DE552019C - Schaltung zur Vermeidung von Hochfrequenzverlusten in Anodenschutzwiderstaenden bei Gegentaktsendern - Google Patents

Schaltung zur Vermeidung von Hochfrequenzverlusten in Anodenschutzwiderstaenden bei Gegentaktsendern

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DE552019C
DE552019C DET38145D DET0038145D DE552019C DE 552019 C DE552019 C DE 552019C DE T38145 D DET38145 D DE T38145D DE T0038145 D DET0038145 D DE T0038145D DE 552019 C DE552019 C DE 552019C
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push
circuit
high frequency
avoid high
protection resistors
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DET38145D
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Telefunken AG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/02Transmitters
    • H04B1/04Circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description

Bekanntlich treten bei Wasserkühlröhren bei hohen Anodenspannungen gelegentlich Röhrenüberschläge auf. Damit bei diesen Überschlägen die Röhre nicht beschädigt wird, muß der Strom bei Überschlag begrenzt werden, was z. B. durch, in der Anodenleitung liegende sogenannte Anodenschutzwiderstände geschehen kann. In diesen Widerständen tritt naturgemäß ein Gleichspannungsabfall und damit Gleichstromverlust auf. Hochfrequenzverluste können durch hochfrequente Überbrückung der Schutzwiderstände auf ein unschädliches Maß herabgedrückt werden,, indem in bekannter Weise der über die Hochfrequenzdrossel D (Fig. 1) fließende Hochfrequenzstrom durch, den Kondensator C2 oder durch Serienschaltung von C1 und C3 gegen Kathode abgeleitet wird. Hierbei wird meist C1 groß gegen C2 und C3 gewählt. Diese Überbrückung ist aber anderseits im Interesse der Unterdrückung von gewissen Störwellen, die über die Gleichspannungs-EMK laufen, unerwünscht, da ohne hochfrequente Überbrückung die Anodenschutzwiderstände in diesem Störwellenkreis liegen, die Störwellen damit also unterbinden. Bei einer Schaltung nach Fig. 1 ist es aber nicht möglich, ohne hochfrequente Überbrückung Hochfrequenzverluste in den Anodenschutzwiderständen ganz zu vermeiden. Eine der Fig. 1 analoge Anordnung für Gegentaktsender zeigt Fig. 2. Auch hier ist wieder der Nachteil vorhanden, daß die Schutzwiderstände für diejenige Störwelle, deren Bahn über die Maschinenschutz-
kapazität C1 verläuft, überbrückt sind. Dieser Nachteil kann erfindungsgemäß bei gleichzeitiger hochfrequenter Überbrückung für die Grundwelle dadurch vermieden werden, daß die Mitte der beiden Kondensatoren C2, die in diesem Falle dann zu einem einzigen Kondensator zusammengefaßt werden können, nicht mehr an Kathode gelegt wird (Fig. 3). Gleichzeitig ergibt sich, durch diese Schaltung eine Verbilligung der Kondensatoren C2, da diese betriebsmäßig nun keine Gleichspannung mehr führen, während sie im Falle der Schaltung nach Fig. 2 dauernd an der vollen Gleichspannung liegen. Diese Kondensatoren müssen lediglich für eine Prüfspannung gleich der Anodengleichspannung gebaut werden, da diese Spannung an den Kondensatoren infolge eines Röhrenüberschlages auftritt. Bei Verwendung von mehreren parallelen Röhren pro Seite des Senders werden die Drosseln je zweier gegenüberliegender Röhren durch einen Kondensator zusammengefaßt, wie es z. B. Fig. 4 für zwei Röhren pro Seite zeigt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    60
    Schaltung zur Vermeidung von Hochfrequenzverlusten in Anodenschutzwiderständen bei Gegentaktsendern, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzuführungs- ^PrL drosseln je zweier gegenüberliegender Röh- 65 ■ ren oder Röhrengruppen mit ihren von der Anode abgewandten Enden direkt über einen Kondensator verbunden sind.
    *) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
    Werner Buschbeck in Berlin.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    HERUM. GEDRUCKT IN DER KEICH5DRUCKEKE!
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