DE549577C - Reduzierventil - Google Patents

Reduzierventil

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DE549577C
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valve
piston
pressure
reducing valve
axial direction
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/10Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a piston or plunger

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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 29. APRIL 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47 g GRUPPE
Guilhermo Rehn in Berlin-Charlottenburg Reduzierventil
Zusatz zum Patent 522013
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. September 1930 ab Das Hauptpatent hat angefangen am 15. Oktober 192g.
Die Erfindung betrifft die Verbesserung eines Reduzierventils nach Patent 522 013, insbesondere für unter Druck stehende Wasserleitungen, dessen Ventilkörper durch einen Gegenkolben entlastet ist und bei dem im Ventilgehäuse eine den hinter dem Ventil erwünschten Druck erzielende konstante Drosselung vorgesehen ist.
Es ist bei unter Druck stehenden Leitungen für Flüssigkeiten und Gase mitunter notwendig, den Druck zu verringern und hohe Druckunterschiede an bestimmten Stellen zu verhindern. Man hat vorgeschlagen, hierzu Reduzierventile einzubauen. Bei bekannten Reglern wird indessen der Durchflußstrom zu oft mehrfachem Richtungswechsel gezwungen, so daß der Druck weiter als erwünscht herabgemindert wird und eine gewisse Unregelmäßigkeit festzustellen ist. Wird der Regler beispielsweise für einen gleichmäßigen Druck von 4 Atm. eingestellt, so kann man an der Ausflußmündung häufig einen Druck von kaum 2 Atm. feststellen. Die Bedürfnisse der Praxis gehen indessen dahin, hin-
*5 ter dem Ventil einen möglichst gleichmäßigen, auf der erwünschten Höhe bleibenden Druck aufrechtzuerhalten.
Die Drosselung wird hier wie beim Hauptpatent durch eine entsprechende Bemessung
des Ringraumes zwischen der den Ventilkörper tragenden Stange und dem Ventilsitz erreicht. Das Ventil nach Patent 522 013 ist jedoch senkrecht zu dem Wassereinflußstützen angeordnet, so daß durch den plötzlichen Richtungswechsel Druckverluste entstehen.
Erfindungsgemäß besteht die Verbesserung des Reduzierventils nach dem Hauptpatent darin, das Ventil, wie es bei Absperrorganen anderer Art schon bekannt ist, als Schrägsitzventil zu bauen.
Die Erfindung bezweckt also, dieses Mittel der schrägen Anordnung auch bei den Regelventilen nach Art des Hauptpatentes zu benutzen, und zwar zu dem neuen Zweck, einen unbehinderten, durch keinen Richtungs-Wechsel gestörten, glatten Durchfluß zu erzielen und Druckverluste an der Ausflußmündung zu vermeiden. Gleichzeitig soll verhindert werden, daß durch Wassersteinablagerung u. dgl. der zuverlässige Arbeits- gang und der Wirkungsgrad beeinträchtigt wird.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung irn Längsschnitt durch das Ventil und in Seitenansicht dargestellt.
Danach wird das Ventilgehäuse so gestaltet, daß die Anschluß stutzen α und a1 in Achsenrichtung liegen, während der dritte Stutzen a? zur Führung des Gegenkolbens b der Erfindung gemäß schräg, d. -h. im Winkel
zu der Achsenrichtung der Anschlußstutzen a und a1 angesetzt ist. Nach unten erhält das Ventilgehäuse einen die Verlängerung des Teiles o3 bildenden Ansatz α4, der durch einen Verschlußdeckel as geschlossen ist.
Tn dem Teil as führt sich der Gegenkolben b, der sich in seinem unteren Teil in die Ventilkammer a2 fortsetzen kann. und als Ventilträger dient. Die Abflußleitung α1 schließt ίο sich von der einen, die Zuflußleitung α von der anderen Seite an den schräg gelegten Ventilsitz an, während der Ventilkörper e z. B. über einem Zapfen e1 verschiebbar an dem unteren Ende der abgesetzten Stange des Gegenkolbens b festsitzt.
Selbstverständlich kann diese Führung des Ventiles und der Kolbenstange b auch in anderer Weise durchgeführt werden.
Da es bei einer langen Kolbenführung ao leicht vorkommt, daß sich Wasserstein zwischen Kolbenrand und Gehäuse ansetzt, zumal wenn der Kolben wie hier dauernd mit Wasser in Berührung steht und dadurch die Wirkungsweise des Ventiles beeinträchtigt wird, ist zweckmäßig die obere Führung des Gegenkolbens hinter eine Manschette c zu legen, hinter der die Feder h angeordnet ist. Diese legt sich innerhalb der Ausbohrung des Stutzens a3 hinter den Gegenkolben mit ihrem einen Ende gegen eine die Dichtungsklappe c haltende Führungsscheibe, mit dem anderen Ende gegen die Schraubenkappe d, die wiederum mit Luftlöchern versehen ist. Der Gegenkolben b ragt mit seinem in der Schraubenkanne d verschiebbaren Zapfen k durch die Kappe und wird mit dem Ventil e durch eine Stellmutter k1 einstellbar gemacht. Ein Ecken des schrägliegenden Kolbens ist durch die Führung verhindert. Man kann die untere Führung des Ventiles e über dem Zapfen e1 oder an dem Deckel a5 überhaupt fortfallen lassen und, wie in Fig. 1 gezeigt, die Schraubenkappe d mit einer zentralen Führungshülse oder einem die Gegenkolbenstange k führenden, nach innen ragenden Rohransatz versehen, in dem sich die Stange verschieblich führt, so daß auch hierdurch ein Ecken verhindert wird.
Man kann unabhängig von dem jeweiligen Druck in der Zuleitung das Ventil für einen ganz bestimmten Druck hinter dem Ventil einrichten, während aber bei einer senkrechten Anordnung des Ventilsitzes auch nach der Einstellung eine erhebliche Druckverminderung stattfindet, unterbleibt eine wesentliche Druckverminderung infolge des glatten ununterbrochenen Wasserdurchganges,

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Reduzierventil, insbesondere für unter Druck stehende Wasserleitungen nach Patent 522 013, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschluß- und Abflußstutzen (a, a1) des Ventilgehäuses in einer Achsenrichtung liegen, während das Ventil in an sich bei anderen Ventilen bekannter Weise als Schrägsitzventil ausgebildet ist und demgemäß der Führungsstutzen für den . Gegenkolben im Winkel zur Achsenrichtung geneigt angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930549577D 1930-09-20 1930-09-20 Reduzierventil Expired DE549577C (de)

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