DE548735C - Briefordnermechanik, bei welcher die mit den Verbindungsstegen schwenkbar an den Mappendeckeln befestigten Aufreiherpaare beim OEffnen und Schliessen der Mappe in einer Ebene parallel zum Mappenruecken aus- und ineinandergleiten - Google Patents

Briefordnermechanik, bei welcher die mit den Verbindungsstegen schwenkbar an den Mappendeckeln befestigten Aufreiherpaare beim OEffnen und Schliessen der Mappe in einer Ebene parallel zum Mappenruecken aus- und ineinandergleiten

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DE548735C
DE548735C DE1930548735D DE548735DD DE548735C DE 548735 C DE548735 C DE 548735C DE 1930548735 D DE1930548735 D DE 1930548735D DE 548735D D DE548735D D DE 548735DD DE 548735 C DE548735 C DE 548735C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00Filing appliances with means for engaging perforations or slots
    • B42F13/16Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings
    • B42F13/18Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings on two bars relatively movable longitudinally

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  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

  • Briefordnermeehanik, bei welcher die mit den Verbindungsstegen schwenkbar an den Mappendeckeln befestigten Aufreiherpaare beim Öffnen und Schließen der Mappe in einer Ebene parallel zum Mappenrücken aus- und ineinandergleiten Die Erfindung betrifft eine Briefordnermechanik, bei der die Aufreiherpaare mit dem Verbindungssteg so schwenkbar an den Mappendeckeln angeordnet sind, daß sie beim Offnen und Schließen der Mappe in einer zum Mappenrücken parallelen Ebene aus- und ineinandergleiten.
  • Von den bekannten Briefordnermechaniken unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß zur Ermöglichung eines genauen In- und Auseinandergleitens der Aufreiherpaare des Briefordners eine Führung in an sich bekannter Weise vorgesehen ist, deren eine Hälfte aus einer mit dem einen Aufreiherpaar starr verbundenen Hülse.und deren andere Hälfte aus einem in dieser Führung gleitenden, auf einer an sich bekannten ILröpfung des Verbindungssteges des anderen Aufreiherpaares angeordneten Schieber besteht. Durch eine solche Führung der Aufreiherpaare wird beim Öffnen und Schließen der Mappe in jeder Winkelstellung der beiden Mappendeckel die zwangsläufige Bewegung der Aufreiherpaare in einer zum Mappenrücken parallelen Ebene erzwungen. Der Schieber steht dabei unter der Wirkung einer in der Richtung seiner Längsachse wirkenden Feder, die ihn in die Hülse drängt, so daß die Mechanik erst nach dem Herausziehen des Schiebers aus der Hülse aufgeklappt werden kann.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung durch Fig. i bei geschlossener Mappe, durch Fig.2 bei geöffneter Mappe dargestellt, während Fig. 3 eine schaubildliche Ansicht der geöffneten, flach liegenden Mappe mit eingebauter Mechanik zeigt.
  • Aus Fig. 3 ist deutlich erkennbar, daß die Mechanik im wesentlichen aus einem in einem Scharnier i des linken Mappendeckels schwenkbar angeordneten Drahtbüge12, dessen-freie Enden 3 gegen die Mitte der Mappe 4. gerichtet sind, sowie aus einem zweiten, ebenfalls in einem Scharnier 5 des rechten Mappendeckels eingehängten Drahtbügel 6 besteht, welcher derart geformt ist, daß seine ebenfalls der Mitte der Mappe q. zugewendeten freien Enden 7 bei geschlossener Mappe zwischen die frei ausragenden Enden 3 des linken Bügels 2 in eine Ebene zu liegen kommen, wie aus Fig. i ersichtlich ist.
