DE521892C - Lufterhitzer - Google Patents

Lufterhitzer

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DE521892C
DE521892C DEB132159D DEB0132159D DE521892C DE 521892 C DE521892 C DE 521892C DE B132159 D DEB132159 D DE B132159D DE B0132159 D DEB0132159 D DE B0132159D DE 521892 C DE521892 C DE 521892C
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DE
Germany
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heating tube
tube bundle
air
air heater
chambers
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Expired
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DEB132159D
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English (en)
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Zimmermann & Co
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Zimmermann & Co
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M20/00Details of combustion chambers, not otherwise provided for, e.g. means for storing heat from flames

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Supply (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des Lufterhitzers gemäß Patent 488 542, bei dem ein Heizrohrbündel an einer Seite in einer an die Rauchgasleitung angeschlossenen, feststehenden Rohrwandplatte, an der anderen Seite an einer frei beweglichen Rauchkammer befestigt ist, während das die Rauchkammer mit dem anderen Teil der Rauchgasleitung verbindende Rohr in ein entsprechend erweitertes Heizrohr des Heizrohrbündels mit Spiel eintaucht; dabei sind durch die Rauchkammer Röhren für die zu erwärmende Luft geführt, welche die die Rauchkammer und das Heizrohrbündel mit Abstand umschließenden Teile der Luftkammer miteinander verbinden.
Um eine ungleichförmige Verteilung der Luftströmung sowie eine ungleichmäßige Abkühlung der Heizrohre und damit eine Gefahr der Überhitzung der schwach ,beaufschlagten Rohre zu verhindern, ist gemäß der Erfindung das Heizrohrbündel durch Einschaltung mehrerer parallel zu den Heizrohren ' laufender Verdrängungskörper derart unterteilt, daß diese an beiden Enden der Heizrohrbündel Kammern frei lassen, durch welche an einem Ende ein Teil der zu erwärmenden Luft mittels der die Rauchkammer durchdringende Kanäle an das Heizrohrbündel herangeführt, am anderen Ende ein Teil der erwärmten Luft von dem Heizrohrbündel nach der Austrittsöffnung abgeleitet wird. Die Verdrängungskörper können aus prismatischen, feuerfesten Körpern bestehen; der Raum für diese wird durch Weglassen der Rohre an diesen Stellen gebildet. Die Verdrängungskörper können aber auch aus Heizrohren bestehen, die an ihren beiden Enden mit besonderen, an die Rauchzuführungshaube und an das Degenrohr augeschlossenen Kammern versehen sind.
In der Zeichnung ist der neue Lufterhitzer in mehreren beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt:
Abb. ι ist ein Axialschnitt,
Abb. 2 ein Querschnitt eines Lufterhitzers der neuen Bauart.
Abb. 3, 4 und 5 zeigen Querschnitte weiterer Ausführungsformen,
Abb. 6 und 7 einen Lufterhitzer mit rechteckiger Grundform, bei dem die Luft durch entsprechend kürzer gehaltene Heizrohre Zutritt in das Bündelinnere erlangt.
Die Ausführungsformen nach den Abb. 1 bis 5 zeigen eine zylindrische Eintrittskammer 1 für die durch einen seitlichen Stutzen eintretenden Rauchgase (wie durch einen Pfeil angedeutet). In dem festen Boden dieser Kammer, welche wegen der hohen Temperatur der Rauchgase vorteilhaft mit hitzebeständigem Stoff ausgekleidet wird, sind die Heizröhren 5 befestigt. Die entgegengesetzten
Rohrenden münden in eine Rauchkammer 2, die zur Abführung der Rauchgase mit einem in der Achse liegenden Degenrohr 18 verbunden ist. Die Rauchkammer 2 ist frei beweglich und von einer Haube 14 umgeben, in welche die Frischluft, wie mit Pfeilen angedeutet, axial durch den Stutzen 14' eintritt. Diese Haube umschließt den untersten Teil des Heizrohrbündels 5 mit einem Ringraum 7, mit dem der Mantel 6 verbunden ist, der wiederum oben eine ringförmige Erweiterung 8 besitzt, an der seitlich der Austrittsstutzen 8' für die Heizluft angebracht ist. Ferner ist die Rauchkammer 2 von Rohren 15 durchsetzt, die parallel zu den Heizrohren 5 verlaufen und durch die ein Teil der Frischluft aus der Haube 14 hindurchströmt und dann in das Heizrohrbündel 5 von der Seite her eindringt. Die Röhren 15 sind, wie Abb. 2 zeigt, in vier radialen Reihen angeordnet. Der über ihnen befindliche Raum, in dem natürlich keine Heizrohren sein können, wird zwischen den Ringräumen 7 und 8 durch feuerfesten Stoff 16 ausgefüllt. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß die Luft in radialen Ebenen 17 in Höhe der Ringräume 7 und 8 in das Heizrohrbündel eindringen kann, d. h. bei gleichem Querschnitt des Luftstromes kann die Höhe dieser Ringräume, im Ver-, hältnis zur Gesamtlänge der Heizrohren, sehr gering ausfällen.
