DE548770C - Metallische Huelle - Google Patents

Metallische Huelle

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DE548770C
DE548770C DEA59030D DEA0059030D DE548770C DE 548770 C DE548770 C DE 548770C DE A59030 D DEA59030 D DE A59030D DE A0059030 D DEA0059030 D DE A0059030D DE 548770 C DE548770 C DE 548770C
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DEA59030D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C1/00Flexible shafts; Mechanical means for transmitting movement in a flexible sheathing
    • F16C1/26Construction of guiding-sheathings or guiding-tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine zugfeste metallische Hülle, bestehend aus mehreren umeinander angebrachten Elementen. Der Zweck der Erfindung ist, eine zugfeste metallische Hülle zu schaffen, die weder dehnbar noch zusammendrückbar, d. h. in ihrer Länge weder in dem einen noch in dem anderen Sinne veränderlich ist und, abgesehen von ihrer allgemeinen Verwendbarkeit für alle möglichen
ίο Zwecke, besonders gut zum Einziehen der Bremskabel bei Kraftfahrzeugen verwendbar ist.
' Das Neue der Erfindung besteht darin, daß das Zwischenelement — befindlich zwischen inneren und äußeren, aus schraubenförmig mit kurzer Steigung gewickeltem Draht hergestellten Elementen — aus mit verhältnismäßig großer Steigung verseilten metallischen Drähten oder Bändern besteht, die den Windungen der Innen- und Außenelemente entgegengesetzt verlaufen. Erfindungsgemäß kann eine solche zugfeste metallische Hülle auch mehrere Zwischenelemente mit eng anschließenden, lange Steigung besitzenden und einander entgegengesetzt verlaufenden Windungen erhalten.
Bei der Herstellung derartiger Hüllen wird erfindungsgemäß vorteilhaft so verfahren, daß das äußere aus schraubenförmig gewickeltem Draht bestehende Element in bestimmten Abständen eng gewickelt und später in Mitte dieser Stellen die Hülle durchschnitten wird, um Längen mit fest gewickelten Anschlußenden zu erhalten.
Im folgenden soll die Erfindung an einigen Ausführungsbeispielen beschrieben werden.
Es stellen dar
Abb. ι eine zugfeste metallische Hülle entsprechend einer ersten Ausführungsform der Erfindung,
Abb. 2 einen Schnitt nach Linie 2-2 der Abb. i,
Abb. 3 eine zugfeste metallische Hülle anderer .Ausführung,
Abb. 4 einen Schnitt nach Linie 4-4 der Abb. 3,
Abb. 5 und 6 zwei noch andere Ausführungsformen der Erfindung.
Mit Bezug auf die Abb. 1 und 2 bezeichnet ι das innere Element, welches aus einem go schraubenförmig gewickelten Draht oder Band 2 bestehen mag. Hier ist ein Draht runden Querschnittes dargestellt, jedoch könnten auch Drähte anderen Querschnittes verwendet und dem inneren Element andere Ouerschnittsformen als dargestellt gegeben werden.
Das innere Element wird vorzugsweise mit relativ kurzer Steigung gewickelt, und zwar so, daß die Windungen sich bis zu einem ge-
wissen Grade den Biegungen anpassen und die Längsmittellinie eine konstante Länge be- - wahrt. Im übrigen sind die Wicklungen genügend eng zusammengerückt, um einem S^ Kabel, z. B. dem Bremskabel eines Kraftfahrzeuges, eine glatte Führung zu geben.
Gemäß der Erfindung ist das innere Element ι mit einer Drahtverseilung 6 aus Metall, vorzugsweise relativ hochkohlenstoffhaltigen Stahldrähten versehen, die · in Schraubenform um das Innenelement ι eng herumgelegt sind. Diese Drähte oder Bänder werden eng anliegend und mit relativ großer Steigung herumgelegt, damit sie in der Längsrichtung den Druckbeanspruchungen, welche die Hülle zu verkürzen suchen, und ebenso den Zugbeanspruchungen Widerstand bieten, also wenn z. B. ein unter einem Automobil arbeitender Mechaniker · die Hülle so faßt und sich, um eine vielleicht unbequeme Körperlage zu verändern, daran hochzieht. Derartige Fälle treten in der Praxis sehr häufig ein, und die Folge war stets, daß die Hüllen verzerrt wurden.
