DE548006C - Taststock fuer Blinde - Google Patents

Taststock fuer Blinde

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DE548006C
DE548006C DEH127880D DEH0127880D DE548006C DE 548006 C DE548006 C DE 548006C DE H127880 D DEH127880 D DE H127880D DE H0127880 D DEH0127880 D DE H0127880D DE 548006 C DE548006 C DE 548006C
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DEH127880D
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ARTHUR HAFERMANN
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ARTHUR HAFERMANN
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H3/00Appliances for aiding patients or disabled persons to walk about
    • A61H3/06Walking aids for blind persons
    • A61H3/068Sticks for blind persons

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Pain & Pain Management (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Rehabilitation Therapy (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Blinds (AREA)

Description

  • Taststock für Blinde Den bis jetzt bekannten Hilfsstöcken für Blinde usw., sogenannten Leucht- oder Warnungsstöcken, haftet der Nachteil an, daß sie dem Blinden insofern keinen genügenden Schutz gewähren, als sie ihn nicht rechtzeitig auf eine Gefahr aufmerksam machen. Durch die Leuchtstöcke wird zwar die Umgebung, allerdings äuch nur Personen, auf den Blinden aufmerksam, aber nicht, was der Zweck eines solchen Stockes sein soll, der Blinde selbst. Der Blinde steht deshalb hilflos da und ahnt nicht, daß ihm etwa durch eine Stufe oder einen Laternenpfahl Gefahr droht. Dieser Nachteil hat es mit sich gebracht, daß die Leuchtstöcke nicht verbreitet wurden.
  • Die Erfindung zeigt nun einen Stock, mit dem der Blinde usw. ohne weiteres in der Lage ist, jedes Hindernis, das sich ihm in den Weg stellt, wahrzunehmen.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs-, gegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i den Längsschnitt durch den Stock im gebrauchsfertigen Zustand, Fig. 2 die Ansicht auf die Taster in Richtung des Pfeiles A, Fig. 3 die Taster in der eingezogenen Stellung, Fig. q. den Schnitt A-B, aus dem die Anordnung der Warnungsknöpfe im Griff des Stockes hervorgeht.
  • Wie die Fig. i zeigt, ist der untere Teil des Stockes i hohl ausgebildet und trägt am Ende ein Führungsstück 2, an dem drei Taster q. gelenkartig befestigt sind. Von den drei Tastern sind zwei waagerecht, je etwa 25 cm lang, ausgebildet und für seitlich liegende Hindernisse vorgesehen, während der . dritte senkrecht, etwa 15 cm lang, ausgebildet und für entenliegende Hindernisse vorgesehen ist. Die Taster ¢ stehen je durch ein Drahtseil 5 mit je einem Warnungsknopf 6 in Verbindung, und diese drei Knöpfe sind so angebracht, daß sie der Blinde beim Tragen des Stockes in der Handfläche hat (vgl. Fig. 2 und q.). Das Seil 5 ist über eine Rolle 7 geführt und an einer Öse S am Knopf 6 befestigt. Damit der Knopf 6 nach Entfernung des Tasters 4 in seine Endlage sofort zurückkehrt, ist eine Feder g angebracht. Zur besseren Führung hat das Führungsstück 2 für jedes Seil eine Rille io. Ist auf dem Wege, den der Blinde nehmen will, z. B. eine Stufe vorhanden, so stößt der Taster q. an und kommt in die in Fig. i gestrichelte Stellung. Hierbei zieht der Taster .I das Seil 5 an, wodurch der Knopf 6 eingezogen wird. Der Blinde merkt dann, je nachdem welcher Knopf eingezogen wird, wo sich ihm ein Hindernis entgegenstellt.
  • Um.den Stock auch ohne Taster gebrauchen zu können, ist dieser so ausgebildet, daß die Taster eingezogen werden können, wie Fig. 3 zeigt. Die Betätigung erfolgt in einfacher Weise durch Hochziehen eines Griffes i i, der durch die Stange 12 am Führungsstück 2 befestigt und in einem Ausschnitt 13 des Stockes geführt ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPitÜCHE: i. Taststock für Blinde usw., dadurch gekennzeichnet, daß am Ende des unteren, hohl ausgebildeten Teiles des Stockes (i) drei Taster (q.) angebracht sind.
  2. 2. Taststock nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Taster (q.) in einem Führungsstück (2) gelenkartig befestigt sind und durch ein Seil (5) mit je einem Knopf (6) in Verbindung stehen.
  3. 3. Taststock nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Führungsstück (2) eine mit einem in einem Ausschnitt (13) geführten Griff (1i) versehene Stange (I2) angeordnet ist.
DEH127880D Taststock fuer Blinde Expired DE548006C (de)

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