmiergefäfsen O fort. Das

Claims (1)

  1. eingeschaltete Ventil v3 bezw. v& , Fig. 7, läfst nur einen bestimmten Unter- bezw. Ueberdruck eintreten. Fig. 5 zeigt die Pumpenventile v2 für Unter-, Fig. 6 für Ueberdruck. Beim Stillstande wird durch die Feder f das Ventil V1 geöffnet und Druckausgleich in der Leitung herbeigeführt.
    Patenτ-Anspruch:
    Eine Schmiervorrichtung, gekennzeichnet durch die Verbindung folgender beiden Einrichtungen mit einander:
    Anordnung eines Gehäuses G, welches von der das Ventil V öffnenden und schliefsenden biegsamenPlatteiWdicht verschlossen ist; Anordnung einer Vorrichtung, durch welche von der im Gange befindlichen Maschine eine Luftverdünnung oder Luftverdichtung im Innern des Gehäuses G hervorgerufen wird, so dafs das Austrittsventil V nur während des Betriebes der zu schmierenden Theile geöffnet, beim Anhalten aber durch selbsttätig eintretenden Druck wieder geschlossen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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