DE550135C - Herstellung von Gussstuecken aus Lagermetall-Legierungen - Google Patents

Herstellung von Gussstuecken aus Lagermetall-Legierungen

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DE550135C
DE550135C DE1930550135D DE550135DA DE550135C DE 550135 C DE550135 C DE 550135C DE 1930550135 D DE1930550135 D DE 1930550135D DE 550135D A DE550135D A DE 550135DA DE 550135 C DE550135 C DE 550135C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C9/00Alloys based on copper
    • C22C9/08Alloys based on copper with lead as the next major constituent
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/02Parts of sliding-contact bearings
    • F16C33/04Brasses; Bushes; Linings
    • F16C33/06Sliding surface mainly made of metal
    • F16C33/12Structural composition; Use of special materials or surface treatments, e.g. for rust-proofing
    • F16C33/121Use of special materials
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
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Description

  • Herstellung von Gußstücken aus Lagermetall-Legierungen Das Patent 528 Bär hat ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von einem oder mehreren Einzelstücken im Schleuderguß zum Gegenstand. Das Verfahren führt unter Vermeidung der Entmischung und Zonenbildung zu einem im wesentlichen gleichmäßigen Gefüge. Ebenso wird das schädliche Aussaigern innerhalb des Gußstückes unterbunden.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich in Erweiterung der im Hauptpatent niedergelegten Erkenntnis darauf, Gußstücke aus einer Legierung mit Kupfer als Grundmetall herzustellen, die einen hohen Prozentsatz von mit Alkali- oder/und Erdalkalimetallen vergütetem Blei enthält.
  • Es sind bereits Verfahren zur Herstellung von Legierungen bekannt geworden, die Kupfer neben Zink und Zinn enthalten. Man hat auch bereits Versuche unternommen, um solche Legierungen nach anderem als dem Sandgußverfahren herzustellen. So gibt es beispielsweise ein Verfahren, das eine Vereinigung eines Gußv erfahrens mit einem Prägeverfahren darstellt. Ferner hat man Ringe- und Getriebeflanschen in einer Schleuderform hergestellt. Die Erfindung bringt den bisher vorgeschlagenen Verfahren gegenüber insofern etwas Neues und infolgedessen einen beträchtlichen technischen Fortschritt, als es sich um die Erzeugung von Bleibronzen handelt, deren wesentlicher Legierungsbestandteil in einem Zusatz von Alkali- oder Erdalkalimetallen besteht, und zwar stellen diese Alkalizusätze im Verhältnis zum Kupfer als Grundmetall nur einen sehr geringen Prozentsatz dar. Die Untersuchungen der nach diesem Gußverfahren hergestellten Gußkörper haben gezeigt, daß in dem fertigen Guß die in der Ausgangslegierung enthaltenen Bestandteile an Alkali und Erdalkali ebenfalls vorhanden sind. Die auffallende und überraschende Verbesserung der mechanischen und metallurgischen Eigenschaften der Gußkörper sind auf diesen nachweisbaren Gehalt an derartigen Zusätzen zurückzuführen. Das Gefügebild zeigt eine sehr feine und gleichmäßige Verteilung der Legierungsbestandteile untereinander, ein Vorzug, der durch das zur Anwendung gelangende Gußverfahren des Hauptpatents bedingt wird.
  • Andere Schleuder- oder Preßgußverfahren haben sich nicht in gleicher Weise wie das Verfahren des Hauptpatents für die Erzeugung der vor@egenden--Legieregen als geeignet erwiesen. Es_ ist- -bekannt, daß Legierungen mit Zusätzeh--von -Aikali- bzw. Erdalkali-, metallen unter Beobachtung besonderer Maßnahmen ,gegossen werden müssen, weil sonst die Zusätze verbrennen oder im Wege der Entmischung vermittels der Zentrifugalkraft aus der Legierung wegen ihres geringen spezifischen Gewichts entfernt werden.
  • Sofern bereits in der Literatur darauf -hingewiesen wurde, daß es zweckmäßig ist, hochbleihaltige Lagermetalle im Schleuderguß zu vergießen, so enthalten diese Ausführungen keine näheren Angäben über das am zweckmäßigsten anzuwendende Verfahren. Insbesondere ist an diesen Stellen nichts über