Das äußere Element hat den Zweck, die Drahtverseilung gegen radiales Ausspringen zu sichern, und besteht aus einem mit kurzer Steigung herumgewickelten Draht 7 (oder Band). Die einzelnen Windungen werden vorzugsweise etwas auseinandergehalten, um an Material zu sparen und eine größere Flexibilität zu gewährleisten.
Bei einer Wirkung, so wie sie hier dargestellt ist, stellen die mit 8 bezeichneten, zwischen den einzelnen Windungen 7 des Außenelementes gelegenen Abschnitte der Drahtverseilung praktisch in der Längsrichtung· wirkende Versteifungen dar, von denen jede einzelne den Druckbeanspruchungen zu widerstehen sucht und zusammengenommen und im Verein mit den Wicklungen 7 den Druckbeanspruchungen ein äußerst wirksamer Widerstand geboten, andererseits aber die gewünschte Flexibilität gewahrt bleibt. An Stelle nur eines Zwischenelementes 6 können erfindungsgemäß auch mehrere Zwischenelemente vorgesehen werden (Abb. 3 und 4). Der hauptsächlichste Unterschied liegt in diesem Falle darin, daß eine zweite Drahtverseilung 16 entgegengesetzt der ersten Verseilung 6 aufgebracht ist, damit beide im Verein nicht nur einen erhöhten Widerstand gegen Druck, sondern auch einen kräftigen Widerstand gegen Torsion in beiden Richtungen liefern. Es ist diese verstärkte Ausführung besonders zweckmäßig in all jenen Fällen, wo es weniger auf Flexibilität, sondern mehr auf die zuletzt angeführten Eigenschaften ankommt.
Bemerkt sei, daß es sich im allgemeinen immer empfiehlt, jede Wicklung bzw. Verseilung entgegengesetzt der anderen aufzubringen, um einer etwaigen Aufdrehung entgegenzuwirken.
Erfindungsgemäß sind an den Enden der zugfesten Hülle besondere Maßnahmen getroffen, um irgendwelche Anschlußteile befestigen zu können.
Eine besonders zweckmäßige Ausführung ist am linksseitigen Ende der Abb. 1 dargestellt. Es sind hier ein oder mehrere Drähte 9 · zusätzlich eingearbeitet, und zwar in den Räumen zwischen den Windungen 7, um auf größerer Fläche dicht zusammenliegende Windungen 7, 9 mit schraubenförmigen Zwischenräumen 10 zu besitzen und hierauf ein in der Zeichnung allerdings nicht dargestelltes Paßstück, z. B. irgendeine Muffe o. dgl., anbringen zu können.
In der Ausführung nach Abb. 3 wird dasselbe in der Weise erreicht, daß das Außenelement 17 da, wo der Anschluß eines Paßstückes o. dgl. in Frage kommt, mit in der Steigung geringeren Windungen 19 versehen wird. Ein weiteres Kennzeichen der Erfin-' dung besteht hier darin, daß man die Anschlußenden gleich mit der Herstellung bzw. Wicklung des Außenelementes 7 formt, und zwar auf einer gewissen Länge bzw. an Stellen, an denen man die Hülle evtl. in mehrere Teillängen zu zerlegen wünscht.
Hiernach kann also das Außenelement 17 über die ganze Hülle gewickelt werden, derart, daß die Windungen unter sich den gewünschten Abstand bewahren- und (wie bei 19 angedeutet) enger oder dicht zusammenrücken da, wo die Hülle evtl. durchschnitten werden soll (die Schnittebene ist in der Abb. 3 durch eine Linie 11-11 angedeutet). Jede Teillänge wird dann ein dicht oder eng gewickeltes Anschlußende 19 aufweisen.
Die in Abb. 1 dargestellten Extrawicklungen 9 können in beliebigen Abständen aufgebracht werden, um nach dem Durchschneiden beliebige Längen mit fest gewickelten Anschlußenden zu bekommen.
Das Innenelement in Abb. 5 besitzt eine etwas andere Ausführung. Verwendet ist-in diesem Falle ein biegsamer Metallschlauch üblicher Ausführung. Er ist aus einem im Querschnitt ungefähr S-förmigen Metallband gewickelt und kann, sofern es verlangt wird, mit einer Dichtung 5 versehen werden. Dieses Innenelement ist des weiteren, und wie aus der Zeichnung zu entnehmen, mit einer Umklöppelung 30 versehen, vorzugsweise mit einem Metallgewebe. Metallschläuche mit einer derartigen Umhüllung sind an sich bekannt. Abb. 6 stellt im Gegensatz zur Abb. 5 ein Innenelement dar, welches ebenfalls aus einem im Querschnitt S-förmigen Band, jedoch ohne Dichtungsstreifen ge-

