DE544274C - Zentralschmiervorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Zentralschmiervorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE544274C
DE544274C DES77877D DES0077877D DE544274C DE 544274 C DE544274 C DE 544274C DE S77877 D DES77877 D DE S77877D DE S0077877 D DES0077877 D DE S0077877D DE 544274 C DE544274 C DE 544274C
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Germany
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lubrication
central
lines
screw
lubrication device
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DES77877D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R17/00Arrangements or adaptations of lubricating systems or devices
    • B60R17/02Systems, e.g. central lubrication systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lubricants (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 17. FEBRUAR 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 544274 KLASSE 63 c GRUPPE
Zusatz zum Patent 471701
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Januar 1927 ab Das Hauptpatent hat angefangen am 31. Oktober 1925.
In dem deutschen Patent Nr. 471 701 ist eine Zentralschmiervorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, beschrieben, bei der das Schmieröl durch Kapillarwirkung den einzelnen Schmierstellen mittels einen Docht oder Faserbündel enthaltender Ölzuführungsleitungen zugeführt wird. Die Zusatzerfindung hat eine verbesserte Ausbildung der Befestigung der einen Docht enthaltenden Ölzuführungsleitungen an ihren Schmierstellen zum Gegenstande, und das Wesen der Zusatzerfindung liegt darin, daß die Ölzuführungsleitung an der Schmierstelle durch eine Schraube befestigt ist, die gleichzeitig zur Verbindung der Anschlußstücke von verschiedenen Leitungen einer Abzweigestelle dient.
Von bekannten Schmiervorrichtungen mit offenen Ölzuführungsleitungen, bei denen eine durchbohrte Schraube zur Verbindung einer Hauptleitung und einer Abzweigeleitung dient, unterscheidet sich demnach eine Zentralschmiervorrichtung nach der Erfindung dadurch, daß bei ihr sowohl sämtliche ölzuführungsleitungen mit einem Docht oder Faserbündel wie auch die Bohrung der Verbindungsschraube mit einem Docht oder Faserbündel ausgefüllt sind, sowie ferner dadurch, daß bei einer Zentralschmiervorrichtung nach der Erfindung ein und dieselbe Schraube zur Verbindung einer ankommenden Leitung mit mehreren Abzweigeleitungen und gleichzeitig mit der Schmierstelle dient.
Wesentlich für eine Zentralschmiervorrichtung nach der Zusatzerfindung ist ferner, daß bei ihr die Regelung der der Schmierstelle zuzuführenden Schmiermittelmenge nicht, wie dies bei einfachen Ölgefäßen mit Dochtabführung bekannt ist, durch mehr oder weniger starkes Zusammenpressen des Dochtes erfolgt, sondern daß die Befestigungsschraube für die (^zuführungsleitung eine mittlere, von einem Docht gleicher Dichte wie die übrigen Leitungen ausgefüllte Bohrung besitzt und der Durchmesser der Bohrung derart bemessen wird, daß nur die für die betreffende Schmierstelle notwendige Schmiermittelmenge hindurchtreten kann. Demgemäß hat man es bei einer Zentralschmiervorrichtung nach der Erfindung nicht mehr notwendig, um die Schmiermittelzufuhr zu regeln, besondere Einstellorgane anzuordnen oder an der Verbrauchsstelle die kapillare Füllung der Leitungen oder Schrauben irgendwie zu ändern, sondern man erreicht die Reglung der zugeführten Schmiermittelmenge bei den verschiedenen Verbrauchsstellen einer Zentralschmiervorrichtung nach der Erfindung, die ebenso wie die Zentralschmiervorrichtung nach dem Hauptpatent zur Schmierung verschiedener Organe oder Teile mit verschiedenem Schmiermittelbedarf bestimmt
ist, dadurch, daß man Schrauben mit verschiedenen mittleren Bohrungen zur Befestigung der ölzuführungsleitungen an den Schmierstellen verwendet, also Schrauben, die dem verschiedenen Ölbedarf der einzelnen Schmierstellen angepaßt sind.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Befestigung der ölzuführungsleitung an einer Schmierstelle dargestellt. ·
Abb. ι zeigt die Einrichtung im Aufriß, Abb. 2 im Querschnitt, «
Abb. 3 im Grundriß.
