DE548893C - Kreuzgelenk, insbesondere fuer das Gestaenge von Lenkradbremsen fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Kreuzgelenk, insbesondere fuer das Gestaenge von Lenkradbremsen fuer Kraftfahrzeuge

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DE548893C
DE548893C DEH123584D DEH0123584D DE548893C DE 548893 C DE548893 C DE 548893C DE H123584 D DEH123584 D DE H123584D DE H0123584 D DEH0123584 D DE H0123584D DE 548893 C DE548893 C DE 548893C
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shaft
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linkage
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DEH123584D
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Horchwerke A G
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T11/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant
    • B60T11/04Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant transmitting mechanically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

Bekannt sind Kreuzgelenke für das Gestänge von Lenkradbremsen an Kraftfahrzeugen, deren eines Wellenende in axialer Richtung in hinterschnittene Endschlitze des anderen Wellenendes einschiebbar und durch Beilagen, deren Lage durch das umschließende Lagergehäuse gesichert wird, festlegbar ist. Das Kreuzgelenk ist hierbei in einem aus zwei kreisförmigen Zylinderabschnitten gebildeten Wellenstück gelagert. Nach Einführung in die hinterschnittenen Endschlitze des zweiten Wellenendes wird das erste, mit einem flachen Auge versehene Wellenende in geteilten, aus Zylinderabschnitten bestehenden Lagerbolzen aufgenommen und mit den Zylinderabschnitten durch einen durch eine Hilfsbohrung des zweiten Wellenendes eingeführten Bolzen verbunden. Dieser Bolzen dient dann als die eine Schwenkachse des ersten Wellenendes, während die Achse der zusammengefügten Zylinderabschnitte als rechtwinklig dazu stehende zweite Schwenkachse und die Zylinderabschnitte selbst gleichzeitig als Beilagen gegen ein axiales Wiederherausziehen der ersten Welle aus den hinterschnittenen Endschlitzen der zweiten Welle dienen. Bekannt sind ferner kugelförmige Kreuzstücke an Kreuzgelenken, bei denen eine das Kreuzstück bildende Kugel senkrecht zueinander angeordnete Ringrinnen enthält, in die gabelförmige Endteile der beiden Wellen eingreifen.
Bekannt ist ferner die Anordnung eines mit meridian form ig verlaufenden Rinnen versehenen Kugelkopfes an einer Welle und eines diesen Kopf teilweise umschließenden Hohlkugelkopfes an der anderen Welle, der mit Vorsprüngen in die Rinnen des Kugelkopfes eingreift.
Alle diese Verbindungen zeigen schwache Stellen, insbesondere gegen axiales Herausziehen der ersten Welle aus der zweiten, und sie sind teilweise sehr schwierig herstellbar.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung des bekannten Kreuzgelenkes für Lenkradbremsen, deren eines Wellenende in axialer Richtung in hinterschnittene End-. schlitze des anderen Wellenendes einschiebbar und durch Beilagen, deren Lage durch das umschließende Lagergehäuse gesichert wird, festlegbar ist, und das Neue besteht darin, daß das erste, kugelförmig verdickte Wellenende in einem mit äußeren Zapfen versehenen Kreuzstück gelagert ist und daß die äußeren Zapfen des Kreuzstücks durch die als Lagerringe ausgebildeten Beilagen in dem hinterschnittenen Teil des Endschlitzes des anderen Wellenendes gehalten sind.
Diese Ausführungsform ist bequem und genau herstellbar und ermöglicht infolge der kugelförmigen Verdickung des ersten Wellenendes eine kräftige Ausbildung des am ersten Wellenende unmittelbar angreifenden, im Kreuzstück gelagerten GelenkDoizens, so daß dieser ein ebenso großes Drehmoment übertragen kann wie die äußeren Kreuzgelenkzapfen. Nach Verbindung des Kreuzstücks mit dem ersten Wellenende ist dann die Ein-
