DE548890C - Verfahren und Vorrichtung zur Entwaesserung von Kocherzellstoff - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Entwaesserung von KocherzellstoffInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21C—PRODUCTION OF CELLULOSE BY REMOVING NON-CELLULOSE SUBSTANCES FROM CELLULOSE-CONTAINING MATERIALS; REGENERATION OF PULPING LIQUORS; APPARATUS THEREFOR
- D21C9/00—After-treatment of cellulose pulp, e.g. of wood pulp, or cotton linters ; Treatment of dilute or dewatered pulp or process improvement taking place after obtaining the raw cellulosic material and not provided for elsewhere
- D21C9/18—De-watering; Elimination of cooking or pulp-treating liquors from the pulp
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- Wood Science & Technology (AREA)
- Paper (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und
eine Vorrichtung zur Entwässerung von Kocherzellstoff. Gegenüber den bekannten
Verfahren und Vorrichtungen bietet die Erfindung wesentliche Vorteile.
Um den gepumpten Kocherzellstoff im Auflöser vollkommen zu zerfasern, ist es besonders
bei festen Stoffen notwendig, den Stoff mit mindestens 20 o/o Trockengehalt
dem Auflöser zuzuführen. Bei der Durchführung des Riesschen Entwässerungsverfahrens
nach Patent 331 267 hat es sich gezeigt, daß zur Erzielung eines reinen Enderzeugnisses
die Äste aus dem gepumpten Kocherzellstoff ausgeschieden werden müssen, da sie beim
Auspressen des Stoffes, das meistens durch eine Gautsche geschieht, zerdrückt werden
und eine starke Verunreinigung des Stoffes hervorrufen.
Zur Durchführung der Entwässerung einer größeren Tageserzeugung sind bei den bekannten
Verfahren durchgehends zwei Rührbütten erforderlich mit darin rotierenden Siebtrommeln
und mit je zwei Astfängern über
as der Bütte, durch welche die in der Bütte sich
anreichernden Äste ununterbrochen mittels einer Mammuthpumpe zugeführt und abgeschieden
werden. Erst dann wird der so vorsortierte Stoff auf zwei Langsiebmaschinen so entwässert, daß er dem Auflöser zugeführt
werden kann.
Um diese verwickelte Apparatur zu vermeiden, wird die Langsiebmaschine, die zur
Entwässerung des Kocherzellstoffes dient, erfindungsgemäß so ausgebildet, daß die im
Stoff befindlichen Äste durch die Gautschpresse nicht beschädigt werden. Dies kann erreicht
werden, wenn die Langsiebmaschine derart betrieben wird, daß die zwischen den Walzen hindurchgehende Stoffschicht so dick
ist bzw. stärker ist als die stärksten Äste, daß also die Äste im Stoff eingebettet liegen und
trotzdem mit genügender Belastung der Gautschpresse zur Erreichung des gewünschten
Trockengehaltes gearbeitet werden kann.
Wie durch Versuche gezeigt worden ist, wird die Höhe der Stoffschicht auf dem Sieb
zweckmäßig auf etwa 8 cm bemessen. Das Gut für die Stoffschicht wird vorher genügend
eingedickt, z. B. durch eine Eindicktrommel.
Die Stoffhöhe auf dem Sieb wird teils durch den Schieber in der Druckleitung der
Stoffpumpe geregelt, teils durch Veränderung der Geschwindigkeit des Langsiebes.
Um zu vermeiden, daß durch Unvorsichtigkeit der Bedienung bei niederer Stoffschicht
ein Zerdrücken der Äste stattfinden kann, sind erfindungsgemäß die Walzen der verwendeten Gautschpressen mit einem Mindestzwischenraum
von etwa 2 cm angeordnet, der sich der Stoffdicke entsprechend selbsttätig vergrößern kann.
Eine Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens ist beispielsweise in einer Ausführungsform
auf der Zeichnung veranschaulicht.
Abb. ι zeigt eine Gesamtanlage gemäß der Erfindung in Längsansicht.
Abb. 2 zeigt die Fixierung der beiden Gautschwalzen zueinander.
Der Stoff wird in einer Eindicktrommel ι oder einer anderen Vorrichtung vorgedickt
und einer Langsiebmaschine zugeführt. Der Stoff 2 geht in einer Schichtstärke von etwa
8 cm über die Langsiebmaschine 3 und wird
ίο hier entwässert. Die Langsiebmaschine fördert
den Stoff zu der Gautsche 4. Die Walze 6 mit ihrer Achse 7 ist gemäß Abb. 2 mittels
eines Gleitkörpers 8 an einer Fläche 9 des Maschinenrahmens verschiebbar angeordnet.
Die Bewegung des Gleitkörpers 8 ist durch einen Winkel 10, welcher mit einer einstellbaren
Schraube 11 in Eingriff kommt, begrenzt, so daß sich die Walzen nur bis auf
etwa 2 cm nähern können. Der Anschlag 8
ao ist durch Führungsschlitze 12 geführt, durch
welche Führungsschrauben 13 hindurchgehen. Die· Vorrichtung kann natürlich in mannigfaltiger
Weise abgeändert werden.
Claims (2)
1. Verfahren zur Entwässerung von Kocherzellstofr, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stoff in einer solch hohen Schichthöhe (etwa 8 cm) durch eine Gautschpresse
gearbeitet wird, daß darin befindliche Äste trotz höchster Pressenbelastung nicht zerquetscht werden können.
2. Gautschpresse zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch" 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Walzen (5 und 6) mit einem Mindestzwischenraum von . etwa 2 cm angeordnet sind, der sich der Stoffdicke
entsprechend selbsttätig vergrößern kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER74025D DE548890C (de) | 1928-03-20 | 1928-03-20 | Verfahren und Vorrichtung zur Entwaesserung von Kocherzellstoff |
Applications Claiming Priority (1)
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| DER74025D DE548890C (de) | 1928-03-20 | 1928-03-20 | Verfahren und Vorrichtung zur Entwaesserung von Kocherzellstoff |
Publications (1)
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|---|---|
| DE548890C true DE548890C (de) | 1932-04-21 |
Family
ID=7414728
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER74025D Expired DE548890C (de) | 1928-03-20 | 1928-03-20 | Verfahren und Vorrichtung zur Entwaesserung von Kocherzellstoff |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE548890C (de) |
-
1928
- 1928-03-20 DE DER74025D patent/DE548890C/de not_active Expired
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