DE544476C - Verfahren zur Herstellung von Schreibminen o. dgl. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Schreibminen o. dgl.Info
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Schreibminen o. dgl. Zur Herstellung von Schreibminen u. dgl. werden verschiedene Arbeitsweisen angewendet. So erfolgt im Laufe des Herstellungsverfahrens meist ein ein- oder mehrmalige. sogenanntes Vorpressen der Masse (auch \7ergütungspressen genannt). Dieses Vorpressen wird in der Weise durchgeführt, daß man die Rohmasse. oder die schon irgendwie vorbehandelte Masse in die Vorpreßtöpfe einfüllt, zusarninendrückt und nun durch eine ,größere Anzahl von feinen 'Matrizen hindurchtreibt, so daß eine Anzahl von dünnen Massefäden entstehen. Die v orgepreßte 'Masse wird in Form dieser llassefäden entweder in die Preßtöpfe der Fertigpresse eingefüllt, zusammengedrückt, zusaminengewaizt oder zusammengestoßen und dann durch die in den Preßtopf eingesetzte 'Matrize gedrückt und so in die endgültige Form gebracht, oder die vorgepreßte Masse wird zu einer Patrone gepreßt oder gewalzt und diese Patrone in den Preßtopf der Fertigpresse eingesetzt und nun wie oben zu 'Minen gepreßt. Es sind auch Vorrichtungen bekannt, die das Vorpressen und Fertigpressen in einem Arbeitsgange gestatten sollen. Hier ist der Preßtopf durch Vergütungsplatten gewissermaßen unterteilt in ein oder mehrere Vorpreßräunie und einen Fertigpreßraum.
- Bei den geschilderten Herstellungsverfahren von Schreibminen u. dgl. oder allgemein bei eineue Verfahren zur Formgebung von 'lassen, die im plastischen Zustande ;efornit werden und nach dem Formen zur Haltbarmachung hzw_ zur Benutzung einer nachträglichen physikalischen oder chemischen Härtling, wie des Trocknens oder eines Glühprozesses bedürfen, ist es notwendig, daß die Luft vor der Formgebung weitgebendst entfernt wird.
- Bei der Formgebung selbst dagegen kann die von Luft freigemachte hasse mit der Außenluft in Berührung kommen, da ja nun eine Aufnahme von Luft in Form von Blasen unmöglich ist. Sind dagegen die plastischen hassen vor der Formgebung nicht luftfrei, so steht die eingeschlossene Luft bis ,zur Formgebung unter dem sehr hohen Preßdruck. und dieser erzeugt gerade dann, wenn der Preßstrang in die atmosphärische Außenluft gelangt, durch die starke Ausdehnung der konipriniierten Luft größere Luftblasen.
- Die oben geschilderten Behandlungen der Masse, insbesondere das Torpressen, das Stoßen im Preßtopf, das Walzen zu einer Patrone, bezwecken vor allen Dingen, die Masse möglichst dicht, d. h. luftfrei, zu machen, uni schließlich zu möglichst dichter, porenfreier Fertigware, wie Schreibstiftininen u. dz'-I., zu gelangen. Diese Absicht ist bisher niemals restlos gelungen. Sämtliche nach den geschilderten Verfahren hergestellten Schreibstiftminen enthalten durch das 1Miteinpressen von Luft kleinere und größere Poren und Löcher, welche vielfach ihr Abbrechen bei der Benutzung verursachen. Dir Verdünnung der Luft in der Gußforin vor dem Einspritzen oder Eingießen von flüssigem 'Metall ist an :ich bekannt.
- Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Schreibminen beliebiger Art und von anderen formähnlichen Erzeugnissen, welches deren vollständig oder doch nahezu haftfreie Herstellung ermöglicht. Die Herstellung erfolgt gemäß der Erfindung in der Weise, daß man r. die Preßtöpfe für die Vorpressung unter Luftleere mit der 'lasse füllt und dann die Pressung der Masse ebenfalls unter Luftleere vornimmt, schließlich die Preßtöpfe zum Pressen der "Minen ebenfalls unter Luftleere füllt und die Fertigpressung der 'Minen dann unter Luftleere vornimmt, oder daß man 2. vor dem Fertigpressen die Masse in zylindrischen Gefäßen unter Luftleere zu Patronen einwälzt oder einpreßt und die Patronen in die Preßtöpfe der Fertigpresse einsetzt und in diesen unter Luftleere zu Minen ti.,dgl. fertirpreßt.
- Bei der Durchführung des geschilderten Herstellungsverfahrens von Schreibminen u. dgl. wir(' das Miteinpressen von Luft zur Bildung von Luftkammern vermieden. so claß die Fabrikate eine wesentlich dichtere Struktur besitzen als nach den bisherigen Arbeitsverfahren. Die Entfernung der Luft ans der Masse geschieht nach der Irrfindung nun sowohl beim Einpressen der "lasse zum Vorpressen als auch beim Einwalzen zur Patrone bzw. Einstampfen zum Fertigpressen. Es kommt, wie schon gesagt, vor allein darauf an, die Masse vor der Formhebung luftfrei zu machen.
