DE548301C - Vorrichtung an flachen Kulierwirkmaschinen zur Herstellung verstaerkter oder plattierter Nahtrandmusterungen - Google Patents

Vorrichtung an flachen Kulierwirkmaschinen zur Herstellung verstaerkter oder plattierter Nahtrandmusterungen

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DE548301C
DE548301C DED60952D DED0060952D DE548301C DE 548301 C DE548301 C DE 548301C DE D60952 D DED60952 D DE D60952D DE D0060952 D DED0060952 D DE D0060952D DE 548301 C DE548301 C DE 548301C
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Germany
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DED60952D
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GUSTAV DRECHSEL
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B11/00Straight-bar knitting machines with fixed needles
    • D04B11/18Straight-bar knitting machines with fixed needles for producing patterned fabrics
    • D04B11/20Straight-bar knitting machines with fixed needles for producing patterned fabrics with colour patterns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Vorrichtung an flachen Kulierwirkmaschinen zur Herstellung verstärkter oder plattierter Nahtrandmusterungen Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung an flachen Kulierwirkmaschinen zur Herstellung von in Zickzacklinien verlaufenden oder in der Breite beliebig unregelmäßigen Verstärkungen an der gesamten Nahtlänge von Strümpfen.
  • Es ist bereits bekannt, bei der Anfertigung von Strümpfen Ziermuster bzw. Verstärkungen mittels an der Wirkmaschine an bestimmter Stelle fest angeordneter Anschläge für die Verstärkungsfadenführerstangen herzustellen. Man ist hierbei jedoch nur in der Lage, die Verstärkungen bzw. Ziermuster in gleicher Breite verlaufen zu lassen. Daraus ergibt sich der Nachteil, _ daß diese Verstärkungen nur an bestimmten Stellen des Strumpfes, die parallele Kanten aufweisen, vorgesehen werden können.
  • Die Erfindung hat nun eine Vorrichtung zum Gegenstande, mittels welcher eine Nahtverstärkung, die längs des ganzen Strumpflängen symmetrisch zur Längsnaht verläuft, erzielt wird, und zwar verläuft die Verstärkung zickzackförmig. Hierbei ist der Vorteil erzielt, daß das Zusammennähen des Strumpflängen zwangsläufig sorgfältig erfolgen muß, da die Lage der gegenüberstehenden Zacken zueinander augenfällig ist, so daß Mängel in dieser Beziehung sich sofort bemerkbar machen. Von dem sorgfältigen Zusammennähen des Strumpflängen hängt aber im wesentlichen der Sitz des Strumpfes am Bein ab. Das ungleichmäßige Zusammennähen des Längen ist erfahrungsgemäß auch die Ursache der häufig auftretenden, mit Selbstverdrehung bezeichneten Eigenschaft des Strumpfes, wodurch der Strumpf unbrauchbar, mindestens minderwertig wird.
  • Das wesentliche Kennzeichen des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß mit der Mutter der Mindervorrichtung eine den Weg der Verstärkungsfadenführerschiene mustergemäß begrenzende Anschlagvorrichtung verbunden ist, so daß diese nach Maßgabe der Schaltung der Mindermutter beim Mindern mit verschoben wird. Die Anschlagvorrichtung ist an der Mindervorrichtung unmittelbar befestigt. Die Fortschaltung der Anschlagvorrichtung erfolgt mittels einer Schaltklinke, die eine dem Bewegungsbereich der Mindermutter entsprechend breite Eingriitskante für das mit Klinkzähnen versehene Musterrad aufweist.
  • Die Anschlagvorrichtung ist verstellbar an der Mindervorrichtung gelagert, so daß sie außer Arbeitsstellung geschwenkt werden kann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. i den Erfindungsgegenstand in Vorderansicht und teilweisem Schnitt. Abb. 2 einen Schnitt nach Linie A-B der Abb. i, Abb. 3 eine Draufsicht von Abb. i, Abb.4 einen beispielsweisen Ausschnitt aus einem mit verstärkter Ziernaht versehenen Strumpflängen.
