DE549306C - Projektionseinrichtung - Google Patents

Projektionseinrichtung

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DE549306C
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Germany
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DENDAT549306D
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ANTONIO VILAS LLUSIA
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B15/00Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
    • G03B15/08Trick photography

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

Es sind bereits Einrichtungen bekannt, durch welche in einem Raum, dessen allgemeine Beleuchtung in schneller Folge an- und abgestellt wird, während der Dunkel· pause Projektionsbilder sichtbar gemacht werden.
Es ist z. B. bekannt, das Licht zur Beleuchtung eines Saales, in dem eine Projektionsvorführung stattfinden soll, in sehr schneller Folge zu unterbrechen und auf einen Schirm, der während jeder Saalbeleuchtung das Licht aufnimmt, also dunkel erscheint, in jeder Dunkelpause ein Projektionsbild zu werfen, das für die Beschauer sichtbar wird und wie ein dauernd projiziertes Bild im dauernd erleuchteten Saal wirkt. Weiter ist es bekannt, bei kinematographischen Vorrichtungen die Beleuchtungseinrichtung für den Zuschauerraum stets in ao dem Augenblick einzuschalten, in dem der Projektionsapparat kein Licht bekommt. .Diese Raumbeleuchtungen folgen sich auch hier so schnell, daß der Raum stetig beleuchtet erscheint.
Nach der Erfindung wird ein in an sich bekannter Weise als Bildschirm dienender, schmaler, rotierender Sektor in einem absatzweise beleuchteten, aber als stetig beleuchtet erscheinenden Raum so gedreht, daß er sich in jeder Dunkelpause durch den Lichtbereich eines Projektionsapparates bewegt, bei beleuchtetem Raum dagegen hinter einer Wand o. dgl. verdeckt ist- Hierdurch entsteht eine Darstellung von Figuren und Bildern in der Weise, daß sie in der Luft zu schweben scheinen und von allen Punkten des Saales aus sichtbar sind.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen: Fig. ι eine Seitenansicht und Fig. 2 eine Vorderansicht der Einrichtung. An der Decke des Raumes ist eine sehr kräftige Lampe L vorgesehen. S sind zwei Metallsektoren, die durch einen Motor E angetrieben werden und bei jeder Umdrehung zweimal den Lichtkegel der Lampe — also die Raumbeleuchtung — freigeben. Als Projektionsfläche dienen zwei diametral gegenuberliegend angeordnete rotierende Sektoren P, durch deren schnelle Bewegung anscheinend eine Scheibe gebildet wird. Die Sektoren sind weiß angestrichen und erhalten ihre Bewegung durch den Motor M. Eine Wand T verhüllt den unteren Teil der durch sie anscheinend gebildeten vollen fCreisscheibe dem Auge des Zuschauers.
Wenn man nun die Umdrehung der Motoren E und M- synchronisiert, und zwar derart, daß jedesmal, wenn ein Sektor P oberhalb der Zwischenwand T durch den Strahlenkegel der Projektionslampe 0 streicht, infolge der Abdeckung der Lampe L durch den Sektor S eine Raumverdunkelung eintritt, so wird der Sektor P dadurch unsichtbar, aber das durch die Projektionslampe auf ihn geworfene Bild wird trotzdem sichtbar werden. Es wird auf diese Weise die Illusion hervorgerufen, als ob das Bild, welches anscheinend gleich dem übrigen Teile des Raumes durch die Lampe L belichtet wird, im leeren Räume, d. h. ohne Halt in der Luft, schwebe.
In dieser Ausführungsform ist ein Motor zur Hervorbringung der Raumverdunkeluagen benutzt worden, es können aber natürlich auch irgendwelche sonstige Mittel dazu verwendet werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Einrichtung, um in einem Raum, dessen Allgemeinbeleuchtung in schneller Folge an- und abgestellt wird, während der Dunkelpausen Projektionsbilder, siehtbar zu machen, dadurch gekennzeichnet, daß ein in an sich bekannter Weise als Bildschirm dienender, schmaler, drehbarer Sektor in jeder Dunkelpause durch den Lichtbereich eines Projektionsapparates bewegt wird, bei beleuchtetem Raum dagegen hinter einer Wand o. dgl. verdeckt ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung eines Schirmes (S), der die Lampe (L) zeitweilig abdeckt, mit der Drehung des Sektors (P) übereinstimmt, während der Projektionsapparat (0) ständig gegen den Sektor zu die Lichtstrahlen wirft.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT549306D Projektionseinrichtung Expired DE549306C (de)

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