DE548940C - Frischluftheizvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Frischluftheizvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge

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DE548940C
DE548940C DEL73506D DEL0073506D DE548940C DE 548940 C DE548940 C DE 548940C DE L73506 D DEL73506 D DE L73506D DE L0073506 D DEL0073506 D DE L0073506D DE 548940 C DE548940 C DE 548940C
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fresh air
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Winkelstraeter & Sure
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Winkelstraeter & Sure
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    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01NGAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01N5/00Exhaust or silencing apparatus combined or associated with devices profiting by exhaust energy
    • F01N5/02Exhaust or silencing apparatus combined or associated with devices profiting by exhaust energy the devices using heat
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60HARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
    • B60H1/00Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices
    • B60H1/02Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices the heat being derived from the propulsion plant
    • B60H1/14Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices the heat being derived from the propulsion plant otherwise than from cooling liquid of the plant, e.g. heat from the grease oil, the brakes, the transmission unit
    • B60H1/18Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices the heat being derived from the propulsion plant otherwise than from cooling liquid of the plant, e.g. heat from the grease oil, the brakes, the transmission unit the air being heated from the plant exhaust gases
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F01NGAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01N2240/00Combination or association of two or more different exhaust treating devices, or of at least one such device with an auxiliary device, not covered by indexing codes F01N2230/00 or F01N2250/00, one of the devices being
    • F01N2240/02Combination or association of two or more different exhaust treating devices, or of at least one such device with an auxiliary device, not covered by indexing codes F01N2230/00 or F01N2250/00, one of the devices being a heat exchanger
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
3,NOVEMBER1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63 c GRUPPE
Winkelsträter & Sure in Wuppertal-Wichlinghausen Frischluftheizvorrichtung für Kraftfahrzeuge
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. November 1928 ab
Die Erfindung bezieht sich auf eine Frischluftheizvorrichtung für Kraftfahrzeuge, welche die den Abgasen innewohnende Wärme in bekannter Weise dadurch ausnutzt, daß Frischluft in geschlossenen Rohrführungen durch den Schalldämpfer geführt wird und ein Wärmeübergang der sich im Schalldämpfer entspannenden Abgase auf die in Rohren geführte Frischluft stattfindet.
Durch den Erfindungsgegenstand werden die eben erwähnten bekannten Vorrichtungen in erster Linie hinsichtlich der Schalldämpfung verbessert. Das Neue besteht darin, daß die Abgase im Schalldämpfer durch konzentrisch zu den Frischluftleitungen liegende Rohre geführt sind und sich annähernd am Ende derselben durch Auspufföffnungen in das hintere Ende des Schalldämpfers entspannen.
ao Infolge der Unterteilung der Abgase in ringförmige Schichten umspülen diese auf sehr langen Strecken dauernd allseitig jedes Frischluftrohr. Die innige Berührung mit den einzelnen Frischluftleitungen bewirkt
as einen weitgehenden Wärmeaustausch und verbessert den Wirkungsgrad der Heizvorrichtung. Dieser Vorteil wird erreicht ohne schädliche Rückwirkung auf die Schalldämpfung. Die Gase treten praktisch geräuschlos in ruhig fließendem Strom aus dem hinteren Ende des Schalldämpfers aus, und eine die Maschine nachteilig beeinflussende Stauung tritt nicht ein.