An Stelle der Röhren ι 5 und 15'" von gleichem Durchmesser können auch. Röhren 15' und 15" mit ungleichem Durchmesser gewählt und darüber feste Körper von der in Abb. 3, 4, 5 dargestellten Querschnittsform angeordnet werden. Auch Einzelröhren von größerem Durchmesser 15« mit darüber angeordneten Zylindern aus feuerbeständigem Stoff erfüllen den Zweck, den Eintritts- bzw. Austrittsquerschnitt des Luftstromes am Heizrohrbündel bei gleichbleibender Höhe der Ringkammern 7, 8 zu vergrößern. Die Rauchgase ziehen von der Rauchkammer 2 durch das Degenrohr 18 ab.
Die Abb. 6 und 7 zeigen eine Ausführungsform, bei der zum Zwecke der gleichmäßigen Verteilung der Luft ebenfalls radial liegende Kanäle in das Innere des Heizrohrbündels führen. Gleichzeitig ist bei der Ausführung gemäß Abb. 6 und 7 beispielsweise ein Lufterhitzer mit rechteckiger Grundform gezeigt. Zum Unterschied von den in Abb. 1 bis 5 dargestellten Ausführungsformen sind die zwisehen den Ringräumen Hegenden freien Querschnitte nicht durch feuerbeständige Füllkörper ausgefüllt, sondern durch Heizrohre. Damit die Rauchgase in diese Heizrohre gelangen können, sind sie an beiden Enden mit radial angeordneten Kammern versehen, die mit der Rauchga; Eintritts- bzw. Rauchgasaustrittsöffnung in Verbindung stehen. Diese Ausführung läßt eine gedrängtere Bauart insofern zu, als an Stelle der unwirksamen Füllkörper wirksame Heizflächen verwendet werden.
Auch bei dieser Ausführung kann sich das Rohrbündel frei ausdehnen. Die Heizrohre werden auf dem größten Teil ihrer Länge von der zu erhitzenden Luft parallel zu den Rohrachsen gleichmäßig bestrichen.
Natürlich können an Stelle der vierteiligen Kammern 2 und 2" mehrteilige Teilkammern angeordnet sein, auch an Stelle des quadratischen Querschnitts des Mantels 6 ein mehreckiger oder runder Querschnitt gewählt werden; ebenso kann auch bei dem zylindrischen Mantel 6 der Abb. 1 bis 5 anstatt Vierteilung des Röhrenbündels eine Mehrteilung vorgesehen werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Lufterhitzer, bei dem das Heizrohrbündel an einer Seite in einer an die Rauchgasleitung angeschlossenen, feststehenden Rohrwandplatte, an der anderen Seite an einer frei beweglichen Rauchkammer befestigt ist, nach Patent 488 542, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizrohrbündel durch Einschaltung mehrerer parallel zu den Rohrachsen verlaufender Verdrängungskörper unterteilt, ist, derart, daß diese an beiden Enden der Heizrohrbündel Kammern frei lassen, durch welche an einem Ende ein Teil der zu erwärmenden Luft mittels die Rauchkammer durchdringender Kanäle an das Heizrohrbündel herangeführt, am anderen Ende ein Teil der erwärmten Luft von dem Heizrohrbündel nach der Austrittsöffnung abgeleitet wird.
2. Lufterhitzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrängungskörper prismatische, feuerfeste Körper (16) sind und den unter diesen lie- genden Kammern (17) die zu erwärmende Luft durch Röhren (15), welche die Rauchkammer (2) durchdringen, zugeführt wird.
3. Lufterhitzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrängungskörper aus Heizrohrbündeln bestehen, deren Endkammern (1", 2") an der Rauchgaseintrittsseite mit der Rauchzuführungshaube (1) des Hauptrohrbündels (s), an der Umkehrseite mit dem inneren Degenrohr (18) verbunden sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEB132159D 1926-09-09 1927-06-26 Lufterhitzer Expired DE521892C (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1069164B (de) * 1959-11-19 L. & C. Steinmüller G.m.b.H., Gummiersbach Rohrenwärmeaustauscher, insbesondere Rippenrohr-Lufterihitzer für die Verwendung in Bereichen hoher Temperatur

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DE488542C (de) 1930-01-04

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