DE548212C - Vorrichtung zum Abstuetzen eines Druckplattenstapels in einem Behaelter fuer Adressendruckmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Abstuetzen eines Druckplattenstapels in einem Behaelter fuer Adressendruckmaschinen

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DE548212C
DE548212C DE1930548212D DE548212DD DE548212C DE 548212 C DE548212 C DE 548212C DE 1930548212 D DE1930548212 D DE 1930548212D DE 548212D D DE548212D D DE 548212DD DE 548212 C DE548212 C DE 548212C
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Germany
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Expired
Application number
DE1930548212D
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English (en)
Inventor
August L Schultz
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INTERNAT MULTIGRAPH Co
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INTERNAT MULTIGRAPH Co
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L47/00Details of addressographs or like series-printing machines
    • B41L47/14Devices or arrangements for storing or handling plates
    • B41L47/18Devices for feeding the plates in their plane

Landscapes

  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abstützen eines Druckplattenstapels in einem Behälter für Adressendruckmaschinen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abstützen eines Druckplattenstapels bei Adressendruckmaschinen, dessen Druckplatten mittels eines mit dem Antrieb der Druckmaschine gekuppelten Schiebers zur Abdruckstelle vorgeschoben werden. Gegenüber den bekannten Vorrichtungen dieser Art, bei denen zum Abstützen der Druckplatten verschiedene Hebel und Gestänge verwendet werden, zeichnet sich der Erfindungsgegenstand durch seine äußerst einfache und sehr sicher und gleichmäßig wirkende Bauart aus.
  • Die Vorrichtung besteht aus einem Paar federnder Halter, die die unterste Platte des Plattenstapels und diesen selbst halten, sowie aus einem Paar Vorsprüngen an dem Schieber, die mit den federnden Haltern in Berührung gelangen und diese aus dem Stapel entfernen, so daß der ganze Druckplattenstapel auf den hohen Teil des Schiebers fällt. Schon bei geringer Betvegung des Schiebers werden die federnden Halter von den Vorsprüngen des Schiebers freigegeben, kehren zum Druckplattenstapel zurück und ergreifen die der untersten Platte benachbarte Platte des Stapels. Diese Platte und die darüberliegenden Platten werden ein wenig angehoben, so daß bei der weiteren Bewegung des Schiebers nur die unterste Platte auf seinem hohen Teil ruht und auf den niedrigen Teil des Schiebers fällt und von der Übergangsschulter des Schiebers mitgenommen wird. In den Zeichnungen ist ein Beispiel einer Ausführung des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen: Fig. i einen Grundriß einer Adressendruckmaschine mit dem Erfindungsgegenstand, Fig. 2 einen durch den Druckplattenbehälter gelegten senkrechten Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. i, Fig. 3 eine vergrößerte Ansicht des unteren Behälterteiles mit dem Druckplattenschieber, Fig. 4. eine Ansicht ähnlich der Fig. 3, bei der die Teile sich in anderer Stellung befinden, Fig.5 eine Seitenansicht des Behälters und des Schiebers nach Fig. 3, Fig. 6 eine Seitenansicht ähnlich Fig. 5, auf der die Einzelteile sich in anderer Stellung als in Fig. q. befinden, Fig.7 eine Ansicht mehrerer übereinanderliegender Druckplatten, die die Wirkungsweise der Stützvorrichtung wiedergibt und als Schnitt nach der Linie 7-7 der Fig. q. anzusehen ist, Fig. 8 ein Schaubild einer an der Seite des Speichers befestigten ausschwenkbaren Federplatte.
  • In der Tischplatte io für die Adressendruckmaschine ist eine Vertiefung ii und ein Block iid vorgesehen, in deren Längsrichtung die Adressendruckplatten aus einem Behälter i2 in die Druckstellung bewegt und dann in einem Behälter 1q. an der anderen Seite der Druckmaschine abgelegt werden. An dem Gestell ist mittels eines Zapfens 21 ein handbetätigter Druckarm 2o nahe seinem hinteren Ende angelenkt, während an seinem vorderen Ende ein Handgriff 22 befestigt ist. In kurzer Entfernung von dem Handgriff ist an dem Druckarm eine in üblicher Weise einstellbar angebrachte Andruckplatte befestigt. Der Druckarm 20 wird gewöhnlich, wie aus Fig. -- ersichtlich, von Federn 25, die an rückwärtigen Verlängerungen des Druckarmes befestigt sind, angehoben gehalten. Die Verlängerung 26 des Armes 2o ist mittels eines Gestänges 27 mit einem in der Vertiefung iz hin und her gehenden Schieber verbunden.
