DE544845C - Brechkappensicherung fuer Gasbehaelter - Google Patents

Brechkappensicherung fuer Gasbehaelter

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DE544845C
DE544845C DEM114684D DEM0114684D DE544845C DE 544845 C DE544845 C DE 544845C DE M114684 D DEM114684 D DE M114684D DE M0114684 D DEM0114684 D DE M0114684D DE 544845 C DE544845 C DE 544845C
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breaking
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Dipl-Ing Martin Mack
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
    • F16K17/02Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side
    • F16K17/14Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side with fracturing member

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Die vorliegende Erfindung stellt eine Sicherheitsvorrichtung dar für Betriebe, in deren Arbeitsbereich Luft oder andere Gase verdichtet werden.
S Bei allen für Druckgasverwendung in Frage kommenden Aggregaten entstehen häufig durch Entzündung der in hochgespannten Gasen zumeist enthaltenen fein zerstäubten Öle und Dämpfe oder aber auch durch andere Ursachen Explosionen, welche unliebsame Betriebsstörungen und Betriebsunfälle zur Folge haben.
Man hat nun schon Sicherheitsvorrichtungen geschaffen, die darin bestehen, daß eine kapseiförmige, dünnwandige Hülse mit dem Fuß eines in den Druckgasbehälter einzuschraubenden Ventils in Verbindung gebracht oder aber an irgendeiner anderen Stelle des Behältermantels angebracht wird. Die im Inneren des Gasbehälters auftretenden Explosionen sollen die Wände dieser Hülse zerreißen und dadurch einen Ausweg ins Freie finden. Bei dieser Anordnung einer dünnwandigen Hülse oder aber einer sogenannten Brechkappe besteht jedoch immerhin noch die Möglichkeit, daß auch die Behälterwandung zerreißen wird. Der Ausbau einer im Druckgasbehälter selbst angeordneten Brechhülse und deren Ersatz durch eine neue ist außerdem umständlich und zeitraubend.
Um diese Nachteile zu beheben und um ferner die Erfahrung auszunutzen, daß Detonationen in der Zuleitung zu einem Gasbehälter im Vergleich zu Explosionen in diesem selbst wesentlich gefahrloser sind, werden gemäß der Erfindung die Explosionen grundsätzlich dem Druckgasbehälter ferngehalten.
Weil nun in den weitaus meisten Fällen der Herd der Explosion oder des Brandes in dem Rohrsystem, welches zwei für Druckgasanwendung vorgesehene Aggregate verbindet, oder aber innerhalb der hierbei angeordneten Absperrventile liegt, wird erfindungsgemäß die zweckmäßig für Zerreißen bei Zugbeanspruchung geformte Brechkappe am Ende eines zur Behälterachse senkrecht oder schräg verlaufenden Hauptkanals eingebaut, von welchem aus die Gaszuleitung zum Druckgasbehälter spitzwinklig schräg rückwärts verläuft. Die Erfindung sieht ferner ein die Brechkappe umhüllendes und einseitig festhaltendes Fanggehäuse vor, das die Bruchstücke der Kappe auffängt und die Explosion durch ins Freie führende Rohre oder Kanäle ableitet.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung bei Anwendung eines Ventils dargestellt; die Figur ist ein Längsschnitt durch das einer Druckgasflasche vorgeschaltete Absperrventil mit der eingebauten Bruchsicherung.
Der in Richtung des eingezeichneten Pfeiles von irgendeiner Erzeuger- oder Vorratsquelle kommende Gasstrom gelangt durch das Rohr 1 in das Absperrventil und bekommt durch Vorschieben des Rückschlagkegels 2 den Weg in den Kanal 3 frei. Erfindungsgemäß führt
dieser Kanal 3 an der Luftflasche 4 senkrecht zur Flaschenachse vorbei und ist dann durch einen zweiten, zur Gasdruckrichtung in spitzem Winkel schräg rückwärts verlaufenden Kanal 3 mit der Füllöffnung der Druckgasflasche verbunden. An dem zum Rückschlagkegel 2 entgegengesetzten Ende des Kanals 3 ist die als Stopfen ausgebildete, mit zylindrischer Ausdrehung und mit einer Eindrehung am äußeren oder inneren Umfang versehene Brechkappe 6 angeordnet. Diese Eindrehung bildet die Bruchzone, welche so gelegt ist, daß sie durch auftretende Explosionsdrücke auf Zug beansprucht wird. Die Brechkappe wird von einem Fanggehäuse 7 umhüllt und an dem zum Luftflaschenventil gewendeten Ende gefaßt. Der. Flansch des Fanggehäuses ist mit dem Ventil durch (nicht gezeichnete) Schrauben verbunden, und Kanäle oder Rohre führen vom Fanggehäuse aus ins Freie.
Bei einer auftretenden Explosion, deren Wirkung sich erfahrungsgemäß in der Laufrichtung der Gase äußert, wird sich die Detonation also durch den Hauptkanal 3, wegen ihrer geradlinigen Wirkung an dem schräg rückwärts verlaufenden Kanal S vorbei, in Richtung auf die am Ende des Kanals 3 angeordnete Bruchsicherung bewegen, sich dort auswirken und durch das Sprengen der Bruchsicherung unwirksam gemacht werden. Das Druckgas wird nach Sprengung der Bruchsicherung durch die in dem Fangehäuse angeordneten Kanäle oder Rohre 8 ins Freie abgeleitet, wodurch das Gefahrenmoment beseitigt ist. Nach Abnehmen des Fanggehäuses und Entfernung der Bruchstücke kann leicht und schnell eine neue Brechkappe eingesetzt werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Brechkappensicherung für Gasbehälter mit hochgespannten Gasen, dadurch, gekennzeichnet, daß in dem einem Druckgasbehälter vorgebauten Ventil oder aber in einem zum Druckgasbehälter führenden Rohrsystem eine an sich bekannte, aber infolge besonderer Formgebung durch Zugspannung zur Wirkung kommende Brechkappe am Ende eines zur Behälterachse senkrecht oder schräg verlaufenden Hauptkanals (3) eingebaut ist, von welchem aus die Gaszuleitung (5) zum Druckgasbehälter (4) spitzwinklig schräg rückwärts verläuft. ·>5
2. Brechkappensicherung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Ausführung der Brechkappe in Form eines Stopfens, welcher außer der üblichen zylindrischen Ausdrehung eine Eindrehung am äußeren oder inneren Umfang besitzt, welche das Zerreißen der auf Zug beanspruchten Brechkappe bewirkt.
3. Brechkappensicherung nach Anspruch ι und 2, gekennzeichnet durch ein "5 die Brechkappe umhüllendes 'und sie einseitig festhaltendes Fanggehäuse, welches die Bruchstücke auffängt und die Explosion durch iris Freie führende Kanäle oder Röhren ableitet. 7<>
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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