DE550772C - Hydraulische Bremse fuer Schienenfahrzeuge - Google Patents
Hydraulische Bremse fuer SchienenfahrzeugeInfo
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- DE550772C DE550772C DE1930550772D DE550772DD DE550772C DE 550772 C DE550772 C DE 550772C DE 1930550772 D DE1930550772 D DE 1930550772D DE 550772D D DE550772D D DE 550772DD DE 550772 C DE550772 C DE 550772C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61H—BRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
- B61H7/00—Brakes with braking members co-operating with the track
- B61H7/02—Scotch-blocks, skids, or like track-engaging shoes
- B61H7/04—Scotch-blocks, skids, or like track-engaging shoes attached to railway vehicles
- B61H7/06—Skids
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61H—BRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
- B61H1/00—Applications or arrangements of brakes with a braking member or members co-operating with the periphery of the wheel rim, a drum or the like
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist eine hydraulisch betätigte Klotzbremse für Schienenfahrzeuge,
deren besonderes Kennzeichen in der Anordnung des Druckzylinders liegt. Bei den schon bekannten hydraulisch betätigten
Klotzbremsen besteht durchweg der Nachteil, daß beim Anpressen des Klotzes an das Rad
oder auf die Schiene durch die dann auftretenden großen Anpreßkräfte der Zylinder
Klemmungen ausgesetzt wird, die dann sehr leicht zu Störungen, wenn nicht völligem Versagen
der Bremse führen können, besonders ■dann, wenn im Laufe der Zeit durch diese
Klemmungen die beweglichen Teile, Kolben usw., sich abnutzen. Ein weiterer Nachteil
dieser Anordnungen ist der, daß die hydraulischen Teile infolge dieser Beanspruchungen
sehr stark und damit schwer und auch teuer ausfallen, wodurch die zeitgemäße, wirtschaftliche
Bauweise natürlich sehr erschwert ist.
Alle diese Nachteile vermeidet die Erfindung grundsätzlich dadurch, daß der den
Bremsklotz anpressende Druckzylinder keinerlei feste Verbindung mit irgendeinem durch den Bremszylinderwiderstand beanspruchten
Teil der Bremsanlage benutzt, sondern derart unmittelbar und verschiebbar im Bremsklotzhalter, Bremsschuh o. dgl. gelagert
ist, daß er lediglich nur in axialer Richtung durch den Flüssigkeitsdruck belastet wird.
Der Zylinder kann deshalb sehr leicht und wenig platzbeanspruchend gehalten werden;
er wird damit billig und als Ersatzstück vorteilhaft, wobei durch die günstige Beanspruchung
ein Ersatz viel seltener ist als bei den bekannten Anordnungen.
Eine beispielsweise Ausführung des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt,
und zwar zeigt:
Abb. ι einen Schnitt durch die an dem Rad wirkende Klotzbremse,
Abb. 2 einen Grundriß zu Abb. 1,
Abb. 3 einen Schnitt durch die als Schienenbremse wirkende Anordnung,
Abb. 4 den hydraulischen Zylinder mit Kolben für sich und in vergrößertem Maßstab.
Nach Abb. 1 und 2 ist α der Klotz, der in
bekannter Weise mit einem Träger b verbunden ist, um bei Abnutzung leicht ersetzt
werden zu können, ohne daß man weitere Arbeiten an der Bremse vornimmt. Der Träger
ist mit einem Zapfen c versehen, der hohl ausgebildet ist. Dieser Zapfen führt sich in
einem Lager d, das mit dem Rahmen e des Fahrzeuges verbunden ist. Diese Führung
des Klotzträgers nimmt die bei der Bremsarbeit am Umfang des Rades f entstehende
Kraft P auf, die bestrebt ist, den Klotzträger b mitzunehmen.
In der Bohrung des Zapfens c befindet sich der Zylinder f, der in Abb. 4 vergrößert dargestellt
ist. Der Zylinder selbst enthält den Kolben g, der an seinem äußeren Ende einen
Anschlagt trägt, durch den einerseits die Lage des Kolbens g im Zylinder f, andererseits
die des Zylinders selbst in der Bohrung des Trägerzapfens c begrenzt wird. Das
andere Ende des Zylinders stößt an die Lasche i, die an den Rahmen e angeschraubt
ist. Eine Feder k bewirkt, daß diese beiderseitige Begrenzung des Zylinders immer aufrechterhalten
bleibt. Wird die Laschef entfernt, so kann der Zylinder/ ohne weiteres
durch eine im Träger befindliche öffnung ausgebaut werden, was für ein leichtes Auswechseln
des Zylinders von Wichtigkeit ist. ίο Bei / wird die Druckflüssigkeitsleitung angeschlossen,
die andererseits mit einer beliebig betätigten Druckpumpe verbunden ist.
Die Schraube m dient zur Entfernung der Luft aus dem Zylinder f.
In der Ruhelage wird der Bremsklotz durch die zwischen Lager d und Träger b eingeschalteten
Federn η zurückgezogen, bis die Schulter 0 des Trägers an dem Lager zur
Anlage kommt. Eine Nachstellvorrichtung an ao sich bekannter Art ist in dem Ausführungsbeispiel bei r vorgesehen.
Wird nun bei / Druckflüssigkeit eingeführt, so wird der Kolben g an den Tragkörper und
damit der Klotz α an das Rad ζ angepreßt, weil andererseits der Zylinder f durch die
Lasche i verhindert ist, sich zu bewegen. An Stelle der Lasche i kann auch das Lager d so
ausgebildet sein, daß dieses den Zylinder an den Bewegung nach außen hindert. Sinngemäß kann die beschriebene Anordnung
auch als Schienenbremse Verwendung finden, wofür die Abb. 3 eine beispielsweise Ausführung darstellt. Ein Klotze ist auch
hier, wie oben, leicht auswechselbar mit dem Träger t verbunden, der wieder in einem
Lager u geführt wird. Der in diesem Lager befindliche Zylinder mit Kolben entspricht
genau der schon genannten Ausführung nach Abb. 4, ebenso die Lasche ν zur Begrenzung
des Zylinders nach außen. Als Rückzugfeder für den Bremsklotz dient hier die zentral angeordnete
Feder w.
Wird in den Zylinder Druckflüssigkeit eingeführt, so preßt der Kolben den Bremsklotz
5 nach Überwindung des Spielraums χ an die Schiene y. Für den Verschleiß des
Klotzes ist wieder eine selbsttätige Nachstellvorrichtung r vorgesehen.
Sowohl bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. ι als auch dem nach Abb. 2 bleibt der
Zweck des Erfindungsgegenstandes unverändert, wenn Bremsklotz und Träger nicht
getrennt, sondern zu einem Stück vereint angeordnet werden.
Claims (1)
- Patentanspruch rHydraulische Bremse für Schienenfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckzylinder (/) unmittelbar und verschiebbar in dem zur Anpressung an die Bremsfläche gelangenden Bremsklotzhalter, Bremsschuh o. dgl. gelagert ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE550772T | 1930-09-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE550772C true DE550772C (de) | 1932-05-19 |
Family
ID=6562800
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930550772D Expired DE550772C (de) | 1930-09-19 | 1930-09-19 | Hydraulische Bremse fuer Schienenfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE550772C (de) |
-
1930
- 1930-09-19 DE DE1930550772D patent/DE550772C/de not_active Expired
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