  • Die in einem Behälter 12 aufgestapelten Druckplatten werden in bekannter Weise mittels eines hin und her gehenden Schiebers, der aus einem Paar hochkant stehender Stangen 30 und Querstangen 3= besteht, in die Druckstellung geführt. Die beiden Stangen 30 sind an ihrem hinteren Ende höher als an dem anderen Ende, so daß die dadurch gebildete Schulter 32 die unterste, auf den Stangen 3o ruhende Adressendruckplatte zur Abdruckstelle vorschieben kann.
  • Beim Herunterdrücken des Druckarmes 20 wird der Schlitten 30 in bekannter Weise rückwärts, d. h. in Richtung auf den Druckplattenbehälter zu, bewegt, so daß die Schulter 32 über den Behälter 12 hinaus gelangt. Hierauf kann, wie später beschrieben wird, die unterste Druckplatte A (Fig. z und 2) aus dem Behälter 12 auf den Block zza vor der Schulter des Schiebers fallen. Wird dann die Andruckplatte 24 aufwärts bewegt, so schiebt das Gestänge 27 in bekannter Weise den Schieber vorwärts, wodurch die unterste Druckplatte vorgeschoben wird. Durch die gleiche Bewegung wird eine Druckplatte, die vor dem Speicher gelegen hat, in die Druckstellung unter die Andruckplatte gebracht, und zu gleicher Zeit wird eine in der Druckstellung befindliche Platte in den am äußersten linken Ende der Maschine angeordneten Behälter 14 geführt.
  • Erfindungsgemäß sind an den gegenüberliegenden Seiten des Behälters 12 Federplatten 40 mit einwärts gebogenen zugeschärften Haltern oder Ansätzen 43 befestigt, die unter die unterste Adressendruckplatte greifen und den Druckplattenstapel stützen. Außer der untersten Adressendruck-platte wird der ganze übrige Plattenstapel in einer etwas angehobenen Stellung gehalten, so daß die unterste Druckplatte bei ihrer Bewegung die übrigen nicht berührt. Die Federplatten sind durch Schrauben 41 an dem Behälter befestigt und erstrecken sich über Öffnungen 42 in den Behälterwänden. Gewöhnlich befinden sich die Ansätze 43 der Federplatten unter der untersten Adressendruckplatte. Nachdem jedoch die Ansätze zurückgezogen worden sind und die unterste Platte auf den Schieber gefallen ist, befinden sich die Ansätze zwischen der untersten Druckplatte und der nächsthöheren (Fig.4).
  • Jede Federplatte 4o hat eine Verlängerung 45 unter den Ansätzen 43, wobei die nach der rechten Seite der Maschine liegenden Seitenkanten der Verlängerungen bei 46 umgebördelt sind. An den Außenseiten der hin und her gehenden Stangen 3o sind ein Paar runder Vorsprünge 35 vorgesehen, die mit den umgebogenen Kanten 46 der Federplatten zusammenarbeiten und diese nach außen drücken, um die Ansätze 43 von der Adressendruckplatte bei Bewegung des Schiebers zurückzuziehen.
  • In der gewöhnlichen Stellung der Federplatten 4o befinden sich die Ansätze 43 innerhalb des Behälters unterhalb der untersten Platte des Stapels und stützen den in Fig. 4 durch die Platten A 2 und A' bezeichneten Stapel.
  • Wenn die Stangen 3o bei der Aufwärtsbewegung des Druckarmes 2o vorwärts bewegt werden, berühren die nockenartigen Vorsprünge 35 die unteren Teile der Platten 4o und spreizen diese nach außen in dem Augenblick, in dem die Schulter 32 den Behälter verlassen hat (Fig.3 und 5). Dadurch werden die Ansätze 43 zurückgezogen, so daß der Druckplattenstapel auf den höheren Teil der Stangen 3o des Schiebers rechts von der Schulter 32 fällt. Die Teile nehmen jetzt die Stellung gegen Ende der Aufwärtsbewegung des Druckarmes 2o ein. Die Vorsprünge 35 befinden sich dann hinter den Verlängerungen 45 der Federplatten, und der ganze Stapel ruht auf den Stangen 3o in geringer Entfernung hinter den oder rechts der Schultern 32 derselben.
