DE54514C - Schienenbefestigung - Google Patents
SchienenbefestigungInfo
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- DE54514C DE54514C DENDAT54514D DE54514DA DE54514C DE 54514 C DE54514 C DE 54514C DE NDAT54514 D DENDAT54514 D DE NDAT54514D DE 54514D A DE54514D A DE 54514DA DE 54514 C DE54514 C DE 54514C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- hook
- rail
- plate
- rail fastening
- foot
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B9/00—Fastening rails on sleepers, or the like
- E01B9/02—Fastening rails, tie-plates, or chairs directly on sleepers or foundations; Means therefor
- E01B9/32—Fastening on steel sleepers with clamp members
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Railway Tracks (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
. Die Erfindung besteht in einer Schienenbefestigung, welche sich als eine weitere Ausbildung
der von Geibel in den »Fortschritten des Eisenbahnwesens«, 1885, S. 179, vorgeschlagenen
Schienenbefestigung darstellt. Geibel benutzt ein dreifach gebogenes Bügelstück,
welches mittelst eines Keiles die Nase des Bügels und eine kleine Druckplatte auf den
Schienenfufs aufprefst. Bei dieser Construction müssen alle Mafse sehr völlig genommen werden
und namentlich die Oeffnungen in den Schwellen sehr grofs sein. Der Bügel kann
sich nicht von beiden Seiten dicht an den Schienenfufs anlegen,' sondern mufs von dem
geraden Bügelende mindestens um die Gröfse der Unterschneidung der Nase des anderen
Endes abstehen, weil sonst der Schienenfufs nicht in, die Oeffnung des Bügels eingeführt
werden kann.. Die ganze Construction wird hierdurch' lockerer, der Schienenfufs rutscht
leicht auf der Schwelle. Auch erfolgt dort der Anzug des Bügels durch einen Keil. Dieser
lockert sich nicht nur leicht, sondern bei dem Anziehen desselben findet, der Steifigkeit
des Bügels halber, eine Verschiebung der drückenden Flächen auf einander statt. Der
Druck der Nase auf den Schienenfufs ist schwer bestimmbar, jedenfalls aber mittelst des Keiles
hier nicht so hoch zu treiben, dafs das Wandern der Schienen wirksam verhindert wird.
Ebensowenig ist darauf Rücksicht genommen, dafs man auf den Schienenfufs, um die
Schiene gut gegen das Kanten zu schützen, einen sehr starken Druck ausüben mufs. Die
G ei bei'sehe Construction hat gar keine Anpassungsfähigkeit
an die in der Praxis vorkommenden Unterschiede in den Schienen und Schwellen, die bei der Herstellung nicht
. vermieden werden können.
Diesen Uebelständen hilft die neue Befestigung vollständig ab. Bei dieser Construction
ist der Bügel in zwei Theile aufgelöst, welche, ihren besonderen Zwecken entsprechend, als
eine Hakenplatte C und ein Schraubenbolzen D ausgebildet sind. Der untere Theil der Haken-
. platte besitzt eine nach oben stehende Kante, welche sich gegen die Schwelle legt und als
Drehachse dient. Der Haken C l ist etwas in die Höhe gebogen, um das Unterschieben des
Schienenfufses unter den Haken zu gestatten, nachdem die Hakenplatte in das Loch der
Schwelle eingesetzt worden. So läfst sich der Haken leicht dicht an den Schienenfufs bringen
und erlaubt bequem das Einstecken von Krampen E bei Spurerweiterungen.
Das zweite Ende der Hakenplatte wird von dem hakenförmig umgebogenen Ende des
Schraubenbolzens D umfafst und hochgezogen, wobei es stark federnd wirkt. Die Schraubenmutter
ruht auf der Klemmplatte F.
Die angegebenen Nachtheile der Geibelschen Befestigung werden hier dadurch vermieden,
dafs die beiden Theile C und D gegen einander beweglich sind, dafs sie ein-
zein ihrer Aufgabe entsprechend statisch geformt und eingesetzt werden können. Durch
die scharf hervortretende Drehkante ist die Belastung beider Schienenfufshä'lften genau vertheilt.
Der Schraubenbolzen und der Haken schmiegen sich beiderseits dicht an die Schiene
an, der Haken C1 greift sicher. Durch die Schraube allein kann der nöthige Druck mit
Sicherheit für die Dauer erzielt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Schienenbefestigung, bestehend aus der Hakenplatte (C C1J, deren Haken (C1J dadurch einen Druck auf den inneren Schienenfufs ausübt, dafs der untere Plattentheil, um eine Kante drehend, an seinem anderen Ende durch eine Bolzenschraube (DJ hochgezogen wird, welche sich mittelst einer Klemmplatte F auf den äufseren Schienenfufs stützt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE54514C true DE54514C (de) |
Family
ID=329102
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT54514D Expired - Lifetime DE54514C (de) | Schienenbefestigung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE54514C (de) |
-
0
- DE DENDAT54514D patent/DE54514C/de not_active Expired - Lifetime
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