DE548320C - Schutzvorrichtung fuer Reflektor oder Kondensor von Projektionsbogenlampen - Google Patents

Schutzvorrichtung fuer Reflektor oder Kondensor von Projektionsbogenlampen

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DE548320C
DE548320C DEZ19020D DEZ0019020D DE548320C DE 548320 C DE548320 C DE 548320C DE Z19020 D DEZ19020 D DE Z19020D DE Z0019020 D DEZ0019020 D DE Z0019020D DE 548320 C DE548320 C DE 548320C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0057Accessories for arc lamps
    • H05B31/0072Reflectors for arc lamps

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  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

Beim Zünden einer Bogenlampe tritt bekanntlich eine starke Stichflamme auf, deren Ausdehnung und Richtung in diesem Augenblick eine andere ist als beim normalen Brennen der Lampe. Diese stark ausgedehnte Flamme kann den optischen Teilen (Spiegel, Kondensor) der Lampe sehr nachteilig werden, sei es, daß diese mit Kohle oder bei verkupferten Kohlen mit glühenden Kupferteil-
to chen bespritzt werden oder durch die plötzlich auftretende intensive Hitze zerspringen. Es sind daher schon Vorkehrungen getroffen worden, diese Nachteile zu verhindern, insofern man beispielsweise eine Schutzplatte vorgesehen hat, die man vor dem Zünden der Lampe voii Hand aus zwischen die Lichtquelle und die optischen Teile einschaltet. Erfahrungsgemäß werden aber solche Schutzvorrichtungen, die zu jeder Zeit von Hand aus zu betätigen sind, oftmals nicht in der vorgeschriebenen Weise benutzt, so daß der Reflektor oder der Kondensor sehr leicht beschädigt werden kann.
Auch sind Vorkehrungen bekannt, um den Reflektor durch Ventilation zu schützen.
Die Erfindung besteht in einer Einrichtung, welche die Schutzplatte selbsttätig so lange in der die optischen Teile schützenden Lage festhält, bis die Lampe gezündet ist. Erst dann läßt sich die Schutzplatte von Hand aus dieser Stellung entfernen und arretieren. Wird die Lampe gelöscht, so kehrt die Schutzklappe selbsttätig in die die optischen Teile schützende Lage zurück.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der 3·*> Erfindung in Verbindung mit einer Spiegelbogenlampe schematisch dargestellt. Abb. 1 zeigt die Klappe in der Schutzlage; Abb. 2 zeigt die Lage der Schutzklappe während des Betriebes der Lampe.
Zwischen dem Reflektor 1 und der Lichtquelle 2 ist eine hitzebeständige Schutzklappe 3 vorgesehen, die entweder an einem Seil 4 aufgehängt oder in seitlichen Führungsschienen auf und nieder bewegbar ist. In der den Reflektor 1 schützenden Lage (Abb. 1) ist die Klappe 3 gegen ein etwaiges Anheben gesichert durch einen Eisenkern 5 eines Solenoides 6, das in den Lampenstromkreis eingeschaltet ist. Wird die Lampe durch Berührung der Kohlenenden gezündet, so wird auch das Solenoid 6 erregt und zieht seinen Anker 5 an, wodurch die Schutzklappe freigegeben wird.
In dem Stromkreis der Spiegellampe ist noch ein weiteres Solenoid 7 vorgesehen, dessen Anker 8 beim Zünden der Lampe angezogen wird.
Nachdem man die Lampe zum Brennen gebracht hat, wird die Schutzklappe 3 von Hand gehoben und hängt sich mit der Nase 9 an dem Anker 8 fest. Damit die Nase 9 beim Anheben an dem Anker 8 vorbeigleiten kann, besitzt das Ende des Ankers S, eine bewegliche Nase ίο, die der Nase 9 ausweicht.
Wird der Lampenstromkreis unterbrochen, so werden die Solenoide 6, 7 stromlos, die Anker 5, 8 legen sich in die Ruhelage zurück.
die Schutzklappe 3 fällt nach unten und wird durch den Eisenkern 5 wieder selbsttätig verriegelt.
Durch die Vorrichtung wird erreicht, daß die Schutzklappe erst dann aus dem Lichtstrahlenkegel entfernt werden kann, wenn die Lampe brennt.
Die Einrichtung kann im übrigen auch so getroffen sein, daß die Schutzklappe nach dem Zünden der Lampe durch einen Magneten selbsttätig in die Höhe gezogen wird.
Das Solenoid 6 kann auch in einem besonderen Stromkreis liegen, der durch ein thermisches Relais ein- und ausgeschaltet wird, iS welches man an oder in der Schutzklappe 3 anbringt.

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    i. Schutzvorrichtung für Reflektor oder Kondensor von Projektionsbogenlampen zum Schütze gegen Beschädigung dieser optischen Teile während des Zündvorganges, gekennzeichnet durch eine Sperrung einer Schutzklappe (3), die die Schutzklappe in ihrer die optischen Teile schützenden Lage so lange gesperrt hält, bis die Lampe gezündet ist.
  2. 2. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Verriegelungs- .
    vorrichtung (9, 10), die die Schutzklappe (3} erst dann in der den Lichtkegel freigebenden Stellung festhält, wenn die Lampe brennt.
  3. 3. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrung der Schutzklappe (3) in ihrer die optischen Teile schützenden Lage durch einen Eisenkern (5) eines Solenoides (6) erfolgt, welches in dem Lampenstromkreis liegt.
  4. 4. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Festlegung der Schutzklappe (.3) in der den Lichtkegel freigebenden Lage (Abb. 2) durch den Anker (8) eines Solenoides (7) geschieht, welches gleichfalls in dem Lampenstromkreis liegt.
  5. 5. Schutevorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzklappe (3) nach dem Zünden des Lichtbogens (2) selbsttätig, beispielsweise durch Elektromagnete, in die den Lichtkegel freigebende Lage bewegt wird.
  6. 6. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Solenoid (6) in einen Stromkreis gelegt ist, der von einem thermischen Relais gesteuert wird, welches in oder an der Schutzklappe (3) angebracht ist..
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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