Zum Zwecke einer gesteigerten Ausnutzung der Abgaswärme und einer weiteren Verbesserung der Schalldämpfung können am hinteren Ende des Schalldämpfers radial nach innen gerichtete, in ein gemeinsames Ausströmrohr mündende Kanäle vorgesehen sein.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, die Anordnung so zu treffen, daß auf die aus nahtlosen Rohren gebildeten Frischluftleitungen der aus Kopfstücken und Mantel bestehende Schalldämpfer geschoben und durch Verschraubung der Rohre gegen die Kopfstücke gehalten wird. Da die Frischluft mittels naht- und schweißloser Rohre durch alle von den Abgasen durchströmten Räume hindurchgeführt wird, so ist die Gefahr vermieden, daß infolge Platzens oder Undichtwerdens der Frischluftrohre schädliche Abgase in das Fahrzeuginnere gelangen. Die eben erwähnte Anordnung bietet außerdem Vorteile bei der Herstellung und beim Zusammenbau der Vorrichtung. Dadurch, daß die Frischluftrohre selbst als Stütz- und Tragbolzen wirken und die die Hauptbauteile zusammenhaltenden Verschraubungen tragen, ist es möglich, die Vorrichtung auf einfache Weise zu zerlegen, so daß alle im Innern des Schalldämpfergehäuses liegenden Bauteile zugänglich werden und sich in einfacher Weise wieder zusammenbauen lassen.
Da die Schraubverbindungen und die Anschlüsse an die Frischluftleitungen außerhalb des Gasbereiches liegen, so wird die Sicher-
heit gegen eine Gefährdung der Wageninsassen durch Abgase noch weiter erhöht. Selbst wenn einmal die Verschraubungsstellen undicht werden sollten, können austretende Abgase lediglich ins Freie strömen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. ι in Ansicht die wesentlichen Teile ίο der Heizvorrichtung,
Abb. 2 in größerem Maßstabe einen Längsschnitt durch den Lufterhitzer und
Abb. 3 einen Querschnitt nach der Linie III-III der Abb. 2.
Im Ausführungsbeispiel sind zwei aus nahtlosem Rohr bestehende Frischluftleitungen α vorgesehen, in deren beiderseitige Enden Gewinde eingeschnitten sind. Das Schalldämpfergehäuse besteht aus zwei Kopfstükken c, d und einem Mantel b, der mit einer Wärmeschutzmasse u, beispielsweise Asbest, umkleidet ist. Die Kopfstücke c, d werden auf die Frischluftrohre a aufgeschoben, nachdem vorher die dem Kopfstück c vorgelagerte *5 Stirnpiatte f und der Mantel h aufgebracht worden sind. Durch Aufschrauben und Anziehen der Muttern e werden die eben erwähnten Bauteile in der in Abb. 2 dargestellten Lage zusammengehalten, d. h. der Mantel b wird zwischen dem Kopfstück e und der Stirnplatte f sowie dem Kopfstück d festgespannt.
In die Stirnplatte / sind Rohre g eingeschraubt, die konzentrisch zu den Frischluft-3^ leitungen α liegen und sich mit ihrem anderen geschlossenen Ende in einer in den Mantel b eingesetzten Scheidewand h abstützen.
Das Kopfstücke hat einen mit Flanschen versehenen Stutzen zum Anschluß an das Auspuffrohr, außerdem ist in dem Kopfstück eine trichterförmige Erweiterung vorgesehen, in welche ein an der Stirnplatte/ angebrachter Führungsk'egel mit spiralförmig verlaufenden Leitflächen hineinragt. Annähernd am Ende der Rohre g sind Austrittsöffnungen i vorgesehen, durch die die Gase in den vom Mantel b umschlossenen Raum gelangen. Aus diesem strömen sie durch das in die Scheidewand h eingesetzte Rohr k gegen die Stirnwand des Kopfstükkes d und werden dadurch gezwungen, um das Rohrstück k sowie um die Frischluftleitungen α herum nach dem äußeren Umfang des Kopfstückes d zu strömen. Von hier aus gelangen sie durch Kanäle/ zum Ausströmrohr m.
Die Frischluft wird den Rohren α über die aus Abb. 1 ersichtlichen Anschlußschläuche zugeführt. Diese sind mit einem mit Siebmundstück η zum Zurückhalten von Feuchtigkeit oder sonstigen Verunreinigungen ver- I sehenen Trichter zum Auffangen der Frischluft verbunden. Die Frischluft kann in die Rohre α auch mittels eines Ventilators getrieben werden. Die auf ihrem Wege durch den Schalldämpfer erwärmte Frischluft wird einem Ableiter 0 zugeführt, durch den sie über den Regler/* in das Wageninnere gelangt.
