DE545963C - Schleuse zum Unterteilen der Strecken in Rohrpostanlagen - Google Patents

Schleuse zum Unterteilen der Strecken in Rohrpostanlagen

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DE545963C
DE545963C DET36924D DET0036924D DE545963C DE 545963 C DE545963 C DE 545963C DE T36924 D DET36924 D DE T36924D DE T0036924 D DET0036924 D DE T0036924D DE 545963 C DE545963 C DE 545963C
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lock chamber
flap
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DET36924D
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Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
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Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/04Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
    • B65G51/08Controlling or conditioning the operating medium
    • B65G51/10Controlling or conditioning the operating medium at section junctions of pneumatic systems

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ventilation (AREA)

Description

  • Schleuse zum Unterteilen der Strecken in Rohrpostanlagen Es sind Durchschleusstellen bekannt, bei denen ein aufenthaltloses Durchfahren dadurch ermöglicht wird, daß Fahrkontakte an der Durchschleusstelle angebracht sind, die Luftumschalter so steuern, daß der Druck hinter der jeweils zu durchfahrenden Klappe geringer ist als vor derselben. Die bekannte Ausführung benötigt für die Luftumschaltung zwei Wechselventile, die gleichzeitig in der Schleusenkammer und in den anstoßenden Fahrrohrstrecken den Ein- und Austritt der Betriebsluft regeln. Für die Steuerung der Ventile sind hierbei drei Fahrkontakte erforderlich.
  • Bei der erfindungsgemäßen Anordnung dagegen wird nur ein einziges von zwei Fahrkontakten gesteuertes Luftventil benutzt, das sich in der in die Schleusenkammer mündenden Luftzutrittsstelle befindet, während das mit der Schleusenkammer in Verbindung stehende Luftabflußrohr ohne Luftumschalter ausgerüstet ist. Außer dieser wesentlichen Vereinfachung gestattet die vorliegende Erfindung, die Durchschleusstellen mit. Abzw eigstellen so zu vereinigen. daß die Gebläse in den an den Abzweigleitungen liegenden Empfangsstellen aufgestellt werden können. Dies hat den Vorteil, daß die Schleusenstellen nach rein lufttechnischen Gesichtspunkten festgelegt werden. können und nicht an die Örtlichkeit gebunden sind, da auf die Unterbringung der. Gebläse keine Rücksicht genommen zu- werden braucht. Auch die Rohrführung wird günstiger; da es nicht wie bisher erforderlich ist das Hauptrohr bis in die unmittelbare Nähe der Empfangsstelle zu führen. Dies wird nach der vorliegenden-Erfindung dadurch ermöglicht, daß die Schleusenkammer mit einer offenen Weiche -ausgerüstet wird. Der vorliegende Erfindungsgedanke ist jedoch nicht auf Schleusenstellen beschränkt, die mit einer Abzweigstelle vereinigt sind, wie das zweite Ausführungsbeispiel zeigt.
  • An Hand der Abbildung sei nunmehr die Erfindung beschrieben.
  • Abb. i zeigt schematisch eine Durchschleusstelle mit Weiche; Abb. z ist eine Schaltungsanordnung zu Abb. i ; Abb. 3 zeigt schematisch eine Durchschleusstelle ohne Weiche; Abb. q. ist eine Schaltungsanordnung zu Abb. 3.
  • Es sei angenommen, daß von dem Hauptrohr H eine Anzahl von Abzweigrohren A zu den einzelnen Betriebsstellen E führen. In Abb. i ist eine derartige Abzweigstelle gezeigt. An der Abzweigstelle befindet sich eine offene Weiche 0W der üblichen Bauart. In einiger Entfernung vor der offenen Weiche ist eine Klappe K' angeordnet. Normalerweise wird diese Klappe durch den von dem Gebläse G angesaugten Treibluftstrom, der in Pfeilrichtung fließt, offen gehalten, so daß die die Trennvorrichtung TV verlassenden Büchsen die Klappe K1 ungehindert durchfahren können. Unmittelbar hinter der Klappe KI befindet sich eine Luftzutrittsstelle G, durch die in bestimmten Betriebs- 1 zuständen Frischluft nachströmen kann. Das Luftventil L wird durch einen Magneten M betätigt. Zwischen der Trennvorrichtung TV und der Klappe KI befindet sich eine Steuerstelle St, durch die die Weiche 0W gestellt wird. Da die Steuerung der Weiche nicht Gegenstand der Erfindung ist, so soll hierauf nicht näher eingegangen werden. Es sei angenommen, daß die Rohrpostbüchse das Kennzeichen für die Steuerung der Weiche mit sich führe und bei Durchfahrt durch