Claims (4)

  1. wickelt ist unter der Annahme, daß in diesem Falle der Fortfall jenes Dichtungsstreifens den verschiedensten Verwendungsmöglichkeiten der fertigen Hülle nicht von Nachteil sein wird. Der übrige Aufbau der zugfesten metallischen Hülle ist so wie beschrieben.
    Ohne von der Erfindungsidee abzugehen, wären noch gewisse Änderungen der Ausführung möglich, so könnten z. B. Anderungen in der Steigung der schraubenförmig gewickelten Elemente vorgenommen werden. Des weiteren wäre es möglich, in einer an sich wohlbekannten Art und Weise eine Manschette aus Leder oder irgendeinem Gewelie überzuziehen, um gegebenenfalls besonderen Ansprüchen gerecht zu werden.
    PATEXTAXSPRt1CIIE :
    i. Zugfeste metallische Hülle, bestehend aus mehreren umeinander angebrachten Elementen, dadurch gekennzeichnet, daß das zwischen den inneren und äußeren, aus schraubenförmig mit kurzer Steigung gewickeltem Draht hergestellten metallischen Elementen befindliche Zwischenelement aus durch mit verhältnismäßig großer Steigung verseilten metallischen Drähten oder Rändern besteht, die den Windungen der Innen- und Außenelemente entgegengesetzt verlaufen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung mehrerer Zwischenelemente.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das äußerste, aus schraubenförmig gewickeltem Draht bestehende Element in bestimmten Abständen dicht gewickelt und die Hülle an diesen Stellen innerhalb des dicht gewickelten Teiles durchschnitten ist. um Längen mit fest gewickelten Anschlußenden zu erhalten.
  4. 4. Zugfeste metallische Hülle nach Anspruch ι oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich ein Draht (oder mehrere Drähte) in die Zwischenräume der äußeren schraubenförmigen Drahtwicklung eingearbeitet ist (sind,).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA59030D 1928-09-15 1929-09-14 Metallische Huelle Expired DE548770C (de)

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DE548770C true DE548770C (de) 1932-04-19

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ID=21994080

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DEA59030D Expired DE548770C (de) 1928-09-15 1929-09-14 Metallische Huelle

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DE (1) DE548770C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE767137C (de) * 1935-02-10 1951-11-08 Richard Schmid Dipl Ing Antrieb eines hin und her gehenden Werkzeugs mittels Bowdenzugs
DE1195559B (de) * 1956-09-07 1965-06-24 Westdeutsche Seil Ind Paul Sto Biegsames Drahtseil fuer die UEbertragung von Zug-, Druck- und Torsionskraeften
US4729140A (en) * 1986-04-14 1988-03-08 Maschinenfabrik Moenus-Turner Gmbh Apparatus for pulling the lasting edges of lasted shoe uppers over insoles
DE10155336C1 (de) * 2001-11-10 2003-04-24 Daimler Chrysler Ag Flexibles Stellgestänge

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