Schiebung des Kreuzstücks in die hinterschnittenen Schlitze des zweiten Wellenendes möglich, worauf das Kreuzstück mit seinen äußeren Zapfen durch die als Lagerringe ausgebildeten Beilagen in den hinterschnittenen Endschlitzen der anderen· Welle sicher gegen axiales Herausziehen festlegbar ist. Die kugelförmige Ausbildung des Kreuzstücks ergibt ferner zusätzlich eine gute ίο Lagerung mit großer Lagerfläche des Kreuzstücks in dem zweiten Wellenende, und hierdurch wird die Dauerhaftigkeit des hoch beanspruchten Kreuzstücks erhöht.
Die Zeichnung (Abb. i) veranschaulicht die Erfindung am Ausführungsbeispiel einer Vorderradbremswelle eines Kraftwagens in teilweise aufgeschnittener Darstellung, und weiter ist in Abb. 2 die Bremsnockenwelle für sich dargestellt.
Eine Bremswelle 1 ruht an ihrem einen Ende längsverschieblich in einem Kugelteil 2, der kugelbeweglich in einer Lagerung 3 am Fahrgestellrahmen gebettet und durch eine nachgiebige Überkappung 4 gegen Veras schmutzung geschützt ist. Zum Drehen der Welle ι dient ein Hebel 5, an dem in üblicher Weise die Gestänge oder Drahtseile angreifen.
Das andere Ende der Bremswelle 1 läuft in ein kugelförmiges Ende 6 aus, dessen Mittelpunkt über der Lenkzapfenachse 7 liegt. Am Bremsgehäuse 8 ist ein Lagergehäuse 9 befestigt, dessen theoretische Achse senkrecht zur Lenkachse 7 angeordnet ist, und in diesem liegt eine Bremsnockenwelle 10, die im Bremsgehäuse 8 mit einer Verschraubung 11 aufgesetzt einen Bremsnocken 12 trägt und im Lagergehäuse 9 in einen verdickten Teil 13 zur Aufnahme des Kreuzgelenkes übergeht. Der verdickte Teil 13 ist nach Abb. 2 von einer Querbohrung 14 derart durchdrungen, daß die Querbohrung das Ende des verdickten Teiles aufschneidet und somit hinterschnittene Endschlitze bildet, zwischen denen die Bremsnockenwelle hohl ausgebohrt und mit einer kugeligen Aushöhlung 15 versehen ist. Auf das kugelförmig verdickte Wellenende 6 ist mit üblichem Gelenkbolzen 16 ein Kreuzstück 17 aufgesetzt, das im Mittelteile entsprechend der Kugelfläche 15 kugelig gestaltet ist und außen in zwei zum Gelenkbolzen 16 rechtwinklig stehende Zapfen 18 ausläuft, die nur so dick sind, daß das ganze Kreuzstück axial in. den verdickten Teil 13 der Bremsnockenwelle eingeschoben werden kann. Beilageringe 19 sind dann auf die Kreuzstückzapfen! 18 aufsteckbar, so daß sie die unterschnittenen Schlitze 14 der Bremsnockenwelle ausfüllen und ein Trennen der beiden Wellenteile nicht mehr zulassen.
Der Zusammenbau geschieht wie folgt. Die Bremswelle 1 erhält das Kreuzstück 17 aufgestiftet und wird dann samt diesem in die aus dem Lagergehäuse 9 noch herausstehende Bremsnockenwelle eingeschoben; dann werden die Beilageringe 19 aufgesteckt, und das Ganze wird in das Lagergehäuse 9 eingeschoben; durch Aufsetzen .des Bremsnockens 12 und Anziehen der Verschraubung 11 wird dann das Ganze gegen axiales Zurückgleiten gehalten. Das Lagergehäuse 9 verhütet dabei ein Abrutschen der Beilageringe 19 von dem äußeren Kreuzstückzapfen 18, so daß die ganze Verbindung hierdurch gesichert ist.
Die Kreuzstückzapfen 18 und Beilageringe 19 sind außen kugelig gestaltet, um im Lagergehäuse 9 beliebig spielen zu können. Eine nachgiebige Verkappung 20 stellt schmutzdichte. Verbindung zwischen der Bremswelle 1 und dem Lagergehäuse 9 her.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Kreuzgelenk, insbesondere für das Gestange von Lenkradbremsen für Kraftfahrzeuge, dessen eines Wellenende in axialer Richtung in hinterschnittene Endschlitze des anderen Wellenendes einschiebbar und durch Beilagen, deren Lage durch das umschließende Lagergehäuse gesichert wird, festlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das erste, kugelförmig verdickte Wellenende (6) in einem mit äußeren Zapfen (18) versehenen Kreuzstück (17) gelagert ist und daß die äußeren Zapfen (18) des Kreuzstücks durch die als Lagerring (19) ausgebildeten Beilagen in dem hinterschnittenen Teil des Schlitzes (14) gehalten sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH123584D 1929-10-06 1929-10-06 Kreuzgelenk, insbesondere fuer das Gestaenge von Lenkradbremsen fuer Kraftfahrzeuge Expired DE548893C (de)

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