DE545981C - Dauerausbau, dessen Stempel aus Formsteinen und nachgiebigen Einlagen zusammengesetzt werden - Google Patents

Dauerausbau, dessen Stempel aus Formsteinen und nachgiebigen Einlagen zusammengesetzt werden

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DE545981C
DE545981C DEB146536D DEB0146536D DE545981C DE 545981 C DE545981 C DE 545981C DE B146536 D DEB146536 D DE B146536D DE B0146536 D DEB0146536 D DE B0146536D DE 545981 C DE545981 C DE 545981C
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    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/04Lining with building materials
    • E21D11/05Lining with building materials using compressible insertions
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    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/14Lining predominantly with metal
    • E21D11/15Plate linings; Laggings, i.e. linings designed for holding back formation material or for transmitting the load to main supporting members
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
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Description

  • Dauerausbau, dessen Stempel aus Formsteinen und nachgiebigen Einlagen zusammengesetzt werden Die bisher bekannten Dauerausbauarten im Bergbau erforderten verhältnismäßig große Kosten durch teueres Baumaterial und durch die in den meisten Fällen überdimensionierte Ausführung. Eine Wiederverwendung der für einen solchen Dauerausbau erforderlichen Materialien war nach den bisherigen Ausführungen unmöglich und die Erhaltung bzw. Ausbesserung desselben sehr schwierig.
  • Es bestehen zwar Dauerausbauarten, deren Stempel aus Formsteinen zusammengesetzt sind, die auf einer Führung aufgeschoben werden, wobei zwischen den Formsteinen nachgiebige Einlagen eingesetzt wurden. Diese Führung für die Formsteine ist aber starr, so daß die Form der einzelnen Stempel nicht den Verhältnissen entsprechend angepaßt werden kann.
  • Durch die Erfindung werden die obenerwähnten Nachteile dadurch behoben, daß die Führung für die Formsteine aus biegsamem elastischem Material ausgebildet ist. Diese Führung, auf welcher die einzelnen Formsteine aufgeschoben werden und die aus einem Drahtseil besteht (z. B. altes Förderseil j, ist im Nebengestein zwecks Abfassung von Schubbeanspruchungen verankert. Die zur Verwendung kommenden Formsteine sind so ausgebildet, daß eine leichte Einführung bz«-. Auswechslung derselben ermöglicht wird.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren beispielsweisen Ausführungsformen schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. i den Längsschnitt bzw. die Ansicht des Ausbaues, Abb. 2 eine weitere Ausführungsform desselben, bei welcher die einzelnen Stempel gekrümmt sind; Abb.3 zeigt eine Seitenansicht einer Strecke, Abb. q. einen Längsschnitt einer weiteren Ausführungsform in einer Strebstrecke; Abb. 5 und 6 sind beispielsweise Ausführungsformen der Formsteine in perspektivischer Darstellung und Abb. ; die Verwendung des Dauerausbaues im Abbau eines niedrigen Kohlenflözes.
  • Die zur Anwendung kommenden Stempel bestehen aus einer Anzahl von Formsteinen i, die aus Beton o. dgl. an Ort und Stelle hergestellt werden. Diese Stempel i werden unter Zwischenschaltung von Platten 2 aus nachgiebigem Material, wie z. B. Holz o. dgl., auf eine biegsame elastische Führung, z. B. ein Drahtseil3 bzw. alte Förderseile, aufgeschoben. Diese Drahtseile 3 werden in der Sohle q. verankert und sind an der Stelle 5 unterteilt, damit man eine Verkürzung bzw. Verlängerung der Einlage vornehmen kann. Die oberste Platte 6 (Druckplatte), die mit dein Seile 3 verbunden ist, wird mit einem Dorne versehen, der sich in die Kappe des Firstes einpreßt.
  • Diese Kappe besteht aus den als tragenden Teil ausgebildeten Seil? (altes Förderseil oder anderes Altmaterial), das auf dem Holzbalken 8 aufliegt und mit demselben verbunden werden kann: Durch Verspannungsdrähte i o, die in der Streckenrichtung verlaufen, werden diese Kappen miteinander verbunden, so daß hierdurch eine dauerhafte Firstverpfählung erreicht wird.
  • Die als nachgiebige Zwischeneinlagen dienenden Holzplatten 2 können, wie in Abb. 2 dargestellt, keilförmig ausgebildet werden, um eine entsprechende Krümmung des Stempels zu erreichen und hierdurch denselben so auszubilden, daß er seitliche Stoßdrücke auffängt. Das biegsame Seil 3 wird sich entsprechend dieser Krümmung verbiegen, ohne daß der Stempel selbst aus der Gleichgewichtslage kommt. Diese Krümmung kann auch durch Einsetzen von schwach gekrümmten Formsteinen selbst auf das Seil erfolgen, und diese Formsteine können auch eine konische Form haben, um dem ganzen Stempel selbst eine gewünschte konische Form zu geben.