    tenstlsches Merkmal in einem Zusatz von Alkali- und Erdalkalimetallen besteht. Gerade die Verarbeitung von alkali- und erdalkalihaltigen Lagermetallen bereitet besondere Schwierigkeiten. Bei Benutzung einer Bleibronze ohne solche Alkali- oder Erdalkalizusätze ist die Ausbildung einer sehr feinen Struktur in Frage gestellt. Das Blei füllt vielmehr die Hohlräume zwischen den zuerst ,erstarrenden Rotmetallen aus, wobei die Orientierung der Bleitröpfchen durch die Rotmetallerstarrung beeinflußt wird.
  • Gerade nach dieser Richtung hin, d. h. also nach der Orientierung der Rotmetallkristalle, bringt die Anwendung des Verfahrens nach dem Hauptpatent eine überraschend günstige Beeinflussung auch der sich bildenden Bleialkali- bzw. Bleierdalkalimischkristalle. Diese Kristalle .erhalten eine nadelförmige Ausbildung und sind mit größter Regelmäßigkeit zwischen den Rotmetallkristallen eingebettet.
  • Das Verfahren des Hauptpatents hat sich überraschenderweise als geeignet erwiesen, diesen Nachteilen entgegenzuwirken. Statt der Entmischung befördert das Verfahren des Hauptpatents die Vermischung und führt somit zu den nachgewiesenen verbesserten Gefügebildern.
  • Die Verwendung von Alkali- und Erdalkalimetallen in der Legierungstechnik ist wiederholt beschrieben; auch sind Legierungen dieser Art an sich bekannt. So ist z. B. eine Bronze vorgeschlagen worden, die 70,00 % Cu, 5,00% Sn, 24,64% Pb, o,16% Ca, 0,200'o Na enthält. An Stelle oder neben Zinn kann auch Zink in dieser Legierung zur Verwendung gelangen. Eine derartige Legierung hat beispielsweise die nachstehende Zusammensetzung: 62,8 bis 46,2 % Cu, 4 bis 8 % Sn, 3 bis i o 0!o Zn, 3 o bis 3 5 % Pb, o, i bis o,5 % Erdalkali, o, i bis o,3 % Na.
  • Diese Legierungen zeichnen sich gegenüber solchen Bleibronzen, die ohne Zusatz von Alkali- oder/und Erdalkalimetallen hergestellt sind, durch eine Verbesserung ihrer physikalischen und mechanischen Eigenschaften aus; sie besitzen neben ausreichender Härte eine gute Plastizität, hohe Druckfestigkeit und günstige Gleitfähigkeit.
  • Versuche haben gezeigt, daß sich diese Eigenschaften noch wesentlich verbessern lassen, wenn die Herstellung des Gußstückes nach dem Verfahren des Hauptpatents erfolgt. So wird die Gefügedichte und damit die mechanische Festigkeit und Stauchfähigkeit gegenüber den beispielsweise im Sandguß hergestellten Formstücken wesentlich gesteigert. Dies hängt damit zusammen, daß die Verteilung der Legierungskomponenten bei Verhinderung des Aussaigerns der dazu neigenden Metalle eine, wie die Körnung zeigt, gleichmäßigere und innigere ist.
  • Die Anwendung des Verfahrens des Haupt-Patents gestattet es, bei gleichbleibenden Eigenschaften der nach diesem Verfahren hergestellten Gußstücke gegenüber den nach anderen - beispielsweise im Sandguß - hergestellten eine verhältnismäßige Erhöhung des Bleigehaltes vorzunehmen.
  • Der Legierung können einige Prozente Nickel zur Erzielung einer besseren Homogenität zugesetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anwendung des Verfahrens nach Patent 528 881 auf die Herstellung von Gußstücken aus Lagermetall-Legierungen, die neben Kupfer, Zinn und Zink etwa 2o bis 40 % Blei und bis zu etwa 2 % Alkali-oder Erdalkalimetalle enthalten.
DE1930550135D 1929-12-04 1930-05-11 Herstellung von Gussstuecken aus Lagermetall-Legierungen Expired DE550135C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP61802A DE528881C (de) 1929-12-04 1929-12-04 Verfahren zur gleichzeitigen Herstellung von zwei oder mehreren Gussstuecken durch Schleuderguss
DE550135T 1930-05-11

Publications (1)

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DE550135C true DE550135C (de) 1932-05-10

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DE1930550135D Expired DE550135C (de) 1929-12-04 1930-05-11 Herstellung von Gussstuecken aus Lagermetall-Legierungen

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