  • Zu Beginn der Abwärtsbewegung des Druckarmes 2o veranlaßt das Gestänge 27 die Bewegung der Stangen 3o nach rechts. Während des ersten Teiles dieser Bewegung, bevor die Zurückziehung des hohen Teiles der Stangen 30 die Druckplatten auf den Block xja fallen läßt, bewegen sich dieVorsprünge 35 unter.denFederplattenverlängerungen 45 hervor, worauf die befreiten Federplatten in ihre Anfangsstellung zurückspringen. Bei dieser Bewegung schlagen die Ansätze 43 unter den Wulst a der der untersten Platte benachbarten Platte A1. Dabei wird der Druckplattenstapel oberhalb der Ansätze ein wenig angehoben, wie durch die gestrichelten Linien in Fig. 3 veranschaulicht ist.
  • Bei der Fortsetzung der Bewegung des Schiebers nach rechts zieht sich der hohe Teil der Stangen hinter den Behälter zurück und gestattet das Herunterfallen der unterstenPlatteA auf den Block xxa, während die übrigen Druckplatten in ihrer angehobenen Stellung durch die Ansätze 43 gehalten werden. Durch das Stützen des Stapels, während die unterste Druckplatte in eine Lage fällt, in der sie durch die Schulter 32 bei der Rückkehrbewea°ung des Schiebers erfaßt wird, wird ein genügender Abstand zwischen den Druckplatten oberhalb der unteren geschaffen, so daß, wenn der Schieber die unterste Platte aus dem Behälter in eine Ruhelage bringt, aus der sie bei dem nächsten Arbeitsgang in Druckstellung gebracht wird, keine Gefahr der Berührung zweier gegeneinander bewegter Platten besteht.
  • In Fig. 7 sind drei übereinanderliegendeDruckplatten A, A1, A2 veranschaulicht. Diese Figur zeigt in etwas übertriebener Größe die Bezeichnungsstreifen B, B1, B2, die von den entsprechenden Platten getragen werden. Die Druckplatte A 2 ist als unmittelbar auf der Druckplatte A 1 ruhend gedacht, während die Druckplatte A 1 von der Druckplatte A durch das Zwischenschieben der Ansätze 43 getrennt ist, die den Stapel in angehobener Stellung stützen, während die Druckplatte A von dem hohen Teil des Schiebers auf den Block iia fällt. Aus der Figur ist deutlich ersichtlich, daß die geprägten Typen der Druckplatte A'1 an den Bezeichnungsstreifen B2 stoßen würden, wenn die Druckplatte A1 waagerecht aus dem Stapel geschoben würde. Die Druckplatte A dagegen kann aus dem Stapel gezogen werden, ohne daß sie den Bezeichnungsstreifen B1 berührt.
  • Durch die beschriebene Einrichtung wird der Druckplattenstapel gewöhnlich vollkommen frei von den hin und her gehenden Schieberstangen gehalten. Kurz bevor der Schieber das Ende seiner Zuführbewegung erreicht, wird der Stapel befreit und fällt auf den hohen Teil der Schieberstangen hinter den Schultern 32. Zu Beginn des Leerlaufganges heben die Federplatten alle Druckplatten oberhalb der untersten an und stützen diese, während die unterste Druckplatte in eine Lage fällt, aus der sie bei der Rückkehr des Schiebers mitgenommen wird. Durch das Anheben des Stapels und die darauffolgende Freigabe der untersten Druckplatte ist jede Behinderung zwischen den Druckplatten oder Gefahr des ungewollten Verschiebens des Bezeichnungsstreifens einer Druckplatte beseitigt. Die übliche Abnutzung der unteren Druckplatte durch Reibung an der darüberliegenden bei der Bewegung der untersten unter dem Stapel hervor ist ebenfalls vermieden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: _. Vorrichtung zum Abstützen eines Druckplattenstapels in einem Behälter für Adressendruckmaschinen, dessen Druckplatten mittels eines mit dem Antrieb der Druckmaschine gekuppelten Schiebers zur Abdruckstelle vorgeschoben werden, gekennzeichnet durch zu beiden Seiten des Behälters angeordnete, den Druckplattenstapel abstützende federnde Halter (43), die beim Vorwärtshub des Schiebers von zu beiden Seiten desselben befestigten Vorsprüngen (35) von der untersten Druckplatte wegbewegt werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Halter (43) an zu beiden Seiten des Behälters angebrachten Federplatten (4o) befestigt sind.
DE1930548212D 1930-05-27 1930-05-27 Vorrichtung zum Abstuetzen eines Druckplattenstapels in einem Behaelter fuer Adressendruckmaschinen Expired DE548212C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE548212T 1930-05-27

Publications (1)

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DE548212C true DE548212C (de) 1932-04-08

Family

ID=6561847

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930548212D Expired DE548212C (de) 1930-05-27 1930-05-27 Vorrichtung zum Abstuetzen eines Druckplattenstapels in einem Behaelter fuer Adressendruckmaschinen

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