DE54487C - Ohne Feder feststellbares Taschenmesser - Google Patents
Ohne Feder feststellbares TaschenmesserInfo
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- DE54487C DE54487C DENDAT54487D DE54487DA DE54487C DE 54487 C DE54487 C DE 54487C DE NDAT54487 D DENDAT54487 D DE NDAT54487D DE 54487D A DE54487D A DE 54487DA DE 54487 C DE54487 C DE 54487C
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- Germany
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- blade
- blades
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26B—HAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B26B1/00—Hand knives with adjustable blade; Pocket knives
- B26B1/02—Hand knives with adjustable blade; Pocket knives with pivoted blade
- B26B1/04—Hand knives with adjustable blade; Pocket knives with pivoted blade lockable in adjusted position
- B26B1/048—Hand knives with adjustable blade; Pocket knives with pivoted blade lockable in adjusted position with a locking member being slidable or movable along the handle
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Knives (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 69: Schneidwerkzeuge.
Gegenstand der Erfindung ist ein feststellbares Taschenmesser, welches keiner Feder
zum Feststellen der Klingen bedarf. Die Klingen können ausgezogen werden, und zwar
in der Weise, dafs sie an Platten gelenkig befestigt sind, welche innerhalb der Schalen durch
einen Stift und Schlitz geführt werden, so dafs die Klingen beim Gebrauch des Messers
herausgezogen, dann geöffnet und darauf wieder zurückgeschoben werden müssen, worauf die^
selben unverrückbar feststehen. Bei den bisher bestehenden ähnlichen Einrichtungen, wie z. B.
bei den norwegischen Ausziehmessern, wird die Klinge gleich bei dem Ausziehen festgestellt;
sie hat aber den Nachtheil, dafs immer nur an einer Seite des Messers eine Klinge angeordnet
werden kann und dafs zur Feststellung des Messers immer wieder eine besondere Feststellvorrichtung erforderlich ist.
Bei meinem Messer hingegen können beliebig viele Klingen neben einander angebracht
werden und eine besondere Feststellvorrichtung ist nicht vorhanden. Die Einrichtung des
Messers ist in Fig. 1 bis .7 beiliegender Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι zeigt das Messer, welches hier der Deutlichkeit halber nur mit einer Klinge versehen
gedacht ist, in ausgezogenem Zustande bei verschiedenen Stellungen der Klinge. Fig. 2
stellt ein geschlossenes doppelklingiges Messer und Fig. 3 ein geöffnetes doppelklingiges Messer
mit festgestellten Klingen dar. Fig. 4 und 7 sind besondere Theile. Fig. 5 zeigt ebenfalls
ein geöffnetes, aber einklingiges Messer und Fig. 6 das Messer in geschlossenem Zustande,
mit Deckplatte versehen.
α sind die Messerschalen, welche mit den Führungsschlitzen d versehen sind, und zwar
befinden sich diese Führungsschlitze auf beiden · Seiten des Messers. In diesen Schlitzen d
werden die Platten b vermittelst des Stiftes c geführt; an dem Ende dieser Platten befinden
sich die Klingen b1, welche drehbar um die Stifte f angeordnet sind.
Wie aus Fig. 7 ersichtlich, sind die Klingen an der Drehstelle noch mit einer halbkreisförmigen
Nuth e versehen, in welche ein Stift e2, der entsprechend auf den Platten b angeordnet
ist, eingreift. Derselbe dient dazu, die Klingen nach dem Ausziehen an einer Rückwärtsbewegung
zu verhindern.
Die Handhabung des Messers geschieht auf folgende Weise:
Man ergreift das aus den Schalen des Messers vorspringende Ende der Platten, an welchen
die Klinge bezw. die Klingen befestigt sind, vermittelst der Einkerbung k, Fig. 3, 5 und 6,
zieht die Platte heraus und legt die Klinge um i8o° um, mit anderen Worten, man öffnet
das Messer (Fig. 1). Hierbei gleitet die Nuth e an dem Führungsstift e2 entlang, bis das Ende
■der Nuth an diesen Stift anschlagen kann, so dafs die Klinge an einer weiteren Bewegung
gehindert ist. Hierauf schiebt man die Platte b mitsammt der geöffneten Klinge zwischen die
Messerschalen zurück, worauf die Klinge bezw. die Klingen vollständig festgestellt sind, da sie
ja an jeder Bewegung durch die seitlichen, schmalen Verbindungsplatten der Messerschalen
gehindert werden. Die Anordnung des Führungsstiftes e2 und der · Nuth e, welche, wie
erwähnt, dazu dienen, den Hub der Klinge bl
zu begrenzen, hat den Zweck, ein Ueberschlngen der Klinge und somit auch eine Erschwerung
des Zurückschiebens der Platte mit der Klinge ■zu verhindern.
Bei diesem Messer befindet sich in geschlossenem Zustande nicht ein einziger vorspringender
Theil, zudem erlaubt dasselbe die Anbringung beliebig vieler Klingen, da dieselben
innerhalb der Schale selbst in geschlossenem Zustande sich befinden und erst, nachdem
sie herausgezogen sind, geöffnet werden. Bei den bisher bekannten Messern ähnlicher Einrichtung
konnte, weil die Klinge in der Schale selbst bereits in der Stellung, welche sie beim
Gebrauch inne hat, eingerückt ist, nie mehr als eine Klinge an jeder Seite angebracht werden.
Um den Führungsschlitz d und den Führungsstift e zu verbergen und um dem Messer
ein gefälliges Aussehen zu geben, werden die Schalen mit verzierten Deckplatten g versehen,
wie dies in Fig. 6 angedeutet ist.
Claims (1)
- Patent-A NSPruch:Ein Messer, bei welchem die am Schieber b sitzenden Klingen durch Herausziehen von b aus einem kastenförmigen ä'ufseren Gehäuse a und durch nachheriges Drehen der Klingen geöffnet und durch Zurückschieben des Schiebers b in das Gehäuse α festgestellt werden. ·Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE54487C true DE54487C (de) |
Family
ID=329077
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT54487D Expired - Lifetime DE54487C (de) | Ohne Feder feststellbares Taschenmesser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE54487C (de) |
-
0
- DE DENDAT54487D patent/DE54487C/de not_active Expired - Lifetime
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