die Steuerstelle St die Einstellung der Weiche 0W vornehme, je nachdem, welches Ziel die Büchse erreichen soll. Unmittelbar hinter der Klappe K1 befindet sich ein Fahrkontakt f1 Dieser Fahrkontakt kann auch unmittelbar unter Wirkung der Klappe KI stehen, da die Konstruktion der Klappe so ausgebildet werden kann, daß die durch den Treibluftstrom zum Teil geöffnete Klappe noch in die Fahrbahn der Büchse hineinragt und beim Durchfahren von der Büchse bewegt wird. Unmittelbar hinter der Weiche 0W .befindet sich im. Hauptrohr eine zweite Klappe KZ. Hinter der Klappe KZ ist gleichfalls ein Fahrkontakt f2 angeordnet. Die Klappe KZ schließt normalerweise das Hauptröhr H ab, so daß der vor der Klappe KZ liegende Streckenabschnitt H' nur unter der Wirkung des Gebläses G der Station E steht. Der nachfolgende Abschnitt H" steht unter Wirkung eines Gebläses, das sich in der nächstfolgenden Station befindet. Dieses Gebläse saugt die Luft über den Sender S an. Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende: Angenommen, die die Trennvorrichtung TV verlassende Büchse habe ein Ziel, bei dem auch der Streckenabschnitt H" durchfahren werden muß. Die Weiche 0W bleibt daher beim Durchfahren der Büchse durch die Steuerstelle in Durchfahrtstellung stehen. Die Rohrpostbüchse wird zunächst von dem Gebläse G angesaugt, da ja durch die Weiche der Treibluftstrom nicht abgelenkt wird. Die Klappe K1 ist völlig entlastet. Sobald die Klappe KI von der Büchse durchfahren ist, wird der Kontakt f l betätigt. Dadurch kommt, wie Abb. a zeigt, folgender Stromkreis zustande: Erde, f l, w, M, Batterie.
  • Der Magnet M wird erregt und betätigt das Luftventil L, so daß jetzt Frischluft in das Fahrrohr einströmt. Die Klappe KI wird dadurch belastet und schließt den Streckenabschnitt H' ab. Die Klappe KZ dagegen wird stark entlastet. Die Entlastung kann dabei so stark sein, daß die Klappe KZ durch die bei L einströmende Frischluft geöffnet wird, wenn bei langer Rohrleitung der Druckabfall auf der Strecke vom Sender S bis zur Einmündungsstelle unmittelbar hinter der Klappe KZ groß ist. Der Magnet 31 hält sich in folgendem Stromkreis: Erde, f2, m, w, M, Batterie, Erde.
  • m ist dabei ein von dem Magneten 2,1 betätigter Kontakt. w ist ein in Abhängigkeit von der Stellung der Weiche stehender Kontakt, der sich bei Durchfahrt der Weiche in der hier gezeigten Lage befindet. Nach Durchfahrt der Klappe KZ wird, wie bereits erwähnt, von der Büchse der Kontakt f2 betätigt und somit der Haltestromkreis für den Magneten 11,1 unterbrochen. Der Luftzutritt bei L wird wieder unterbunden, und es tritt der alte Betriebszustand ein. Bei einer Sendung, die in dem Abzweig A abgelenkt werden soll, wird beim Durchfahren der -Steuerstelle St die Weiche 0W in nicht näher zu beschreibender Weise umgelegt. Durchfährt in diesem Falle die Büchse die Klappe Kl und betätigt den Fahrkontakt f l, so bleibt dies auf den Magneten M ohne Wirkung, da der Anzugsstromkreis für M durch den Kontakt w unterbrochen ist. Hinter der Weiche 0W ist in dem Abzweigrohr A ein Fahrkontakt f3 angeordnet, durch den in bekannter Weise die Rückstellung der Weiche veranlaßt wird. Würde jetzt unmittelbar eine zweite Büchse folgen, deren Ziel in dem Abschnitt H" liegt, so würde die in diesem Falle bei L nachströmende Frischluft die Fahrt der in dem Abschnitt A fahrenden Büchse nicht hemmen.
  • In dem Ausführungsbeispiel einer Durchschleusstelle ohne Weiche nach Abb. 3 und .1 ist die Strecke durch die erfindungsgemäße Durchschleusstelle in zwei Abschnitte H' und H" unterteilt. Der Streckenabschnitt H' steht unter der Wirkung des Gebläses G. Die Anlage arbeitet mit Saugluft. Die Klappe KI kann von einer in Pfeilrichtung fahrenden Büchse ungehindert durchfahren werden. Durch Betätigung des Fahrkontaktes f l wird der Magnet 111 erregt, der die Öffnung des Ventils L bewirkt, so daß durch die bei L einströmende Frischluft die Klappe KZ völlig entlastet wird. Der Magnet zieht in folgendem Stromkreis an: Erde, f1, M, Batterie und hält sich über seinen eigenen Kontakt m: Erde, f2, m, M, Batterie. Sobald die Klappe KZ durchfahren ist, wird der Fahrkontakt f2 betätigt, durch den der Haltestromkreis für M unterbrochen wird. Das Luftventil L schließt sich, so daß der Anfangszustand wieder erreicht ist. Über den Ansaug An strömt die Treibluft in den Abschnitt H" ein.

