DE54814C - Schienenstofsverbindung - Google Patents
SchienenstofsverbindungInfo
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- DE54814C DE54814C DENDAT54814D DE54814DA DE54814C DE 54814 C DE54814 C DE 54814C DE NDAT54814 D DENDAT54814 D DE NDAT54814D DE 54814D A DE54814D A DE 54814DA DE 54814 C DE54814 C DE 54814C
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Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B11/00—Rail joints
- E01B11/02—Dismountable rail joints
- E01B11/12—Fishplates engaging only the rail foot
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- Structural Engineering (AREA)
- Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schienenstofsverbindung für schwebenden Stofs,
bei welcher die üblichen, zu beiden Seiten des Schienensteges liegenden Laschen gänzlich fortfallen
und dafür eine unter dem Stofs trägerartig ausgebildete Unterlagplatte zur Anwendung
kömmt, welche für beide Schienenenden eine gemeinschaftliche Basis bietet, auf welcher
die Schienen mittelst geeigneter Klammern festgeklemmt werden.
Die Stofsverbindung ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt. Fig. 1 und 2 sind Querschnitte
nach L bezw. M, Fig. 4; Fig. 3 ist ein Querschnitt bei Anwendung einer vom
Normalprofil etwas abweichenden Stofsplatte. Fig. 4 zeigt in Seitenansicht den fertigen
Schienenstofs. Fig. 5 veranschaulicht in oberer Ansicht die auf den beiden Stofsschwellen
ruhende Stofsplatte ohne die Schienen.
Auf die beiden Stofsschwellen eines Schienenstofses wird die Stofsplatte A gelegt, deren
Ränder zur Erhöhung der Tragfähigkeit, sowie zur Gewinnung von Angriffspunkten für die
zur Schienenbefestigung dienenden Klammern in den Zwischenraum zwischen den Schwellen
nach abwärts gebogen sind, so dafs die Stofsplatte unterhalb des Schienenstofses zwischen
den Punkten α α1 und bb1, Fig. 5, ein
/~~\-förmiges tragfähiges Profil zeigt, auf dessen
Rücken die Schienen aufliegen.
Zur Verbindung der Schienen mit der Stofsplatte dienen Hakenklammern B, welche mit
entsprechend geformten Anlageflächen einerseits an der Unterkante c der umgebogenen Ränder
der Platte A, andererseits an der geneigten oberen Fläche des Schienenfufses angreifen.
Die Hakenklammern B sind paarweise einander gegenüberliegend angeordnet und werden
durch Schraubenbolzen C, Fig. 2, paarweise zusammengehalten. Wird die Mutter des
Schraubenbolzens C angezogen, so nähern sich beide gegenüberliegende Klammern und verursachen
bei ihrem Vorwärtsgleiten auf den keilförmigen Anschlufsflächen der umgebogenen Plattenränder und des Schienenfufses ein sehr
kräftiges Festklemmen des Schienenendes auf der Stofsplatte. Im dargestellten Falle ist jedes
Schienenende mittelst eines eigenen Klammernpaares auf der Stofsplatte festgeklemmt. Es ist
jedoch nicht ausgeschlossen, dafs beide Schienenenden mittelst eines gemeinsamen Paares entsprechend
breiterer Klammern auf der Stofsplatte befestigt werden.
Die Befestigung der Schienen auf den Stofsschwellen ist die gewöhnliche. Bei hölzernen
Schwellen werden die Schienennagel durch Löcher, welche in der Stofsplatte A vorgesehen
sind, hindurch eingeschlagen, Fig. 5 und 1, und hierdurch gleichzeitig die Stofsplatte auf
den Stofsschwellen festgelegt. Bei Verwendung eiserner Querschwellen werden die Löcher in
der Stofsplatte so angeordnet, dafs sie mit den Löchern zusammenfallen, welche zum Durchstecken
der Befestigungsschrauben in der Schwelle selbst vorgesehen sind.
Durch das Festlegen der Stofsplatte auf den Stofsschwellen und das aufserordentlich starke
Festklemmen der Schienen auf der Stofsplatte sollen die Schienen an einer Wanderung in
ihrer Längsrichtung verhindert werden. Auch wird durch die vorliegende Stofsverbindung
das bei Anwendung seitlicher Laschen auf-
tretende Kopfnicken der Schienen und das Klappern derselben beim Ueberrollen der Lokomotiv-
'und Wagenräder mehr beseitigt.
Das Profil der Stofsplatte kann übrigens auch etwas abgeändert werden, wie dies Fig. 3 veranschaulicht.
So kann die Platte oben eine Anlagekiste erhalten, um beim Anziehen der Klammern ein Verschieben des Schienenfufses
in seitlicher Richtung zu verhüten. Um die Tragfähigkeit zu erhöhen, können die nach
unten abgebogenen Schenkel des mittleren Theiles der Stofsplatte recht lang gehalten
werden.
Claims (1)
- Patent-AnSpruch:Schienenstofsverbindung für schwebenden Stofs, bestehend aus einer beide Schienenenden stützenden Stofsplatte (A) von wechselndem, auf den Stofsschwellen flachem, unter dem Schienenstofs Π-förmigem Querschnitt und paarweise anziehbaren Klammern (B) zum Festklemmen der Sohienenenden auf der Stofsplatte.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE54814C true DE54814C (de) |
Family
ID=329385
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT54814D Expired - Lifetime DE54814C (de) | Schienenstofsverbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE54814C (de) |
-
0
- DE DENDAT54814D patent/DE54814C/de not_active Expired - Lifetime
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