DE550636C - Verfahren zur Herstellung von Henkelgriffen fuer Toepfe u. dgl. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Henkelgriffen fuer Toepfe u. dgl.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung· von Henkelgriffen für Töpfe
u. dgl. sowie deren Deckel.
Die Griffe von Töpfen (Kochgeschirr o. dgl.) und deren Deckeln, die aus Eisen, Stahl,
Kupfer, Messing, Aluminium o. dgl. hergestellt sind, bestehen aus gestanzten Teilen,
deren entsprechend gestaltete und abgebogene Enden durch Vernietung am Topf oder Deckel befestigt sind.
Zur Herstellung derartiger Griffe ist ein Metallstück von einer Breite erforderlich,
welches der größten Breite des Griffteils entspricht. Der Griff selbst wird nicht zu breit
gehalten, um eine bequeme Handhabung zu ermöglichen. Dagegen müssen die beiden Befestigungslaschen genügend breit sein, um
eine sichere Befestigung zu ermöglichen.
Hierdurch entsteht bei der Herstellung der Griffe größerer Abfall, der dadurch den Griff
verteuert.
Ferner besitzen solche Griffe den Nachteil, daß sie nur aus dünnem, scharfkantigem
Material bestehen, das, zumal bei größeren Geschirrstücken, deren Handhabung beeinträchtigt.
Das neue Verfahren betrifft die Herstellung derartiger Griffe in einer neuen Art. Die
Kosten dieser Griffe werden nicht nur erheb-Hch herabgesetzt, da hierfür unter Umständen
sonst als Abfall unverwendbare Rohrstücke benutzt werden können, sondern die Griffe selbst haben eine viel zweckmäßigere,
die Handhabung des Geschirrs erleichternde Form. Die scharfen, sich in die Hand einschneidenden
Kanten sind vermieden, der Griff ist an den Kanten stärker und von einer sich der Hand vorteilhaft anschmiegenden
Form.
Zur Erläuterung des Verfahrens ist in der Zeichnung die Herstellung eines Geschirrgriffes
und eines Deckelgriffes als Beispiel in einigen Arbeitsstufen dargestellt.
Zur Herstellung der Griffe werden nahtlose Rohrstücke des betreffenden Materials
(Eisen, Stahl, Kupfer, Messing, Aluminium o. dgl.) verwendet.
Wie Abb. 1 zeigt, wird zur Herstellung eines Deckelgriffes dieses Rohrstück im mittleren
Teil ι durch Hämmern eingezogen, so daß an beiden Enden die Teile 2 und 3 in
ihrer ursprünglichen Form stehenbleiben. Das so vorbereitete Rohrstück wird nun an
den Übergangsstellen der Teile 2 und 3 zu den eingezogenen Enden des Teiles 1 auf das
halbe Rohr eingesägt.
Die beiden Endstücke 1, 2 werden dann noch aufgeschlitzt und werden die dadurch
entstehenden Lappen auseinandergebogen, so daß flache Platten entstehen (Abb. 3), die
später die Befestigungslaschen bilden. Hierauf wird das mittlere Rohrstück 1 flachgehämmert,
und zwar zweckmäßig in der Weise, daß links und rechts verstärkte Rippen verbleiben
(Abb. 4).
Die beiden Endplatten werden der gewünschten Form der Befestigungslaschen entsprechend
geformt und mit einer oder meh-
reren Durchbohrungen zur Befestigung an dem Deckel versehen.
Nach etwa notwendiger weiterer Bearbeitung des Stückes (Polieren o. dgl.) wird
dieses dann in die passende Grifform gebogen (Abb. s).
Das Abbiegen der Befestigungslaschen erfolgt nach der den Einschnittsstellen entgegengesetzten
Seite, so daß die Enden 4, 5 des mittleren zusammengedrückten Rohrstückes nach
Befestigung des Griffes am Deckel gegen diesen liegen und von den Befestigungslaschen
abgedeckt werden.
Die Herstellung eines Geschirrgriffes wird in gleicher Weise ausgeführt. Es wird aber
nur das eine Ende des mittleren Teiles durch Hämmern eingezogen (Abb. 6) und erfolgt
das Einsägen und Aufschlitzen zur Bildung der beiden Endstücke 2, 3 von entgegengesetzten
Seiten des Rohrstückes (Abb. 7).
Die beiden Endstücke werden nach Flachhämmern des Mittelteiles in der bei der Herstellung
eines Deckelgriffes angegebenen Weise und Formung der Laschen (Abb. 8) nach entgegengesetzten Seiten umgebogen, so
daß der fertige Griff entsteht (Abb. 9). Durch das wechselseitige Einsägen und Aufschlitzen
des Rohres liegen auch bei diesem Griff die Enden 4, 5 des mittleren zusammengedrückten
Rohrstückes gegen die Wandung des Topfes 0. dgl. an.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Verfahren zur Herstellung von Henkelgriffen für Töpfe u. dgl. sowie deren Deckel, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden eines Rohrstückes in bestimmten Abständen bis auf das halbe Rohr eingesägt, aufgeschlitzt und dann auseinandergebogen werden, der mittlere Rohrteil flachgehämmert und das so gebildete Stück zum Griff geformt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Rohrteil (1) zunächst an einem oder an beiden Enden durch Hämmern eingezogen wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsägen zur Bildung der Befestigungslaschen je nach Stellung der Befestigungslaschen auf derselben Hälfte des Rohrstückes oder auf entgegengesetzten Seiten erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE550636T | 1930-09-28 |
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| DE550636C true DE550636C (de) | 1932-05-24 |
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|---|---|---|---|
| DE1930550636D Expired DE550636C (de) | 1930-09-28 | 1930-09-28 | Verfahren zur Herstellung von Henkelgriffen fuer Toepfe u. dgl. |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE550636C (de) |
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1930
- 1930-09-28 DE DE1930550636D patent/DE550636C/de not_active Expired
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