Die Wirkungsweise der Frischluftheizvorrichtung ist folgende:
Die von der Maschine in der Pfeilrichtung nach Abb. 2 kommenden Abgase werden in eine der Anzahl der Frischluftleitungen entsprechende Zahl ringförmiger Schichten zerlegt. Durch die auf dem der Stirnplatte / vorgelagerten Führungskegel vorgesehenen Leitflächen erhalten die einzelnen Abgasschichten eine leicht wirbelnde Bewegung. Sie streichen in- dünner Schicht innerhalb der Rohreg1 an den Frischluftleitungen α entlang und kühlen sich unter ergiebiger Wärmeabgabe an die in den Leitungen α strömende Frischluft ab. Beim Austritt aus den Löchern i der Rohre g entspannen sich die Abgase in dem vom Mantel b umschlossenen Schalldämpferraum zwischen Stirnwand f und Scheidewand h. Eine weitere Entspannung findet statt beim Austritt der Abgase aus dem Rohrstutzen k in den Raum zwischen Scheidewand h und Kopfstück d. Die Abgase treten bereits nahezu völlig entspannt in die Kanäle I ein, die die Gase mit einander zugekehrter Strömungsrichtung in das Ausströmrohr m leiten. Das Aufeinandertreffen der 9^ Gasströme trägt zur weiteren Vernichtung des den Gasen noch innewohnenden Arbeitsvermögens bei, so daß die Gase praktisch geräuschlos in ruhig fließendem Strom das Rohr m verlassen.
Da die Abgase infolge ihrer Abkühlung in den Rohren g eine Volumenveränderung erfahren und durch die anschließenden Entspannungen saugend auf den Gaseintritt wirken, so wird ihnen während des Durchganges durch den Schalldämpfer der größte Teil des Arbeitsvermögens entzogen, ohne daß eine die Maschine nachteilig beeinflussende Stauung eintritt.
Um die Einrichtung auch dann auszunut- xl° zen, wenn kein Bedürfnis zur Heizung des Fahrzeuges vorliegt, ist der mittels des Absperrglredes q auf Wagenheizung oder Auspuff umschaltbare Ableiter ο mit einem Verbindungsstutzen r versehen, durch den der 11S bei 0' auspuffende Frischluftstrom Luft aus dem Fahrzeuginnern absaugt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Frischluftheizvorrichtung für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgase im Schalldämpfer durch kon-
    zentrisch zu den Frischluftleitungen (α) liegende Rohre (g) geführt sind und sich annähernd am Ende derselben durch Auspufföffnungen (i) in das hintere Ende des Schalldämpfers entspannen.
  2. 2. Frischluftheizvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am hinteren Ende des Schalldämpfers radial nach innen gerichtete, in ei« gemeinsames Ausstromrohr (m) mündende Kanäle (/) vorgesehen sind.
  3. 3. Frischluftheizvorrichtung nach Anspruch ι mit aus nahtlosen Rohren gebildeten Frischluftleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Rohre (α) der aus Kopfstücken (c, d) und Mantel (b) bestehende Schalldämpfer geschoben und durch Verschraubung der Rohre (α) gegen die Kopfstücke (c, d) gehalten ist, wobei die Schraubverbindungen und die An-Schlüsse an die Rohre (α) außerhalb des Gasbereiches liegen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL73506D 1928-11-20 1928-11-20 Frischluftheizvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge Expired DE548940C (de)

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DE548940C true DE548940C (de) 1932-11-03

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1998000301A1 (en) * 1996-06-28 1998-01-08 Mobitec Ab Heat energy extracting device

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