DE544440C - Milchschleuder fuer Handbetrieb - Google Patents

Milchschleuder fuer Handbetrieb

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DE544440C
DE544440C DE1930544440D DE544440DD DE544440C DE 544440 C DE544440 C DE 544440C DE 1930544440 D DE1930544440 D DE 1930544440D DE 544440D D DE544440D D DE 544440DD DE 544440 C DE544440 C DE 544440C
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milk extractor
milk
manual operation
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DE1930544440D
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HANS ROEHL
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B9/00Drives specially designed for centrifuges; Arrangement or disposition of transmission gearing; Suspending or balancing rotary bowls
    • B04B9/08Arrangement or disposition of transmission gearing ; Couplings; Brakes

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Milchschleuder für Handbetrieb Die Erfindung betrifft eine Milchschleuder, deren Gestell aus Blechmänteln und .Blechböden,' zusammengesetzt ist. Diese Bauart konnte bisher nur dort angewendet werden, wo die Spindel der Schleudertrommel unmittelbar mittels Riemens oder Schnur oder über eine Kupplung mittels Elektromotors angetrieben wurde. Für Schleudern mit Handantrieb, der, um die hohe Drehzahl der Trommel zu gewinnen, eine mindestens doppelte Räderübersetzung erforderlich machte, konnte das Gestell in dünnem Blech nicht ausgeführt werden, weil man noch keinen brauchbaren Weg für den einfachen und betriebssicheren Einbau des Rädervorgeleges gefunden hatte.
  • Diesem Mangel soll durch die Erfindung abgeholfen werden. Das Wesentliche sind zwei übereinanderliegende, im Mantel des Blechgestelles befestigte Lagerbalken, von denen der obere in einer Verlängerung das Hauptantriebsrad und die Handkurbel und in weiteren Lagern die Vorgelegswelle und die Trommelspindel trägt, während der untere Lagerbalken das untere Lager für die Vorgelegswelle und die Trommelspindel aufnimmt.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in zwei beispielsweisen Ausführungen veranschaulicht, und zwar zeigen Abb. i und 4 die neue Schleuder im Längsschnitt, Abb.2 und 5 die Schleuder im Grundriß bei abgehobenem Gestelloberteil und abgehobener Trommel sowie ohne Hauptantriebsrad und Kurbel. Abb. 3 und 6 zeigen in verkleinertem Maßstabe den mittleren Mantel des Blechgestelles.
  • Das als Trommelgehäuse dienende Oberteil i des Schleudergestells, der mittlere Mantel 2 und die Grund- oder Fußplatte 3 des Gestells sind aus Blech gezogen oder gedrückt. Der obere Lagerbalken 4 trägt auf seiner als Achsschenkel oder Lagerzapfen ausgebildeten Verlängerung 5 das Hauptantriebsrad 6, auf dessen Nabe die Handkurbel sitzt. Des weiteren nimmt er in entsprechenden Bohrungen das Lager 8 für die Vorgelegswelle 9 und das Halslager io für die Trommelspindel i i auf. In dem unteren Lagerbalken 12 befinden sich die Fußlager 13, 14 für die Vorgelegswelle 9 -und die Trommelspindel i i. Bei der Ausführung nach Abb. 4 und 5 trägt der untere Lagerbalken auch den ZapfeP 37 einer Zwischen"velle. Zwischen dem Hauptantriebsrad und der Spindel sind Übersetzungsräder 15, 16, 17, 18 eingeschaltet, und die Schrauben i9, 20, 21, 22 dienen zum Einspannen bzw. Befestigen der Lagerbalken 4 und 12 i11 dem Gestellmantel 2. Letzterer ist zur Sicherung der Lage der Lagerballen 4, 12 mit Aussparungen 23, 24 und mit aufgebogenen Laschen 25 versehen. In diesen Laschen sind Löcher 26 vorgesehen, durch die die Spannschrauben 21 und 22 zur Befestigung der Laschen mit dem Lagerträger hindurchgehen. Die unteren Enden der Spannschrauben 19, 2o durchdringen nach Abb. i und 2 quer liegende, einen Rand der Fußplatte untergreifende Spanneisen 27, 28, so daß mit dem Festspannen der Lagerbalken im Gestellmantel2 gleichzeitig die Fuß- oder Grundplatte 3 mit dem Mantel 2 verbunden wird. -Bei der Ausführung nach Abb. t bis 3 können, wie punktiert angedeutet, die Lagerbalken 4, 12 auf der der Kurbel gegenüberliegenden Seite verlängert und mit Bohrungen 33 zur Aufnahme einer Stütze 34 für den nicht dargestellten Vollmilchbehälter versehen werden.
  • Bei der Ausführung nach Abb.4 bis 6 werden die Lagerbalken statt durch die Spannschrauben 19, 2o durch eine Säule 38 in ihrer Lage zueinander festgehalten. Dies hat den Vorteil, daß das Getriebe außerhalb des Schleudergestells in fertig zusammengebautem Zustande in das Gestell eingeführt und durch die Schrauben I g', 20', 21 und 22 an dem Gestell festgeschraubt werden kann. Auch das spätere Reinigen des Getriebes und das Auswechseln von Ersatzteilen wird hierdurch erleichtert.

Claims (3)

  1. PATLINTANSPRÜCHE: i. Milchschleuder für Handbetrieb, gekennzeichnet durch einen oberen und einen unteren, im Blechmantel des Gestells befestigten Lagerbalken (4 bzw. 12), von denen der obere mit einer als Achsschenkel für das Hauptantriebsrad und die Handkurbel dienenden Verlängerung versehen ist und die oberen Lager (4) der Vorgelegswellen (9, 2o) und das Halslager (i o) für die Trommelspindel (t i) aufnimmt, während der untere Lagerbalken (12) zur Aufnahme der unteren Lager der Vorgelegswellen (9, 2o) und der Trommelspindel (F i) dient.
  2. 2. Milchschleuder nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerbalken (4, 12) auf der der Kurbelseite gegenüberliegenden Seite verlängert und mit Bohrungen (33) zur Aufnahme der Stütze (34) für den Vollmilchbehälter versehen sind.
  3. 3. Milchschleuder nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerbalken (4, 12) durch eine Säule (38) in ihrer Lage zueinander unabhängig vom Gestell der Schleudermaschine festgehalten werden, so daß das Getriebe in vollständig zusammengebautem Zustande in das Gestell der Schleuder eingeführt werden kann.
DE1930544440D 1930-11-04 1930-11-04 Milchschleuder fuer Handbetrieb Expired DE544440C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1014349B (de) * 1953-09-10 1957-08-22 Anschuetz & Co Gmbh Ultrazentrifuge

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DE1014349B (de) * 1953-09-10 1957-08-22 Anschuetz & Co Gmbh Ultrazentrifuge

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