DE545720C - Verfahren zur Verhinderung der Harzbildung in Motortreibmitteln - Google Patents

Verfahren zur Verhinderung der Harzbildung in Motortreibmitteln

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DE545720C
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    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L1/00Liquid carbonaceous fuels
    • C10L1/10Liquid carbonaceous fuels containing additives
    • C10L1/14Organic compounds
    • C10L1/18Organic compounds containing oxygen
    • C10L1/182Organic compounds containing oxygen containing hydroxy groups; Salts thereof
    • C10L1/183Organic compounds containing oxygen containing hydroxy groups; Salts thereof at least one hydroxy group bound to an aromatic carbon atom

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Description

  • Verfahren zur Verhinderung der Harzbildung in Motortreibmitteln Bekanntermaßen neigen viele flüssige Kohlenwasserstoffe zur Harzbildung, und zwar infolge ihres Gehalts an ungesättigten: Kohlenwasserstoffen, die sich zu harzartigen Stoffen polymerisieren können. Es ist schon vorgeschlagen worden, diese unerwünschte und den Wert des Treibstoffes sehr schädigende Harzbildung zurückzudrängen durch den Zusatz von aromatischen Kohlenwasserstoffen, insbesondere hydroxylhaltigen. So sind z. B. vorgeschlagen worden: Phenole, ein Gemisch der Kresolt, Phloroglucin, Hydrochinon und Pyrogallol und andere ähnliche Stoffe. Durch Zusatz solcher Stoffe läßt sich in der Tat die Verharzung mehr oder weniger zurückdrängen; jedoch wird eine erhebliche Verbesserung des Treibstoffes nicht erzielt, da diese Stoffe für den praktischen Gebrauch erhebliche Nachteile besitzen. Sie sind teilweise in dem Treibstoff schwer löslich und stellen feste Körper dar, die sich beim Gebrauch des Treibstoffes im Motor an den Ventilen festsetzen und somit Störungen hervorrufen, die den durch die Harze hervorgerufenen Störungen entsprechen.
  • Es wurde nun gefunden, daß die Verharzung unter Vermeidung der obenerwähnten Nachteile dadurch verhindert werden kann., daß geringe Mengen von hydrierten Phenolen dem Treibstoff zugesetzt werden, da gefunden worden ist, daß diese hydrierten Phenole die Fähigkeit der Vermeidung der Harzbildung in außerordentlich starkem Maße aufweisen. Diese hydrierten Phenole sind bei gewöhnlicher Temperatur flüssig, lassen sich ohne jeden Arbeitsaufwand mit den Kohlenwasserstoffen mischen und scheiden sich an den Ventilen nicht wieder aus.
  • Der Zusatz von hydrierten Phenolen zu bestimmten Treibstoffen, und zwar zu solchen, die alkoholhaltig sind, war an sich schon bekannt. Dabei ist aber der Zweck und die Wirkung des Zusatzes ein ganz anderer, denn der Zusatz der hydrierten Phenole zu alkoholhaltigen Treibstoffen geschah lediglich der lösungsvermittelnden Wirkung dieser Stoffe wegen und hielt sich infolgedessen in einer Größenordnung von mehreren Prozenten.
  • Im Gegensatz dazu ist der Zweck und die Wirkung des Zusatzes der hydrierten Phenole im vorliegenden Falle die Vermeidung der Harzbildung. Auch wird nur eine sehr geringe Zusatzmenge, deren Optimum zwischen 0,i und 0,3 liegt, angewendet. Die Grenze von 0,3 darf nicht überschritten werden, da ein Zusatz in der bis jetzt bekannten Größenordnung von mehreren Prozenten nicht nur nicht erforderlich, sondern sogar schädlich ist. Die angegebene untere Optimumgrenze von o, i % dagegen kann. in vielen Fällen unterschritten werden, da häufig Zusätze geringerer Mengen, z. B. ungefähr o,oi %, die Harzbildung in ausreichendem Maße zu verhindern vermögen.
  • Es wurde ferner gefunden, daß die Wirkung der Zusatzstoffe besonders gut ist, wenn der Zusatz unmittelbar nach der Destillation der Koblenwasserstoffe geschieht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.' Verfahren zur Ve'rliinderung der Harzbildung. in znr. Verharzung neigenden, aus Kohlenwasserstoffen bestehenden Motortreibmitteln durch den Zusatz geringer Mengen Phenole, dadurch gekennzeichnet, daß den aus Kohlenwasserstoffen bestehenden Motortreibmitteln flüssige hydrierte Phenole in Mengen von nicht über 0,3 % zugesetzt werden.
  2. 2. Verfahren gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zusatz unmittelbar nach der Destillation der Koh. lenwasserstoffe erfolgt.
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