Bei -der in der Zeichnung dargestellten Einrichtung endigt die Leitung V-, die das Öl zu einem zu schmierenden Organ oder Teil u führt, in der Nähe dieses Organs in einem hülsenförmigen Anschlußstück g1, das an dem betreffenden Organ durch eine mit einem Sechskantkopf a1 versehene Schraube t befestigt wird. Die Schraube t dient gleichzeitig zur Verbindung der Anschlußstücke verschiedener Abzweigeleitungen mit dem Anschlußstück g·1 der Leitung I1. Die Anschlußstücke der Abzweigeleitungen P, P, die die Verteilung des Öles zu den dem gezeichneten Organ ti folgenden Organen oder Teilen fortsetzen, sind mit g2, gs bezeichnet.
Um tden Durchtritt des Öles von der Leitung Z1 in die Leitungen P und P sicherzustellen, hat die Schraube ί einen Durchmesser, der derart bemessen ist, daß er ein gewisses Spiel zwischen der Umfangsfläche der Schraube ί und der Innen wan dung der Ringhülseii bestehen läßt. Durch dieses Spiel kann das Öl von der Leitung I1 zu den Leitungen P und Is weiterfließen oder tropfen.
Die Schraube ί ist mit einer Querbohrung b1 versehen, die mit einer mittleren Bohrung 2 der Schraube in Verbindung steht. Die mittlere Bohrung b2 der Schraube ί liegt in der Verlängerung des Schmierkanals &s in dem zu schmierenden Teil u und ist mit einem saugfähigen Stoff, wie z. B. einem Docht, gefüllt. Der Durchmesser der Bohrung b2 ist genau bemessen, derart, daß die mittlere Bohrung b2 nur die für die Schmierung des gezeichneten Organs u notwendige Menge . Schmiermittel hindurchtreten läßt. Man muß daher für ein und dieselbe Anlage verschiedene Regelungsschrauben t vorsehen, die je dem verschiedenen Schmierbedürfnis der Organe oder Teile der Anlage angepaßt sind, die mit einer Zentralschmiervorrichtung entsprechend der Zusatzerfindung ausgerüstet ist.
In dem auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel einer Abzweigestelle der Zentralschmiervorrichtung gelangt das Öl zur Abzweigestelle durch die Leitung I1, und ein Teil des zugefiihrten Öles gelangt durch die mit saugfähigem Stoff gefüllten Bohrungen b1 und b2 in das zu schmierende Organ u, während ein anderer Teil des Öls seinen Weg durch die Leitungen I2 und P fortsetzt. Die Organe, zu denen die Leitungen P und P führen, sind mit einer gleichartigen Ölzuführungseinrichtung versehen, wie sie in den Abb. ι bis 3 dargestellt ist.
Bei der dargestellten Vorrichtung besitzt jede Ringhülse eine rohrförmige konische Verlängerung k1, die in das Innere des Kapillarrohres I1 eingreift. Zur Verbindung des Rohres oder Schlauches Z1 mit dem konischen Ansatz k1 mit mittlerer Bohrung k2 dient eine Zwinge z, die über das Rohr- oder Schlauchende scharf hinübergeklemmt wird.
Die Füllung der Schläuche oder Rohre I1, I2, P erfolgt vorzugsweise mittels Schnüre oder Dochte, die aus einem oder mehreren zusammengedrehten Strängen hergestellt sind. Diese Dochte oder Schnüre sind in den zugehörigen Anschlußstücken g1, g2, g3 mittels Knoten befestigt, die sich in die von der Innenwandung der Anschlußstücke ausgehende Aussparungen)/ hineinlegen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Zentralschmiervorrichtung nach Patent 471 701, bei der das Schmieröl durch Kapillarwirkung den einzelnen Schmierstellen zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Ölzuführungsleitung an der Schmierstelle(u) durch eine Schraube(f) befestigt ist, die gleichzeitig zur Verbindung der Anschlußstücke (g1, g2, g3) der verschiedenen Leitungen (I1, I-, P) einer Abzweigestelle dient.
2. Zentralschmiervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsschraube (i) für die Ölzuführungsleitung (I1) eine mittlere von einem Docht gleicher Dichte wie in den übrigen Leitungen ausgefüllte Bohrung (b2) besitzt, deren Durchmesser derart bemessen ist, daß nur die für die betreffende Schmierstelle notwendige Schmiermittelmenge hindurchtreten kann.
3. Zentralschmiervorrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußringhülsen (g1, g2, gs), die durch die Schraube (i) miteinander verbunden werden, konische Verlängerungen (k1) besitzen, die in das Innere der Leitungen (I1, P, P) eingreifen und mit diesen durch aufgeklemmte Zwingen (s) starr verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES77877D 1926-01-11 1927-01-11 Zentralschmiervorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE544274C (de)

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