DE544944C - Mundstueck fuer Holzblasinstrumente - Google Patents

Mundstueck fuer Holzblasinstrumente

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DE544944C
DE544944C DEST47656D DEST047656D DE544944C DE 544944 C DE544944 C DE 544944C DE ST47656 D DEST47656 D DE ST47656D DE ST047656 D DEST047656 D DE ST047656D DE 544944 C DE544944 C DE 544944C
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DEST47656D
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D9/00Details of, or accessories for, wind musical instruments
    • G10D9/02Mouthpieces; Reeds; Ligatures
    • G10D9/035Reeds

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

  • Mundstück für Holzblasinstrumente Die Erfindung bezieht sich auf Mundstücke fürHolzblasinstrumente, insbesondere Fagottinstrumente. Das bis jetzt verwendete Fagottmundstück ist, da es aus Rohrholz hergestellt ist, nicht sofort zum Spielen gebrauchsfähig. Es muß erst vor dem jeweiligen Spielen durch Anfeuchten mit Mundspeichel zurechtgemacht werden und ist dann nach jedem Spielen oder nach einer gewissen Benutzungsdauer unbrauchbar. Das Mundstück muß ständig erneuert werden, weshalb jeder Musiker immer mehrere Mundstücke im Vorrat bei sich haben muß. Ein weiterer großer Mißstand der Rohrholzmundstücke ist der, daß die Zungen nach einer gewissen Dauer durch die Feuchtigkeit aufquellen, so daß der Bläser immer mehr Kraft zum Durchb'.asen der Luft aufbringen muß, und es einer besonderen Geschicklichkeit bedarf, die Tongüte möglichst gleichmäßig zu halten. Es ist bekannt, daß durch diesen Mißstand die Gesundheit der Bläser sehr notleidet. Wirtschaftlich betrachtet haben die Rohrmundstücke den Nachteil, daß sie nicht maschinenmäßig hergestellt werden können, sondern von Hand aus besonders ausgesuchtem Holz angefertigt werden müssen, so daß durch deren hohe Herstellungskosten das Musizieren übermäßig verteuert wird.
  • Diese Nachteile behebt das Mundstück nach der Erfindung. Es ist aus rostfreiem Metallblech hergestellt. Seine Mundstücktaille ist aus zwei hohl aufeinandergelegten Blechen gebildet, die an ihren Kanten plan aufeinanderliegen, dort verlötet und diese Stellen zweckmäßig noch mitWinkelstücken verstärkt sind. Vom engen Taillenteil erstrecken sich die beiden ebenfalls an ihren Kanten plan und luftdicht aufliegenden Zungenblätter nach vorn zu einer konischen Erweiterung. Am anderen Ende trägt die Taille in ihrem Innern aus besonders präparierter Ledermasse o. dgl. ein konisch gebohrtes Futterstück, das durch Umbördelung en am Blechrand im Tailleninnern fest im Sitz gehalten wird. Das Mundstück wird mittels dieses Futterstückes auf den S-Bogen des jeweiligen Instrumentes aufgesteckt und ist so ein luftdichter Anschluß am Instrument gewährleistet.
  • Durch das elastische, gegen Feuchtigkeit besonders präparierte Futterstück ist entgegen beim Rohrmundstück das schädliche Eindringen von Mundspeichel in das Instrument vermieden. Weiter bildet das Futterstück ein gewisses Luftkissen, das den Luftstrom beeinflußt, so daß der Ton weicher und edler wird. Vor dem Futterstück in der Taille wird der Luftstrom komprimiert, um dann durch die Zapfenbohrung gleichmäßig und gedämpft in das Instrument zu strömen. Die Metallzungenblätter, zweckmäßig aus einer Beryllium-Bronze-Kupfer-Legierung hergestellt, werden von der Feuchtigkeit nicht angegriffen, sprechen sehr leicht an, so daß jede Anstrengung beim Blasen vermieden wird.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dagestellt. Fig. i zeigt das Mundstück in perspektivischer Ansicht, und Fig. Ta ist ein Schnitt dazu im vergrößerten Maßstab nach der Linie A-B der Fig. i. Fig.2 zeigt eines der beiden Mundstückmetallbleche in fertig ausgestanztem Zustand in Ansicht von innen.
  • Fig.3 ist das Schaubild eines Winkelstückes, während Fig. q. das Futterstück in der gleichen Darstellungsweise zeigt.
  • Fig. 5 zeigt das Mundstück auf dem S-Bogen sitzend.
  • Die beiden Mundstückbleche a, b sind in ihrem Taillenteil, Strecke c, der Längenmitte nach in derEbene durchgedrückt, zweckmäßig winklig (im Schnitt wie Fig. Ta), und liegen mit ihren Randkanten plan und luftdicht abgepaßt aufeinander, so daß zwei Sfoßkanten entstehen, die verlötet sind. Zur Verstärkung sind außen auf jeder Kante noch ein Winkelstück d, e aufgelötet, die dem Taillenverlauf angepaßt sind. Von der Taille erstrecken sich die Bleche, jeweils als die Zungenblätter f, g konisch sich erweiternd, bis zur Ansprache bz. Die Zungenblätter liegen hohl sich zur Ansprache hin abflachend mit ihren Randkanten i,. k vollkommen glatt und luftdicht aufeinander, jedoch nicht durch Löten o. dgl. gedichtet. Lediglich die Spannung von .der Taille, die von den Winkelstücken d, e noch unterstützt ist, hält die Zungenblätter in ihrer Lage aufeinander. In die Taille ist ein Futterstück 1 von etwa 21, der Länge c eingelegt, das beim vorliegenden Erfindungsbeispiel dem quadratischen Querschnitt (1"ig. Ta) angepaßt ist und in .der Länge eine konische Bohrungna besitzt. Am freien Taillenende sind die Bleche a, b an ihren Rändern mit Umbördelungen n, n und o, o versehen, die das Futterstück 1, wenn es in .das Innere der Taille eingedrückt ist, dort festhalten. Das Futterstück wird zweckmäßig aus einer Masse hergestellt, die gegen Feuchtigkeit unempfindlich und im Gefüge derart beschaffen ist, daß es dem Luftstrom als elastisches Kissen dient und den Ton weich abdämpft.
  • Der Taillenquerschnitt kann, außer im Querschnitt quadratisch, jede andere Gestalt haben, so daß das Mundstück leicht beim Aufsetzen auf das Instrument zu handhaben ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Mundstück für Holzblasinstrumente, insbesondere für Fagottinstrumente, gekennzeichnet durch zwei hohle, etwa in der Mitte taillenförmig eingezogene Metallblättchen (g), die mit ihren Kanten im vorderen Teil lose aufeinanderliegen, während der hintere Teil der Blättchen mit Hilfe von Lappen (o) und aufgesetzten Winkelstücken (e) ein kantiges Futterstück (1) luftdicht umschließt, das zum Befestigen des Mundstückes auf .dem Anblasrohr des Instrumentes dient.
  2. 2. Mundstück nach .Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Futterstück (1) aus. weichem, elastischem, gegen Feuchtigkeit imprägniertem Material besteht, konisch durchbohrt ist und durch am freier] Ende der Blättchen angebrachte Umbördelungeri (o) in seinem -Sitz gehalten wird.
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