  • Die auf der Mutter q der Minderspindel p aufgeschraubten, einander gegenüberliegenden Winkelhalter c und d tragen schwenkbar auf der durch die Winkelhalter c, d gesteckten und in letzteren gelagerten Welle e den U-bogenförmig gehaltenen Anschlagradhalter b. Das Anschlagrad a mit den an sich bekannten auswechselbaren Anschlagschrauben ist, wie Abb. 3 zeigt, in dem Anschlagradhalter b derart eingebaut, daß dieses Anschlagrad a über den Fadenführerschienen r1 bis r., liegt. Das Anschlagrad d ist entsprechend gezahnt, damit die Schaltklinke i nach jedesmaliger Ausarbeitung einer Maschenreihe das Anschlagrad d zahnweise versetzt und so die verschieden langen Anschlagschrauben des Anschlagrades d vor dem Fadenführeranschlag la mit Stellschraube f bringt. Auf diese Weise wird z. B. der Verstärkungsfadenführer r.; mit Anschlag la so zwangsläufig gesteuert, daß die Verstärkung auf eine durch die verschieden großen Weglängen x des Verstärkungsfadenführers bestimmte Wirkfläche an den Nahträndern des Strumpflängen begrenzt wird und so die Musterungen für die Ziernaht längs des Strumpflängen eingewirkt werden. Diesen Arbeitsvorgang veranschaulicht deutlich Abb. i und Abb. 3 mit der Fadenführerschiene r", die in begrenzter Anschlagstellung steht. Die Stellschraube f des Fadenführeranschlageslc ermöglicht eine breitere oder schmälere Musterung, ohne daß die Anschläge des Anschlagrades a ausgewechselt werden müßten.
  • Die Betätigung des Anschlagrades a durch die Schaltklinke i erfolgt durch eine Hebelübertragung k von der auf der Rößchenschiene st aufgeschraubten, an ihren beiden Enden abgeschrägten Auflaufschiene m (Abb. 2 und 3) auf die Druckrolle 1. Durch die Feder s wird die Schaltklinke i durch die Hebelübertragung nach Rücklauf der Rößchenschiene za wieder in ihre Ausgangsstellung zurückgezogen. Die Rückzugfeder s ist an die mit der Maschine fest verbundene Rößchenschienenführung o eingehangen. Durch die schrittweise Schaltung der Mindermutter q durch die Spindel p ist die Schaltklinke i bedingterweise V-förmig ausgebildet, um in jeder versetzten Lage das Anschlagrad a schalten zu können (Abb. 3).
  • Bei Unterbrechung oder Außerbetriebsetzung der verstärkten Ziernahtmusterung kann die schwenkbare Anschlagvorrichtung b durch Lösung der Flügelschrauben g, wie in Abb. i angedeutet, außer Arbeitsstellung gebracht werden; desgleichen ist die Schaltklinke i auslegbar, wie dies Abb. 2 zeigt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung an flachen Kulierwirk= maschinen zur Herstellung verstärkter-oder plattierter Nahtrandmusterungen längs der Beinnaht an Strümpfen, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Mutter (q) der Mindervorrichtung (p) eine den Weg der Verstärkungsfadenführerschienen mustergemäß begrenzende Anschlagvorrichtung (a) verbunden ist, so daß diese nach Maßgabe der Schaltung der Mindermutter (q) beim Mindern mit verschoben wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagvorrichtung an der Mindervorrichtung unmittelbar befestigt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortschaltung der Anschlagvorrichtung, z. B. eines Musterrades, mittels einer Schaltklinke erfolgt, die eine dem Bewegungsbereich derMindermutter (q) entsprechend breite Eingriffskante für das mit Klinkzähnen versehene Musterrad aufweist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagvorrichtung verstellbar an der Mindervorrichtung gelagert ist, so daß sie außer Arbeitsstellung geschwenkt werden kann.
DED60952D 1930-12-16 1930-12-16 Vorrichtung an flachen Kulierwirkmaschinen zur Herstellung verstaerkter oder plattierter Nahtrandmusterungen Expired DE548301C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1585498B1 (de) * 1963-12-19 1971-07-01 Cotton Ltd W Flache Kulierwirkmaschine System Cotton

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1585498B1 (de) * 1963-12-19 1971-07-01 Cotton Ltd W Flache Kulierwirkmaschine System Cotton

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