AT164936B - Karteiblätterbehälter - Google Patents

Karteiblätterbehälter

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AT164936B
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Austria
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Leopold Kandler
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Leopold Kandler
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Karteiblätterbehälter 
 EMI1.1 
 schliessen und die eingelegten Karteiblätter festklemmen. 



   Die Erfindung ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, u. zw. zeigen : Fig. 1 eine Draufsicht auf den Karteiblätterbehälter in der Stellung, in der sich die Deckelverbindungshebel in der Knicklage befinden, Fig. 2 eine Ansicht von der Stirnseite, Fig. 3 eine Stirnansicht, in der sich die Deckelverbindungshebel in der Strecklage befinden, und Fig. 4 die Anbringung von Ordnerblättern 
 EMI1.2 
 



   Um Stäbe   1,   auf denen unverdrehbar Deckelverbindungshebel 6 festsitzen, mit welchen sie einen Rahmen bilden, sind die Buchdeckel 5 mittels der zu Hülsen 2'gebogenen Enden von Laschen 2 schwenkbar gelagert. Auf die Stäbe 1 sind Rohrhülsen 3 aufgeschoben, an denen die Enden zweier oder mehrerer Schraubenfedern 4 befestigt sind, welch letztere das Bestreben haben, die Stäbe 1 gegeneinander zu ziehen. 



  Die einzelnen Windungen der Federn 4 liegen hiebei unter Pressung aneinander an. Die Hebel 6 gleicher Länge sind bei 7 durch je ein Scharnier verbunden. An den Hebelteilen 6 sind bei 9 Spannhebelpaare 8, 11 angelenkt, die bei 12 an den Buchdeckeln bzw. an den abgebogenen Rändern 2"der Laschen 2 der Buchdeckel gelenkig befestigt sind. Der die beiden Hebel 8 und 11 verbindende Bolzen 10 reicht durch ein Langloch eines der Hebel 8 oder 11. 



   Die Hebel 11 werden durch Blattfedern 13 in der in Fig. 2 gezeigten Lage gehalten. Werden die Hebelpaare 8, 11 bei der in den Fig.   l   und 2 gezeigten Stellung der Vorrichtung in der Richtung der Pfeile r, also entgegen der Wirkung der Federn 13 gegen die Buchdeckel gedrückt, so dass diese Hebelpaare in die durchgedrückte Lage kommen, und klappt man dabei die Buchdeckel in die Richtung der Pfeile p, so bringt man die Vorrichtung dadurch in die Stellung gemäss Fig. 3, d. h. die Hebel 6 kommen in die gestreckte Lage, wobei gleichzeitig die Federn 4 gespannt und die Buchdeckel in eine stehende, leicht nach aussen geneigte Stellung kommen, wenn der aus den Stäben 1 und den Hebeln 6 gebildete Rahmen auf einer Tischplatte od. dgl. aufruht.

   In dieser Stellung bildet die Vorrichtung einen Behälter mit annähernd aufrechtstehenden Wänden, gebildet aus den Buchdeckeln, so dass in die auseinandergezogenen Windungen der 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Federn 4 die einzelnen Karteiblätter 14 (Fig. 3) eingelegt werden können. 



   Ordnerblätter, Leitblätter od. dgl. können, wie Fig. 4 zeigt, mittels je einer Klemme 16 in die Windungen der Federn 4 eingehängt werden. 



   Man kann in dieser Stellung die Vorrichtung als Karteiblätterbehälter benutzen und nach Erfordernis Karteiblätter einlegen bzw. herausnehmen. 



   Erfasst man die gemäss Fig. 3 hochstehenden Buchdeckel und klappt beide nach aussen herab, so kehrt die Vorrichtung wieder in die in den Fig. 1 und 2 gezeigte Stellung zurück, d. h. die Hebel 6 gelangen in die Knickstellung und die Federn 4 ziehen sich zusammen, wobei sie die eingelegten Karteiblätter festklemmen. Die Vorrichtung kann nun wie ein Buch auf-und zugeklappt werden, wobei die eingelegten Karteiblätter unverrückbar festgehalten bleiben, so dass man wie in einem Buche blättern kann. 



   Um die Vorrichtung in die Lage nach Fig. 3 zu bringen, genügt es die Spannhebelpaare, z. B. nur an der Buchvorderseite, im Sinne der Pfeile p durchzudrücken, ohne dass man auch auf die Spannhebelpaare auf der Buchoberseite einen Druck auszuüben braucht, da die Hebelhälften 6 mit den Stäben 1 drehfest verbunden sind. 



   An Stelle von Schraubenfedern können auch andere Federn benutzt werden, die Klemmittel aufweisen, zwischen welchen die Karteiblätter einlegbar sind, z. B. Blattfedern, die nach Art von Leporelloalbums, unter Anpressung der einzelnen Windungen, zickzackförmig gebogen sind und dem Öffnen einen Widerstand entgegensetzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Karteiblätterbehälter, dessen Deckel durch Schraubenfedern, welche die losen Blätter zwischen ihren Windungen festklemmen, zusammengezogen und durch Kniehebelpaare in die geöffnete Stellung gespreizt werden, dadurch EMI2.1 schwenkbar sitzt, so dass bei durchgedrückten Spannhebelpaaren (8, 11) durch eine Schwenkung EMI2.2 die gestreckte Lage und die Buchdeckel in die hochgestellte Lage kommen, wodurch die Vorrichtung zum Einlegen der Karteiblätter in die auseinandergezogenen Windungen der Schraubenfedern bereit gemacht ist, während bei dem darauffolgenden Auseinanderklappen der Buchdeckel die Hebel (6) in die Knickstellung kommen, wobei gleichzeitig die Federwindungen sich aneinanderschliessen und die eingelegten Karteiblätter festklemmen.
AT164936D 1947-09-02 1947-09-02 Karteiblätterbehälter AT164936B (de)

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AT164936B true AT164936B (de) 1949-12-27

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ID=3653441

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AT164936D AT164936B (de) 1947-09-02 1947-09-02 Karteiblätterbehälter

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