DE549409C - Vorrichtung zum einzelnen Ausruecken der reihenweise angeordneten und von einer gemeinsamen Welle angetriebenen Schleudern fuer die Kunstseidenspinnerei - Google Patents

Vorrichtung zum einzelnen Ausruecken der reihenweise angeordneten und von einer gemeinsamen Welle angetriebenen Schleudern fuer die Kunstseidenspinnerei

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DE549409C
DE549409C DEM110322D DEM0110322D DE549409C DE 549409 C DE549409 C DE 549409C DE M110322 D DEM110322 D DE M110322D DE M0110322 D DEM0110322 D DE M0110322D DE 549409 C DE549409 C DE 549409C
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GUSTAV MICKLISCH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B9/00Drives specially designed for centrifuges; Arrangement or disposition of transmission gearing; Suspending or balancing rotary bowls
    • B04B9/08Arrangement or disposition of transmission gearing ; Couplings; Brakes

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum einzelnen Ausrücken der reihenweise angeordneten und von einer gemeinsamen Welle angetriebenen Schleudern für die Kunstseidenspinnerei Die Erfindung bezieht sich auf reihenweise angeordnete Spinnschleudern für Kunstseide, die von einer gemeinsamen Welle angetrieben werden. Durch die vorliegende Anordnung kann Jede Schleuder für sich unabhängig von den anderen sowohl mittels Elektromagneten aus- und eingerückt als auch bei Stromunterbrechung von Hand in seitlicher Richtung um einen feststehenden senkrechten Bolzdn geschwenkt werden, wodurch sie entweder vom Antrieb entfernt tder mit diesem in Eingriff gebracht werden kann. Dadurch wird ein leichtes Auswechseln der Schleuder ermöglicht.
  • Eine beispielsweise Ausführung der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Fig. t zeigt in schematischer Darstellung die Schleuder k in Arbeitsstellung, den Elektromagneten g als Bremse außer Betrieb und die selbsttätig wirkende Bremse h außer Betrieb.
  • Fig. 2 zeigt die Schleuder k außer Betrieb, den Elektromagneten g als Bremse in Betrieb und die selbsttätig wirkende Bremse h außer Betrieb.
  • Fig. 3 zeigt die Schleuder k außer Betrieb, den Elektromagneten g als Bremse außer Betrieb und die selbsttätig wirkende Bremse k in Betrieb.
  • Fig. 4 und 5 zeigen in schematischer Darstellung die Schleuder in von Hand ein- und ausgeschwenkter Stellung in Draufsicht. Die Schleudern k haben eine gemeinsame Antriebswelle a. Jeder Schleuderrahmen b ist für sich an einem feststehenden senkrechten Bolzen c befestigt und in waagerechter Richtung um dieselbe drehbar. Gemäß-der Erfindung wird der Wirtel d in Arbeitsstellung selbsttätig mittels auf dem Schleuderrahmen b angebrachten einstellbaren Federbolzens e, welcher seinen Widerstand an dem auf der Gestellwand festsitzenden Kugelbolzen x findet, an das Reibrad f angepreßt.
  • Die Einzelausschaltung der Schleuder geschieht bei Dauerbetrieb mittels des eingebauten Elektromagneten g durch Einschalten des Stromes -und'. dadurch bedingtem Abheben des Wirtels d vom Reibrad f unter gleichzeitiger Bremsung zwischen der Oberfläche des Wirtels d und der Unterfläche des Elektromagneten g (s. Fig: 2).
  • Die Einzeleinschaltung der Schleuder k geschieht durch Ausschalten des Stromes des Elektromagneten g und dadurch bedingten Fallenlassens des Wirtels d auf das Reibrad f mit- Unterstützung eines schwachen Druckes der Feder o.
  • Können die Schleudern z. B: bei Stromunterbrechung elektrisch nicht angetrieben werden, so erfolgt die Außerbetriebsetzung derselben von Hand durch Abziehen der Schleuder vom Reibrad f in seitlicher Richtung um den feststehenden Bolzen c. Dabei springt der Federbolzen e auf die entgegengesetzte Seite des auf der Gestellwand festsitzenden Kugelbolzens x (s. Fig. 3 und 5) Dadurch wird auch bei Stillstand der Maschine bzw. der Schleuder das bekannte Flächenbilden auf dem Wirtel d und das dadurch hervorgerufene schädliche Schlagen unmöglich gemacht.
  • Gleichzeitig mit dem Ausschwenken der Schleuder tritt eine auf dem Bolzen c befindliehe feststehende Bremse h selbsttätig in Wirkung dadurch, daß die Bremsscheibe n der Schleuder an den Bremsbolzen h angepreßt wird. Die Schleuder wird auch in dieser Stellung durch die Vorrichtung e gehalten. Die Einschaltung der Schleuder von Hand wird durch die entgegengesetzte Bewegung der Schleuder bewirkt. Hierbei springt der Federbolzen e über den feststehenden Kugelbolzen x wieder in seine alte Stellung.
  • Der feststehende Bolzen c ist auch als Träger des Schutzmantels i für den Spinntopf k ausgebildet Auf dem Schleuderrahmen b ist gleichzeitig ein Stift d vorgesehen zur steten Zentrierung des Schutzmantels i, sei es in ein-oder ausgerückter Stellung der Schleuder k. Dieser Stift l ist außerdem mit einer Nase m versehen, der ein Steigen des Spinntopfes k verhütet.
  • Die Abnutzung des Wirtels d und der Bremse h wird ausgeglichen durch den seitlichen federnden Druck des Federbolzens e.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum einzelnen Ausrükken der reihenweise angeordneten und von einer gemeinsamen Welle angetriebenen Schleudern für die Kunstseidenspinnerei, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schleuder durch Lösen des Antriebes sowohl mittels eines Elektromagneten (g) als auch bei Stromunterbrechung von Hand durch Abschwenken des Spinntopfes ausrückbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schleuder auf einem Rahmen (b) gelagert ist, welcher um einen feststehenden, senkrechten Bolzen (c) schwenkbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der feststehende Bolzen (c) als Träger des Schutzmantels (i) und der beim Ausschwenken der Schleuder selbsttätig in Wirkung tretenden Bremse (h) ausgebildet ist.
  4. 4.. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine einstellbare federnde Anpreßvorrichtung (e) einerseits zum Anpressen des Wirtels (d) an das Reibrad (f) und anderseits zum Anpressen der Bremsscheibe (n) an die feststehende Bremse (1i) vorgesehen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die Anpreßvorrichtung aus einem einstellbaren Federbolzen (e) besteht, der auf dem Schleuderrahmen (b) befestigt, ist, und der dazugehörige kuglige Gegenbolzen (x) fest auf der Gestellwand sitzt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Rahmen (b) ein Bolzen (l) zum Zentrier ren der Schleuder angebracht ist. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (l) mit einer Nase (m) versehen ist, um ein Steigen des Spinntopfes (k) zu verhüten.
DEM110322D 1929-05-29 1929-05-29 Vorrichtung zum einzelnen Ausruecken der reihenweise angeordneten und von einer gemeinsamen Welle angetriebenen Schleudern fuer die Kunstseidenspinnerei Expired DE549409C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1277085B (de) * 1964-05-16 1968-09-05 Zinser Textilmaschinen Gmbh Spinn- und Zwirnmaschine

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