DE54603C - Korsetverschlufs - Google Patents

Korsetverschlufs

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DE54603C
DE54603C DENDAT54603D DE54603DA DE54603C DE 54603 C DE54603 C DE 54603C DE NDAT54603 D DENDAT54603 D DE NDAT54603D DE 54603D A DE54603D A DE 54603DA DE 54603 C DE54603 C DE 54603C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
corset
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closure
displacement
button
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT54603D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. B. SPOONER in Brooklyn, N.-Y., V. St. A., 55 Downing Street
Publication of DE54603C publication Critical patent/DE54603C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41FGARMENT FASTENINGS; SUSPENDERS
    • A41F1/00Fastening devices specially adapted for garments
    • A41F1/04Corset fasteners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

KAISERLICHES /i
PATENTAMT
KLASSE 3: Bekleidungsindustrie.
(New-York, V. St. Α.).
Korsetverschlufs.
Durch die in beiliegender Zeichnung dargestellten Vorrichtungen soll das bei den bekannten Korsetverschlüssen so leichte selbstthätige Auslösen dadurch vermieden werden, dafs nicht, wie bisher, beim Oerfnen und Schliefsen eine Verschiebung der Korsetstäbe senkrecht gegen einander, sondern im wesentlichen eine Verschiebung in der Längsrichtung parallel zu einander bedingt wird.
Die Knöpfe 13 des einen Korsetstabes 15 bleiben dieselben, wie bei den bekannten Ver-" Schlüssen, während die Oesen 12 der Verschlufsplättchen 11 in der Längsrichtung geschlitzt und geeignetenfalls rohrartig gestaltet werden (Fig. 1 bis 4), um gleichzeitig die Knöpfe 13 zu verdecken. Bei diesem rohrartigen Verschlufs findet die' Einführung des Knopfes 13 an dem einen offenen Ende statt, während bei der Einrichtung Fig. 5 bis 7 der Schlitz 12 an einem Ende 16 entsprechend erweitert ist, um die Einführung des Knopfes 13 zu ermöglichen.
Die Schlitze bezw. Hülsen 12 der einzelnen Plättchen 11 werden von dem einen Ende des Stabes 10 gegen das andere länger und findet aufserdem die Einführung der Knöpfe 13 in den unteren kürzesten Schlitz von der entgegengesetzten Seite als bei den übrigen statt.
Der diesem letzten Schlitz 12 entsprechende Knopf 13 ist derart angebracht, dafs er der Erweiterung 16 desselben bezw. dem Eingang der betreffenden Hülse gegenübersteht, wenn die anderen Knöpfe vollständig oder nahezu an dem geschlossenen Ende 14 angelangt sind.
Beim Einhängen werden zunächst die oberen Knöpfe in die Hülsen bezw. Schlitze eingeführt und derart verschoben, dafs auch der untere Knopf in den entgegengesetzt geöffneten Schlitz der entsprechenden Verschlufsplatte eingeführt werden kann; sodann wird der Stab 15 in entgegengesetzter Richtung zurückgeschoben, bis der untere Knopf am Ende seiner Hülse oder seines Schlitzes angelangt ist und die Enden der beiden Korsetstäbe ι ο und 1 5 gleich stehen. Die übrigen Knöpfe 13 sind in dieser Stellung noch vollständig in den betreffenden Schlitzen oder Hülsen gehalten, so dafs sie selbst bei einer verhältnifsmäfsig beträchtlichen Verschiebung nicht aufser Eingriff mit dem entsprechenden Verschlufsplättchen kommen können.
Anstatt nur den Eingang der unteren Hülse bezw. des unteren Schlitzes den übrigen entgegengesetzt anzuordnen, können dieselben auch z. B. abwechselnd an dem einen und anderen Ende vorgesehen sein, so dafs bei einer Verschiebung der Korsetstäbe in der einen Richtung der eine Theil und bei einer Verschiebung in entgegengesetzter Richtung der andere Theil der Knöpfe mit den zugehörigen Verschlufsplättchen in Eingriff kommt.
Das Auslösen der Knöpfe kann bei dieser Anordnung nur einzeln nach einander staltfinden, und zwar zunächst aus der unteren Platte oder Hülse D durch Verschiebung in der einen Richtung, sodann aus der nächsten,
C, durch entgegengesetzte Verschiebung, ferner aus der dritten, B, durch abermals entgegengesetzte Verschiebung und endlich aus der vierten, A, durch wieder umgekehrte Verschiebung. Ein selbstthätiges Lösen des' Verschlusses ist demnach durchaus ausgeschlossen. Da beim Auslösen des Knopfes aus der Hülse oder Platte C der nächste Knopf sich in der Platte B weiter als beim Einhängen verschieben mufs, so ist auch der betreffende Schlitz bezw. die Hülse entsprechend länger als diejenigen der Platte D.
Eine vollständige Sicherung, durch welche die unbeabsichtigte Längenverschiebung der Korsetstäbe Verhindert wird, kann durch Hinzufügung einer der bekannten Verschlufsösen (17) an einem Ende der Stäbe erzielt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Korsetverschlufs, gekennzeichnet durch die an den Stäben angebrachten Platten 11 mit in der Längsrichtung der Korsetstäbe angeordneten Schlitzen oder geschlitzten Rohren 12, welche von zunehmender Länge und an abwechselnd entgegengesetzten Enden zur Einführung der Knöpfe 13 erweitert bezw. offen sind, so dafs die Knöpfe nur einzeln nach einander und unter wechselnder Längsverschiebung der Stäbe ■ eingehängt oder ausgelöst werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT54603D Korsetverschlufs Expired - Lifetime DE54603C (de)

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