- Ist die "Masse beim Vorpressen im nahezu luftfreien Raume eingepreßt, also die Masse selbst luftfrei, so enthalten die daraus gehreßten dünnen Masseschnüre oder -fäden praktisch keine Luft mehr. Werden (Miese luftfreien, dünnen Massef<iden in den Preßtopf der Fertigpresse oder in die Patronenwalze eingefüllt, so befindet sich wohl nicht innerhalb der Fäden, aber doch zwischen den einzelnen Fäden oder Fädenstückchen Luft, die wieder vor dem Zusammendrücken, -pressen oder -walzen zum 1las,#;elclotz bzw. zur Patrone durch Evakuieren weitgehendst entfernt wird.
- Wir(' die 'Lasse in zylindrischen Gef<ii.»en etwa desselben Durchmessers wie der Preßtopf der Fertigpresse unter Luftleere zur Patrone gewalzt, so ist wohl die Patrone praktisch luftfrei und kann deshalb an die atinosphärische Luft gebracht werden, jedoch befindet sich nach dem Einsetzen in den Preßtopf der Fertigpresse zwischen der Mantelfläche der Patrone und der Innenwand des Preßtopfes Luft, die wiederum durch Evakuieren entfernt werden muß, damit keine Luft in die Fertigware gelangen kann.
- In all diesen Fällen wird eine technisch möglichst weitgehende Luftentfernung bzw. Luftverdünnung angestrebt, die bis zur Leistung moderner rotierender (>Iluftpumpen. d. h. bis zu einem Vakuum von o,oi mim Quecksilberstand, durchgeführt wird.
- Naturgemäß läßt sich das Verfahren nicht nur zur Herstellung von Blei-, Farb-, Kopierstiftminen oder Schwarzstiften und Kreiden 'benutzen, sondern auch zur Herstellung von Erzeugnissen, die das gleiche Arbeitsverfahren zur Voraussetzung haben. Je nach dem gewünschten Verwendungszweck oder Arbeitsgang ist es nichtnotwendig, (las Einfüllen und Pressen unter Luftleere vorzunehmen. es genügt unter Umständen eine nur teilweise Behandlung unter Luftleere, so z. B. nur das Einfüllen zuin Fertigpressen und das darauffolgende Fertigpressen unter Luftleere bzw. unter starker Luftverdünnung.
Claims (5)
- PATENTAN SPRÜCHE: i. Verfahren zuin Herstellen von Schreibminen, Teignudeln oder formähnlichen Erzeugnissen jeder Art, dadurch gekennzeichnet, daß (las Pressen der Minen u. dgl. innerhalb eines stark luftverdünnten Ratunes unter möglichster Entfernung der Luft aus den 11inen vor dein Preßvorgang erfolgt.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, (Maß das Vorpressen der Schreibminen u. dgl. in einem stark luftverdünnten Raum erfolgt.
- 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, (Maß das Einwalzen oder Einpressen der Minenmasse u. dgl. zu Patronen in einem stark luftverdünnten Rauin erfolgt. z.
- 4. '"erfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das Fertigpressen der Minen u. dgl. in einem stark haftverdünnten R auni erfolgt.
- 5. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß (las Füllen der Preßtöpfe zuni Vorpressen oder zum Fertigpressen bzw. zuni Vorpressen und Fertigpressen cler Schreibminen u. dgl. in einem stark luftverdüfinten Raum erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE544476T | 1930-08-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE544476C true DE544476C (de) | 1932-02-18 |
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ID=6560431
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930544476D Expired DE544476C (de) | 1930-08-15 | 1930-08-15 | Verfahren zur Herstellung von Schreibminen o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE544476C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1011821B (de) * | 1953-12-04 | 1957-07-11 | Werner & Pfleiderer | Vorrichtung zum Herstellen von Teigwaren |
| FR2550067A1 (fr) * | 1983-08-02 | 1985-02-08 | Schwan Stabilo Schwanhaeusser | Procede et dispositif pour la fabrication d'un crayon de cosmetique |
-
1930
- 1930-08-15 DE DE1930544476D patent/DE544476C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1011821B (de) * | 1953-12-04 | 1957-07-11 | Werner & Pfleiderer | Vorrichtung zum Herstellen von Teigwaren |
| FR2550067A1 (fr) * | 1983-08-02 | 1985-02-08 | Schwan Stabilo Schwanhaeusser | Procede et dispositif pour la fabrication d'un crayon de cosmetique |
| DE3327771A1 (de) * | 1983-08-02 | 1985-04-18 | Schwan-Stabilo Schwanhäußer GmbH & Co, 8500 Nürnberg | Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines kosmetikstiftes |
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