Claims (6)

  1. PATGNTANSPRÜcHC: t. Durchschleusstelle zur Unterteilung der Strecken in Rohrpostanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleusenkammer mit einer durch Fahrkontakte (f1, f2) ge- steuerten Luftzutrittsstelle (L )- und einen ohne Luftumschalter versehenen Luftabflußrohr (A) in Verbindung Steht, über das die Treibluft des durch die Durchschleusstelle begrenzten Streckenabschnittes (H') abfließt.
  2. 2. Durchschleusstelle nach Anspruch i für Rohrpostanlagen, bei denen den Abzweigfahrrohren Einzelgebläse zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die als offene Weiche ausgebildete Abzweigstelle (0W) in der Schleusenkammer liegt.
  3. 3. Durchschleusstelle nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Schleusenkammer mündende Luftzutrittsstelle in Abhängigkeit von der Weichenstellung gesteuert wird. .
  4. 4. Durchschleusstelle nach Anspruch i bis .3, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Durchschleusstelle eine Trennvorrichtung (TV) und eine Steuerstelle (St) für die Weiche (0W) sich befinden.
  5. 5. Durchschleusstelle nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß der Luftzufluß an der Stelle (L) so lange aufrechterhalten bleibt, bis der Fördergutträger die Durchschleusstelle verlassen hat.
  6. 6. Durchschleusstelle nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftzufluß an der Stelle (L) erst erfolgt, nachdem der Fördergutträger in die Schleusenkammer eingefahren ist.
DET36924D 1929-05-18 1929-05-18 Schleuse zum Unterteilen der Strecken in Rohrpostanlagen Expired DE545963C (de)

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DE545963C true DE545963C (de) 1932-03-09

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DE (1) DE545963C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1183443B (de) * 1962-05-07 1964-12-10 Standard Elektrik Lorenz Ag Fahrrohrklappe fuer Rohrpostanlagen zum Trennen zweier Fahrrohrabschnitte unterschiedlicher Luftdruecke
DE1183442B (de) * 1961-05-23 1964-12-10 Standard Elektrik Lorenz Ag Schleuse zur Unterteilung einer Fahrrohrstrecke fuer Rohrpostanlagen
DE1204594B (de) * 1962-05-14 1965-11-04 Standard Elektrik Lorenz Ag Einrichtung bei Rohrpostanlagen zum Trennen zweier Fahrrohrabschnitte mit unterschiedlichen Luftdruecken

Cited By (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1183442B (de) * 1961-05-23 1964-12-10 Standard Elektrik Lorenz Ag Schleuse zur Unterteilung einer Fahrrohrstrecke fuer Rohrpostanlagen
DE1183443B (de) * 1962-05-07 1964-12-10 Standard Elektrik Lorenz Ag Fahrrohrklappe fuer Rohrpostanlagen zum Trennen zweier Fahrrohrabschnitte unterschiedlicher Luftdruecke
DE1204594B (de) * 1962-05-14 1965-11-04 Standard Elektrik Lorenz Ag Einrichtung bei Rohrpostanlagen zum Trennen zweier Fahrrohrabschnitte mit unterschiedlichen Luftdruecken

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