  • Die einzelnen Formsteine i, welche in Abb. 5 perspektivisch dargestellt sind, besitzen an ihren Stirnflächen diametral verlaufende Ausnehmungen i i, in welche Stäbe 12 (Holz, Eisen bzw. Drahtseile) eingelegt werden und dadurch eine Seitenverstrebung bilden (Abb. 3). Zwischen diesen Stäben 12 können auch noch weitere Einlagen verlegt werden, bzw. können diese horizontal verlaufenden Stäbe mit zu ihnen senkrecht verlaufenden weiteren Stäben 12 verbunden werden, um die Verstrebung der S itenwände zu vervollkommnen.
  • In der Abb. 6 ist eine weitere Ausbildung der Formsteine dargestellt, die mit einem radialen Längsschlitz 13 versehen sind. Mit Hilfe dieses Längsschlitzes kann der Stein auf das Sei13 seitlich aufgeschoben werden. Derart ausgebildete Steine mit radialem Längsschlitz 13 können als Schlußsteine bei Aufstellung des Stempels benutzt werden. Außerdem kann ein solcher Stein an Stelle eines beschädigten Formsteines ohne weitere Schwierigkeiten eingesetzt werden, wodurch sich die einzelnen Steine leicht auswechseln lassen. Bei Anwendung mehrerer derartiger Steine müssen die Längsschlitze der einzelnen übereinander verlegten Steine gegeneinander versetzt sein.
  • Ein mit diesen Steinen durchgeführter Grubenausbau kann ohne weiteres als Dauerausbau verwendet werden und stellt sich verhältnismäßig billiger als die bisherigen Dauerausbaue. Zur Durchführung dieses Dauerausbaues ist nur eine geringe Anzahl von Arbeitern erforderlich, um so mehr da die Form und Größe der einzelnen Steine derart bemessen ist, daß die Handhabung derselben auch unter den schwierigsten beengten Verhältnissen von einem Mann leicht durchgeführt werden kann. Da, wie bereits oben erwähnt, Altmaterial (alte Förderseite) als Führungen benutzt werden und eine Rückgewinnung und Wiederverwendung der Stempel möglich ist bzw. sich dieselben durch seitliches Einschieben von Steinen mit radialen Längsschlitzen 13 ausbessern lassen, so entspricht dieser Ausbau allen an ihn gestellten Anforderungen, um so mehr da man die,einzelnen Stempel nicht überdimensionieren muß und nur so wählen wird, daß sie sich gerade für den entsprechenden Zweck eignen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dauerausbau, dessen Stempel aus Formsteinen und nachgiebigen -Einlagen zusammengesetzt werden, die auf eine Führung aufgeschoben sind, dadurch gekennzeichnet, daß diese als biegsame elastische Führung ausgebildet ist.
  2. 2. Dauerausbau nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei gleich ausgebildeten Formsteinen mit einander parallelen Stoßflächen die bekannten nachgiebigen Zwischenlagen keilförmig ausgebildet sind.
  3. 3 Dauerausbau nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen. Formsteine auf eine Führung aufgeschoben öder aufgesetzt werden, die im Nebengestein zwecks Abfassung von Schubbeanspruchungen verankert ist. q.. Dauerausbau nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Formsteine an ihren Stirnseiten Ausnehmungen besitzen, in welche Verspannungsstäbe bzw. Seile eingelegt werden, die gleichzeitig als Dauerverpfählung dienen. 5. Dauerausbau nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß einzelne Formsteine zwecks leichterer Einführung bzw. Auswechslung von seitwärts mit bekanntem radialem Längsschlitz versehen sein können. 6. Dauerausbau nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende des Führungsseiles o. dgl. mit einem über das obere Ende des Stempels herausragenden Dorn versehen ist, der sich in die Kappe einpreßt.
DEB146536D 1929-11-05 1929-11-05 Dauerausbau, dessen Stempel aus Formsteinen und nachgiebigen Einlagen zusammengesetzt werden Expired DE545981C (de)

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DE (1) DE545981C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE758402C (de) * 1940-04-18 1954-02-15 Hugo Herzbruch & Soehne Wanderpfeiler
DE1061724B (de) * 1955-10-18 1959-07-23 Friedrich Karl Sauer Grubenstempel
EP1762698A1 (de) * 2005-09-08 2007-03-14 Amberg Engineering AG Nachgiebigkeitselement für einen Untertageraum

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE758402C (de) * 1940-04-18 1954-02-15 Hugo Herzbruch & Soehne Wanderpfeiler
DE1061724B (de) * 1955-10-18 1959-07-23 Friedrich Karl Sauer Grubenstempel
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