  • Auf diesen in einer Ebene liegenden zwei Aufreiherpaaren 3 und 7 können nun Blätter, die mittels vier eingestanzter Löcher aufgereiht sind, ohne Hindernis hin und her geschoben werden. Um aber diese Lage der Aufreiherpaare 3 und 7 in einer Ebene parallel zum Mappenrücken während des Öffnens und Schließens der Mappe 4 zu sichern, ist in an sich bekannter Weise eine Führung für die Aufreiherpaare 3 und 7 vorgesehen. Diese Führung besteht einerseits aus einer mit dem Aufreiherpaar 3 starr verbundenen Hülse 9 und andererseits aus einem Schieber 8, der auf dem wie üblich u-förmig gekröpften Verbindungssteg io des Aufreiherpaares 7 gleitend aufgesteckt ist und durch eine in seinem Innern befindliche Feder ständig gegen die Mitte der Mappe q., also dem linken Bügel 2 entgegen und in die Hülse 9 hineingedrückt wird. Wird die Mappe ¢ geschlossen, dann nähern sich die beiden Scharniere i und 5, somit auch beide Drahtbügel 2 und 6, wodurch der Schieber 8 in die Hülse 9 hineingeschoben wird. Hierdurch wird die Parallelführung der Stäbe 3 und 7 bewirkt.
  • Beim öffnen der Mappe q. gleitet der Schieber 8 so weit aus der Hülse 9 heraus, daß er bei Beendigung der Öffnungsbewegung gerade noch genügend in die Hülse hineinragt, um die parallele Lage der Aufreiherpaare 3 und 7 zu sichern. Um nun gelochte Blätter von den Aufreihern abnehmen oder auf diese aufreihen zu können, schiebt man den durch Federkraft vorgedrängten Schieber 8 in der Pfeilrichtung zurück, wodurch seine Verbindung mit der Hülse 9 gelöst und die beiden Drahtbügel 2 und 6, jeder für sich, rechtwinklig zur flachliegenden Mappe d. hochgeklappt werden können.
  • In dieser Stellung werden nun Blätter entnommen oder eingelegt, worauf nach Herunterklappen der beiden Büge12 und 6 die Hülse 9 und der Schieber 8 einander bis zur gegenseitigen Berührung genähert werden und durch einen leichten Druck auf die Hülse 9 der Schieber 8 in erstere wieder einschnappen kann. Damit ist die Parallelführung der Aufreiherpaare 3 und 7 wieder hergestellt.
  • Beim Schließen der Mappe q. gleiten nun die beiden Aufreiherpaare 3 und 7 wieder in einer Ebene ineinander, wodurch die eingehefteten Blätter, gleichgültig, in welcher Lage sie sich vorher befanden, von den beiden Aufreiherpaaren 3 und 7 gefaßt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Briefordnermechanik, bei welcher die mit den Verbindungsstegen schwenkbar an den Mappendeckeln befestigten Aufreiherpaare beim Öffnen und Schließen der Mappe in einer Ebene parallel zum Mappenrücken aus- und ineinandergleiten, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ermöglichung eines genauen parallelen In- und Auseinandergleitens der Aufreiherpaare (3, 7) eine Führung in an sich bekannter Weise vorgesehen ist, deren eine Hälfte aus einer mit dem einen Aufreiherpaar starr verbundenen Hülse (9) und deren andere Hälfte aus einem in dieser Hülse gleitenden, auf einer an sich bekannten Kröpfung des Verbindungssteges des anderen Aufreiherpaares angeordneten Schieber (8) besteht, wodurch beim Öffnen und Schließen der Mappe (q.) in jeder Winkelstellung der beiden Mappendeckel die Aufreiherpaare (3, 7) zwangsläufig in einer Ebene sich bewegen. z. Briefordnermechanik nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (8) unter Wirkung einer in der Richtung seiner Längsachse wirkenden Feder steht, die ihn in die Hülse (9) drängt, so daß die Mechanik erst nach dem Herausziehen des Schiebers (8) aus der Hülse (9) aufgeklappt werden kann.
DE1930548735D 1929-10-30 1930-10-31 Briefordnermechanik, bei welcher die mit den Verbindungsstegen schwenkbar an den Mappendeckeln befestigten Aufreiherpaare beim OEffnen und Schliessen der Mappe in einer Ebene parallel zum Mappenruecken aus- und ineinandergleiten Expired DE548735C (de)

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